Graffitis für die verfolgte Kirche

Wie „Chew“ mit Graffiti-Kunst auf die Untergrundkirche aufmerksam macht
 

Um sich für verfolgte Christen einzusetzen, nutzt der Graffiti-Artist „Chew“ seine künstlerische Begabung und seine Bekanntheit in der Szene. Mit einer Reihe von Leinwänden weist er auf die weltweite Christenverfolgung hin und spendet deren Erlös für verfolgte Christen. Besonders liegt ihm dabei die Untergrundkirche am Herzen.

 

Der Künstler Chew sprüht ein Graffiti an eine offizielle Graffiti-Wand
Chew beim Sprühen an einer offiziellen Graffiti-Wall

 

Durch ehemalige Muslime, die zum Glauben an Jesus Christus gefunden haben, ist Chew zum ersten Mal auf das Thema Christenverfolgung gestoßen. Je mehr er über die verfolgte Kirche hörte, desto mehr entwickelte sich der Wunsch in ihm, mit seiner Gabe und Leidenschaft für Graffiti verfolgte Christen zu unterstützen. Besonders bewegten ihn Geschichten von Geschwistern, die ihren Glauben heimlich leben müssen – in sogenannten Untergrundkirchen. So schuf er einige Werke, deren Erlöse speziell dorthin gehen: „Ich will dort unterstützen, wo wirklich dringend Hilfe benötigt wird, wo es brennt.“

Chew fühlt sich mit der verfolgten Kirche verbunden, da er selbst Schwierigkeiten aufgrund seines Glaubens an Jesus kennt. Er erntet online viel Kritik, weil er auf Christenverfolgung aufmerksam macht: „Mir ist aber bewusst, dass ich in puncto Anfeindung lediglich ‚Wattebäusche‘ abbekomme, verglichen mit dem, was die verfolgte Kirche weltweit erlebt. Jesus hat angekündigt, dass wir um seinetwillen gehasst werden würden. Aber gleichzeitig sollten wir nicht vergessen, dass man ihn zuerst gehasst hat.“

Zum Sprühen geht Chew an offizielle Graffiti-Walls, an denen legal gemalt werden darf. Meistens jedoch bringt er seine Kunstwerke auf kleine Leinwände – „die sind mobil und lassen sich verkaufen“, wie er sagt. So kann er mit seiner künstlerischen Arbeit wohltätige Organisationen auch finanziell unterstützen. Außerdem nimmt er aussortierte Pflasterbausteine, schrubbt sie sauber und lackiert sie, um beispielsweise Comicgesichter darauf abzubilden. Häufig ist sein Motiv aber auch sein Künstlername. Wohin der Erlös für sein Werk geht, erwähnt er in der Bildbeschreibung unter dem Post, den er auf seinem Instagram-Kanal absetzt und mit dem er so gleichzeitig auf die weltweite Christenverfolgung aufmerksam macht.

 

Ein Graffiti-Kunstwerk auf Leinwand von Chew
Eines der Kunstwerke auf Leinwand, mit dessen Erlös Chew verfolgte Christen unterstützt

 

Wir bedanken uns herzlich bei Chew für sein künstlerisches Engagement zur Unterstützung verfolgter Christen.

 

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