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Zentralasien

Zentralasien: Vom eigenen Sohn verraten

Ehemaliger Muslim nach Taufe von Familienangehörigen krankenhausreif geschlagen

(Open Doors, Kelkheim) – Khans* Taufe liegt erst wenige Tage zurück. Doch am vergangenen Donnerstag zahlte er für sein Bekenntnis zu Jesus Christus einen hohen Preis. Seine eigenen, muslimischen Verwandten schlugen so heftig auf ihn ein, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Sie wollten Khan „dafür bestrafen, dass er den Glauben verraten“ hatte. Auch seine Frau Aselya* bekam ihren Zorn zu spüren und wurde aus dem Haus verjagt.

In einem zentralasiatischen Dorf (Symbolbild)
In einem zentralasiatischen Dorf (Symbolbild)

„Du hast deinen Glauben verraten!“

Vor einigen Jahren ließ sich Khan von seiner ersten Frau scheiden. Zwei Jahre später heiratete er Aselya, eine Christin. Sie betete für ihren Mann, und vor einiger Zeit nahm Khan Jesus als seinen Herrn an. Vor zwei Wochen wurde er getauft. Voller Begeisterung über seinen neuen Glauben ging kurz danach zu seinem 13-jährigen Sohn Suchob* aus erster Ehe, um die gute Nachricht mit ihm zu teilen. Doch Suchob war alles andere als begeistert von der Entscheidung seines Vaters. Er warf ihm vor: „Du hast deinen Glauben verraten, du hast den fremden Gott angenommen, du bist nicht mehr mein Vater!“ Am nächsten Tag rief der Junge die Verwandten seines Vaters zusammen, um ihnen die Neuigkeit zu berichten. Er beschwerte sich über seinen Vater und klagte, Khan habe den Islam verraten und anschließend versucht, ihn, Suchob, ebenfalls dazu zu zwingen, Christus anzunehmen.

Alles verloren, Christus gewonnen

Daraufhin machte sich die ganze Gruppe von Verwandten auf den Weg zu Khans Haus. Sie schlugen wütend auf ihn ein, weil er Christus angenommen, sich durch seine Taufe auch noch dazu bekannt und außerdem zu seinem Sohn gepredigt hatte. Anschließend töteten sie alles Vieh in Khans Haushalt – Schafe, Hühner, Enten, Kaninchen und Hunde –, verbrannten seine Scheune, zerstörten das gesamte Inventar des Hauses und vertrieben seine Frau Aselya aus ihrem Haus. Sie beschuldigten Aselya, für Khans Glaubenswechsel verantwortlich zu sein, da sie die erste Christin in ihrer Familie war. Außerdem setzten sie Khans Familie ein Ultimatum von einigen Tagen, um die Stadt zu verlassen.

Durch die Schläge erlitt Khan eine Gehirnerschütterung sowie zahlreiche weitere Verletzungen und ist noch immer im Krankenhaus.

*Name geändert

Bitte beten Sie für die Christen in Zentralasien:

  • Beten Sie um körperliche und seelische Wiederherstellung von Khan und dass Jesus seinen Glauben stärkt.
  • Beten Sie, dass Khan und Aselya die Gelegenheit bekommen, in ihr Haus zurückzukehren und dort wohnen zu bleiben.
  • Beten Sie um Gottes Schutz und Versorgung für Khan und seine Familie, aber auch für alle anderen Christen in Zentralasien.
  • Beten Sie für Khans Sohn und die anderen Angreifer – dass Jesus ihnen die Augen öffnet und ihren Hass verwandelt.

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