Gemeinsam mit unseren Unterstützern stehen wir an der Seite von verfolgten Christen. Über unsere vielseitige Hilfe lesen Sie im Jahresbericht für das Jahr 2024.
Zeitleiste: Meilensteine des Dienstes
Seit Bruder Andrew 1955 zum ersten Mal verfolgte Christen besucht hat, ist viel passiert und der Ein-Mann-Dienst wurde zu einem internationalen Hilfswerk. Die wichtigsten Ereignisse in der Arbeit von Open Doors finden Sie in diesem Zeitstrahl.
Der Gründer stirbt – doch der Dienst geht weiter

Bruder Andrew, der Gründer von Open Doors, ist am 27.09.2022 im Alter von 94 Jahren heimgegangen. Er hat seinen Lauf vollendet und Generationen von Christen geprägt – als Mann des Glaubens, der Bibel und des Gebets. Aus dem Dienst eines Mannes ist ein weltweiter Dienst für verfolgte Christen entstanden, an dem heute Zehntausende von Christen Teilhaber sind, indem sie ihren verfolgten Geschwistern zur Seite stehen.
Erhebung zur asylrechtlichen Situation der Flüchtlinge in Deutschland

Im September veröffentlichte Open Doors Deutschland eine Erhebung zur Situation von christlichen Konvertiten, die in Deutschland Asyl suchen. Aus allen Bundesländern beteiligten sich 133 Gemeinden aus Landes- und Freikirchen und lieferten Zahlen zur Situation dieser Konvertiten. Die Erkenntnisse weisen darauf hin, dass es keinen einheitlich objektiven Prüfstandard bei der Bearbeitung der Asylanträge zu geben scheint.
Einführung neuer Online-Formate

Aufgrund der Corona-Pandemie richtete Open Doors Deutschland erstmals einen Stream für die Open Doors Tage ein, dem mehr als 16.000 Zuschauer auf diversen Kanälen folgten. Auch das Format „Geschichten von Gottes Wirken“ hatte 2020 sein Debüt, sowie die Folgen von „Gebetshaus online“, bei denen Christen deutschlandweit gemeinsam für die verfolgte Kirche im Gebet einstanden und dies seither fortlaufend tun.
Ausbau des Dienstes für indische Christen

Angesichts der dramatischen Zunahme der Verfolgung von Christen in Indien durch Hindu-Extremisten beginnt Open Doors mit einem deutlichen Ausbau des Dienstes für indische Christen und macht verstärkt auf ihre Situation aufmerksam.
Flüchtlingserhebung in Deutschland

Um das Ausmaß der Verfolgung von Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften zu erfassen, führt Open Doors Deutschland in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen eine bundesweite Befragung unter betroffenen christlichen Flüchtlingen durch. So können insgesamt 743 Fälle von religiös motivierter Gewalt gegen christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften dokumentiert werden – ein Beleg dafür, dass es sich bei den Übergriffen um ein weitreichendes Problem handelt.
Gebetskampagne „Gefährlicher Glaube“
Open Doors startet eine neue Gebetkampagne namens „Gefährlicher Glaube“ für Christen in der islamischen Welt. Inzwischen beten über 3.400 Christen in Deutschland (Stand: September 2025).
Hilfsprojekte im Irak

Im Irak werden Christen massiv vertrieben. Open Doors beginnt, Hilfsprojekte für christliche Binnenflüchtlinge aufzubauen.
Kinderbibeln für Ägypten

Open Doors ist in rund 50 Ländern, in denen Christen verfolgt werden, aktiv. In Ägypten werden mehr als 230.000 arabische Kinderbibeln verteilt.
Gebetskampagne für Nordkorea

Zunächst für drei Jahre ausgelegt, wird die Gebetskampagne 2010 fortgesetzt. Inzwischen beten über 6.700 Christen in Deutschland für die Menschen in dem Land (Stand: September 2025).
Bibeln für China

Von 2001 bis 2004 werden 8,6 Millionen Bibeln und christliche Bücher in China verteilt.
Nothilfe im Sudan

