Aktuelle Meldungen zu Sri Lanka
Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten und persönliche Berichte verfolgter Christen aus den Ländern des Weltverfolgungsindex, und abonnieren Sie unsere kostenlosen Formate.
Laden Sie als Gemeinde einen unserer Referenten ein und hören Sie bewegende Berichte und informative Vorträge über verfolgte Christen.
Lesen Sie in unserem kostenlosen Monatsmagazin bewegende Zeugnisse aus der verfolgten Kirche und beten Sie mithilfe des herausnehmbaren Gebetskalenders.
Hören Sie von unseren Mitarbeitern, was Gott in unserem Dienst für verfolgte Christen bereits getan hat und immer noch tut.
Sei dabei, wenn wir vom 14. bis 16. Mai bei den Open Doors Tagen 2026 Geschichten von verfolgten Christen hören und uns gemeinsam eins machen, um sie im Gebet zu stärken! Buche dir jetzt deine kostenlosen Tickets.
Gebet ist meist das Erste, worum verfolgte Christen bitten. Das Open Doors Gebetshaus ist eine Reaktion auf diesen Hilferuf. Reagieren auch Sie jetzt!
Die bewegenden Zeugnisse im kostenlosen Monatsmagazin und der herausnehmbare Gebetskalender bieten eine Grundlage für Ihr Gebet für die verfolgte Kirche.
Durch Ihre Unterstützung kann Open Doors verfolgten Christen mit Projekten konkret helfen. Hier finden Sie Informationen zu Spenden und deren Verwendung.
(Open Doors, Kelkheim) – In Sri Lanka kommt es immer wieder zu Übergriffen auf christliche Gemeinden. Von buddhistischen Mönchen angeführte Mobs stören Versammlungen und wollen die Christen vertreiben, aber auch die Behörden setzen Christen unter Druck. Pastor Sampath* hat dies vor wenigen Tagen erneut selbst erleben müssen.
Am 26. März nach dem Sonntagsgottesdienst drang eine Gruppe von 50 Menschen, unter ihnen buddhistische Mönche, gewaltsam in seine Kirche in der Stadt Ingiriya im Südwesten Sri Lankas ein. Sie bedrohten die anwesenden Christen und forderten von ihnen, zukünftig keine Gottesdienste mehr abzuhalten. Dann fragten sie jeden Besucher nach seinem Namen und dem Grund für sein Kommen. Schließlich jagten die Eindringlinge die Gläubigen aus dem Haus.
Einer der Gottesdienstbesucher rief daraufhin die Polizei, doch als die Beamten bei der Kirche eintrafen, beschuldigten sie die Gemeindemitglieder, „den Frieden des Dorfes zu stören“. In der folgenden Woche lud die Polizei Pastor Sampath, seine Frau und die Angreifer vor, um die Angelegenheit zu klären. Tatsächlich wurde aber nur Sampath verhört und er wurde aufgefordert, keine Gottesdienste mehr abzuhalten. Obwohl sie ihm schwerwiegende Konsequenzen androhten, weigerte er sich mit der Begründung, dass Gott ihn dazu beauftragt habe und er deshalb nicht einfach damit aufhören könne.
Als das die auf der Polizeiwache versammelten Menschen hörten, fingen sie an, Pastor Sampath und seine Frau zu bedrängen, und hinderten sie daran, das Gebäude zu verlassen. Als das Ehepaar endlich doch nach Hause gehen konnte, sahen sie, dass jemand die Fensterscheiben eingeworfen hatte. Bald umringte ein Mob laut schreiend das Haus der Familie. Als Pastor Sampath heraustrat, wurde er von einem Mann mit einer Stange geschlagen. Durch die Hilfe anderer Christen konnte er mit seiner Frau vorerst in Sicherheit gebracht werden.
Seit 17 Jahren tut Sampath in Ingiriya treu, was Jesus ihm aufgetragen hat. 2002 wurde seine Kirche komplett zerstört, aber er unternahm nichts gegen die Täter, sondern baute die Kirche wieder auf. Seine Gemeinde umfasst etwa 150 Gläubige, die meisten von ihnen sind Christen mit hinduistischem Hintergrund. Während der letzten Wochen wurden in Sri Lanka immer wieder Kirchen und Pastoren durch wütende Mobs bedroht und angegriffen.
*Name geändert
Der Weltverfolgungsindex ist eine Rangliste von 50 Ländern und ein jährlicher Bericht darüber, wo und wie Christen die stärkste Verfolgung und Diskriminierung erleben.
Bestellen Sie unser kostenloses Magazin mit Gebetskalender oder abonnieren Sie aktuelle Meldungen mit Nachrichten und Informationen aus der verfolgten Kirche.