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(Open Doors, Kelkheim) – „Wenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.“ Was Jesus seinen Jüngern schon vor 2000 Jahren in Aussicht stellte, mussten Nguyen* und seine Familie kürzlich in ihrem Heimatdorf im Norden Vietnams erleben. Der Hass schlug ihnen dabei nicht nur von Einzelnen, sondern von der ganzen Dorfgemeinschaft entgegen. Der Grund dafür war einfach: Sie hatten beschlossen, anstelle ihrer Ahnen Jesus Christus anzubeten.
Nachdem Anfang Juni die Nachricht vom neuen Glauben der Familie im Dorf bekannt wurde, kochte die Stimmung über. Die wütenden Dorfbewohner schrien Ngyuen und seine Frau an, sie sollten Christus verleugnen, aber die beiden weigerten sich. Daraufhin wurden sie über zwei Stunden lang verspottet, mit Seilen gefesselt und schwer geschlagen. Dann brachte man sie zum Eingang des Dorfes und jagte sie davon.
Als Mitglieder ihrer Gemeinde von dem Vorfall erfuhren, brachten sie die Verletzten in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo sie drei Tage lang behandelt wurden. Der Pastor sprach mit den örtlichen Behörden und konnte erreichen, dass Nguyen und seine Familie in ihr Dorf zurückkehren durften. Doch sie wurden auch weiterhin bedroht und wegen ihres neuen Glaubens beschimpft.
Im Juli kam es zu einem tragischen Zwischenfall, als ein Dorfbewohner die sechsjährige Tochter der Familie, Phouc*, auf den Kopf und in den Bauch schlug. Sie verlor daraufhin ihren Appetit und erbrach sich in den Folgetagen immer wieder. Ihre Eltern brachten sie mit starken Kopf- und Bauchschmerzen ins Krankenhaus, wo sie ins Koma fiel. Als Phouc nach einem Monat ihr Bewusstsein zurückerlangte, konnte sie sich an nichts erinnern und nicht einmal ihre Eltern erkennen.
*Namen geändert
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