Im Sudan wird das erste Nothilfe-Projekt von Open Doors umgesetzt: 400 Tonnen Nothilfe für hungernde Christen werden bis 2001 geliefert.
Kinderbibeln für China

Die ersten chinesischen Kinderbibeln werden erstellt und verteilt. Dabei wird erstmals eine vereinfachte, chinesische Schrift verwendet.
Bibeln für den „atheistischsten Staat der Welt“

Bruder Andrew schenkt dem Präsidenten von Albanien, einem Land, das sich selbst als „atheistischster Staat der Welt“ verstand, 50.000 Exemplare der ersten vollständigen Bibel in Albanisch.
Gebetskampagne für Sowjetunion endet
Die siebenjährige Open Doors-Gebetskampagne für die Sowjetunion endet mit dem Fall der Berliner Mauer und einem neuen Gesetz, das Religionsfreiheit garantieren soll. Das Augenmerk von Open Doors richtet sich mit dem Start einer zehnjährigen Gebetskampagne für die Kirche in der muslimischen Welt nunmehr auf islamische Länder.
Menschenrechtskonferenz in den Niederlanden
Open Doors richtet die „Konferenz für Menschenrechte und internationale Zusammenarbeit“ in Seeland/Niederlande aus. An der Menschenrechtskonferenz zwischen der Sowjetunion und den USA nehmen hochrangige Delegierte teil, u.a. Rosalynn Carter, Frau des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter und Fyodor Burlastsky, enger Berater von Michail Gorbatschow. Auf dieser Konferenz macht Open Doors das Angebot, der russisch-orthodoxen Kirche eine Million Bibeln zu schenken. Das Angebot wird angenommen und die Bibeln werden 1989 überbracht. Im Jahr 1991 werden zudem die ersten Kinderbibeln in die ehemalige Sowjetunion geliefert.
Bibellieferungen nach Lateinamerika

Mit dem Projekte „Crossfire“ werden 5 Millionen Bibeln und christliche Literatur nach Laterinamerika geliefert.
„Projekt Perle“

In einer einzigen Nacht werden eine Million Bibeln nach China geschmuggelt. In den 1980er Jahren werden auch umfangreiche Bibellieferungen nach Lateinamerika und Russland durchgeführt.
Dienst in der islamischen Welt

Open Doors beginnt, Christen in der islamischen Welt zu unterstützen. Im Laufe der Jahre trifft Bruder Andrew muslimische Leiter und islamistische Führer wie Scheich Fadlallah, den geistlichen Anführer der Hisbollah, und Jassir Arafat, den Anführer der palästinensischen Fatah. Er spricht mit ihnen über das Evangelium und schenkt ihnen Bibeln.
Erste Schulungen für Kirchenleiter in Afrika

Mit dem Kongress „Love Africa“ in Malawi beginnt der Schulungsdienst für Pastoren in Afrika.
Bibeln für China

Während der Kulturrevolution liefert Open Doors auf Bitten der einheimischen Christen 25.000 Neue Testamente nach China.
Der „Schmuggler Gottes“

Bruder Andrews Autobiografie „God’s Smuggler“ (Der Schmuggler Gottes) wird veröffentlicht und zu einem internationalen Bestseller. Unter anderem wird darin von gefährlichen Grenzübertritten und Verfolgungen durch den sowjetischen Geheimdienst (KGB) berichtet. Das Buch wird in mindestens 35 Sprachen übersetzt und weltweit über 12 Millionen Mal verkauft. Im Laufe der Jahre schreibt Bruder Andrew neun weitere Bücher.
In China

Bruder Andrew besucht erstmals Christen in China – ein Jahr vor Beginn der Kulturrevolution.
Der Dienst von Open Doors beginnt
Mit einem Koffer voller christlicher Schriften reist Bruder Andrew nach Polen, um an einer kommunistischen Jugendkonferenz teilzunehmen. Ein Bibelvers wird zu seiner persönlichen Berufung: „Werde wach und stärke das andere, das sterben will“ (Off 3,2). Der Dienst von Open Doors beginnt.