Familie

Die Familie hat in den meisten Kulturkreisen der islamischen Welt einen sehr hohen Stellenwert. Verlässt ein Muslim den „rechten Weg“, gilt die Familienehre als beschmutzt und Angehörige versuchen alles, um sie wiederherzustellen. Es kommt vor, dass ein „Abtrünniger“ tagelang ohne Essen eingesperrt und misshandelt wird, um dazu gebracht zu werden, zum Islam zurückzukehren. Einige haben ihre Entscheidung, Jesus nachzufolgen, mit dem Leben bezahlt.

Männer Saudi-Arabien“Du bringst Schande über uns.“ Mit diesen Worten verstieß Achmeds* Vater seinen Sohn. Er verlor jeglichen Erbanspruch und wurde aus dem engen Familienverbund verbannt. Der 19-jährige Achmed stammt aus einem Land im Mittleren Osten und stellte nach seiner Bekehrung kritische Fragen über den Islam. Wegen Blasphemie kam er mehrmals ins Gefängnis und wurde gefoltert. Man verwies den Studenten von der Universität. Oft musste er den Wohnort wechseln, wenn bekannt wurde, dass er früher Muslim war. Seine Frau ließ sich scheiden und kehrte zu ihrer muslimischen Familie zurück. (Bild: Symbolfoto)

In Jordanien wurde die Ehe von Mohammad* von einem Scharia-Gericht annulliert. Sein Vater hatte ihn wegen Apostasie (Abfall vom Islam) angezeigt. Ihm drohte, das Sorgerecht für seine Kinder zu verlieren. Die Familie musste ins Ausland fliehen. Solche Fälle hören die Mitarbeiter von Open Doors immer wieder von ehemaligen Muslimen – die Möglichkeit, ihre Familie zu verlieren, gehört zu der Entscheidung für Jesus dazu.

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