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Zentralasien: „Nie zuvor erhielt ich so viel Liebe“

(Open Doors) – Wer in den Ländern Zentralasiens den Islam verlässt und sich für ein Leben mit Jesus entscheidet, muss damit rechnen, dass sich Freunde und Verwandte abwenden; ja noch mehr, dass er oder sie von der eigenen Familie verstoßen, vertrieben und verfolgt wird. Die 27-jährige Sana* wurde verlassen, verlor mehrmals ihre Wohnung und stand allein mit ihren zwei Kindern und einem Berg Schulden auf der Straße – weil sie Jesus nicht absagen wollte. Gemeinsam mit ihrem Ehemann hatte sie ihr Leben ganz in die Hände von Jesus gelegt. Doch die Freunde ihres Mannes setzten ihn stark unter Druck, zum Islam zurückzukehren und Sana zu verlassen. Ein Jahr lang verprügelte, beschimpfte und bedrohte er Sana, sie solle von Jesus ablassen. Doch sie hielt fest.

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"Und siehe, ich bin bei euch alle Tage …"

Als Mitarbeiter von Open Doors Sana trafen, war sie geplagt von Gedanken an Selbstmord und großer Not. Als Erstes gaben sie ihr christliche Literatur und Filme, um sie zu ermutigen. "Als ich den Jesus-Film sah, hat sich alles in meinem Leben verändert", erzählt sie. "Ich habe die Liebe Gottes neu kennengelernt. Mein Blick auf das Leben und meine Einstellungen haben sich verändert."

Bei den folgenden wöchentlichen Besuchen bei Sana und ihren Kindern beteten die Open Doors-Mitarbeiter jedes Mal für sie, ermutigten sie durch Gottes Wort, trösteten sie und halfen auch finanziell. Bald fasste Sana neuen Mut, ihr Glaube wuchs und Zuversicht kehrte in ihr Leben ein. "In meinem ganzen Leben als Erwachsene habe ich nie so viel Liebe und Hoffnung erfahren wie durch eure Besuche. Ich muss zwei Kinder alleine großziehen. Alle Freunde und Verwandten haben mich verlassen, aber Gott hat euch in mein Leben gesandt. Danke! Ich habe nun erkannt, dass Isa (Jesus) mich liebt, wie niemand sonst lieben kann. Gerne möchte ich mit euch noch mehr Zeit verbringen und noch mehr über Gott erfahren. Er hat einen wunderbaren Plan für mich."

Zur Seite stehen im Gebet und direkt vor Ort

Unsere Mitarbeiter können vor Ort mit verfolgten Christen beten und sie in einer notvollen Situation trösten, weil Christen in Deutschland und weltweit diese Hilfe möglich machen. Eine Berührung – in der Weise wie Jesus und die Apostel die Kranken und Schwachen berührten – lässt unsere Glaubensgeschwister wissen, dass sie nicht alleine gelassen sind, ebenso auch unsere treuen Gebete für sie.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert

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