Blickpunkt Buddhismus

Blickpunkt Buddhismus

Auch wenn der Buddhismus als bunte und friedliche Religion gilt, sind viele Christen in buddhistisch geprägten Ländern starker Verfolgung ausgesetzt. Wir möchten, dass diesen Geschwistern wieder mehr Beachtung zukommt und wollen deswegen ihre Geschichten weitergeben. Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die einzelnen Länder, in denen Christen wegen ihres Glaubens von extremistischen Buddhisten verfolgt werden, persönliche Zeugnisse, Videos und Gebetsanliegen. Bitte denken Sie im Gebet für die verfolgte Kirche an diese Christen aus dem fernen Osten!

Christen mit buddhistischem Hintergrund

Vor allem Christen buddhistischer Herkunft sind von der Verfolgung betroffen. Eindrücke aus dem fernen Osten.

Gebet

Team von Open Doors im Gebet für eine Gruppe Christen mit buddhistischem Hintergrund

 buddhistischer Chörten wird auf dem Grundstück einer Kirche gebaut

Christen sehen zu, wie ein buddhistischer Chörten auf dem Grundstück ihrer Kirche gebaut wird

Seminar

Seminar mit zukünftigen Gemeindeleitern, die einen buddhistischen Hintergrund haben

Pastor Dayaratne und seine Frau Mala im Agape Children’s Home, Sri Lanka, mit Karten einer Schreibaktion von Open Doors. Das Kinderheim des Ehepaars wurde 2013 unter falschen Anschuldigungen geschlossen und 2017 neu eröffnet.

 

Christen in buddhistisch geprägten Ländern

Etwa 500 Millionen Menschen (ca. 7% der Weltbevölkerung) sind Buddhisten. Auch wenn er von Land zu Land unterschiedlich praktiziert wird, gilt der Buddhismus allgemein als eine Religion des Friedens. Dennoch erfahren Christen in einigen buddhistisch geprägten Ländern Verfolgung. Besonders unter Druck stehen Christen, die einst selbst Buddhisten waren. Dieser kann von den Behörden ausgehen, aber auch von der eigenen Familie und dem Umfeld wie Schule, Arbeitsplatz und Dorfgemeinschaft. Auch wenn es in manchen Regionen buddhistischen Extremismus gibt, steht Gewalt dabei nicht im Vordergrund. Vielmehr wird versucht, das Gemeindeleben durch Diskriminierungen, Einschränkungen und Schikanen zu ersticken.

 

Sri Lanka

Sri Lanka (Platz 30 auf dem Weltverfolgungsindex 2020) ist ein säkularer Staat, doch hat der Buddhismus laut Verfassung einen Sonderstatus. Fast drei Viertel der Gesamtbevölkerung stellen die Singhalesen, deren Identität eng mit dem Buddhismus verknüpft ist. Christen und andere Minderheiten werden benachteiligt.

Länderprofil Sri Lanka

 

Bhutan

Bhutan (Platz 45) ist seit Jahrhunderten ein buddhistisches Königreich. Christen werden als Fremdkörper betrachtet. Es gibt keine Kirchengebäude, Christen versammeln sich heimlich in Privathäusern.

Länderprofil Bhutan

 

Myanmar

Auch in Myanmar (Platz 19) spielt der buddhistische Nationalismus eine große Rolle. Christen sind darüber hinaus von den Konflikten zwischen Rebellen und dem Militär betroffen, das weite Teile des Landes beherrscht. Durch den Drogenhandel – die Region Kachin gehört mit Vietnam, Laos und Thailand zum „goldenen Dreieck“, einem der größten Anbaugebiete für Opium – wird die Lage zusätzlich erschwert.

Länderprofil Myanmar

 

Laos & Vietnam

Laos (Platz 20) und Vietnam (Platz 21) sind zwei der fünf letzten kommunistisch regierten Staaten der Welt. Neben dem religiös motivierten Nationalismus ist in beiden Ländern die kommunistische Unterdrückung eine bedeutende Triebkraft der Verfolgung. Viele Christen in Laos und Vietnam stammen aus ethnischen Minderheiten.

Länderprofil Laos     Länderprofil vietnam

 

Video „Buddhismus und Christenverfolgung“

Video: Warum werden Christen in manchen buddhistischen Ländern verfolgt? Gilt der Buddhismus nicht als Religion des Friedens und der Toleranz? Eine illustrierte Erklärung.

aktuelle Meldungen

Persönliche Berichte
Myanmar
Erfüllt von dem Wunsch, anderen von Jesus zu erzählen, ist Moses mit seiner Familie an einen fremden Ort gezogen. Sie erleben große Widerstände, doch ihr gemeinsamer Dienst trägt Früchte.

Persönliche Berichte – "Laos: Komme was wolle"

Weitere persönliche Berichte

Ma Thay war eine überzeugte Buddhistin. In diesem Glauben aufgewachsen, heiratete sie einen buddhistischen Mann und erzog ihre vier Kinder dementsprechend. Darum war es für sie vollkommen unverständlich, dass ihre Mutter sich eines Tages entschied, Christin zu werden.
Als Pastor Samphel* seinen Dienst in Zentralbhutan begann, hatte er bereits Verfolgung erlebt – durch seinen eigenen Bruder, der ihn beschimpfte, schlug und zu töten drohte, weil er sich vom buddhistischen Glauben abgewandt hatte.

Gebetsanliegen

Danken wir …

  • für alle ehemaligen Buddhisten, die Jesus kennenlernen durften und seine unendliche Gnade angenommen haben.
  • für diejenigen, die trotz der Gefahr anderen von ihrem Glauben an Jesus erzählen wollen. 

Beten wir …

  • für die Christen, die früher selbst Buddhisten waren, und die den stärksten Druck erfahren. Beten wir für Schutz, Durchhaltevermögen, inneren Frieden und die Bereitschaft zur Vergebung.
  • dass unsere Geschwister in Sri Lanka trotz der extremistischen Gruppierung „Sinha Le“, die versucht, Hass gegen religiöse Minderheiten zu streuen, mehr akzeptiert werden.
  • dass die verfolgten christlichen Minderheiten in Myanmar den ebenfalls verfolgten Muslimen der Rohingya liebevoll dienen und ihnen so das Herz für das Evangelium öffnen können.
  • für die biblischen Schulungen für die Angehörigen ethnischer Minderheiten in Vietnam, die zum Glauben an Jesus gekommen sind.
  • für die Familien, die ihre Angehörigen zwingen wollen, zu dem traditionellen Glauben zurückzukehren. Beten wir, dass sie durch ihre Verwandten Jesus kennenlernen können.
  • dass unsere Geschwister Weisheit bekommen, um ein Zeugnis für ihre buddhistischen Nachbarn und Familienmitglieder zu sein.
  • für die Kinder von christlichen Eltern, die oft in der Schule diskriminiert werden und denen mit schlechten Noten, die sie nur wegen ihres Glaubens bekommen, der Zugang zu höherer Bildung verwehrt wird.

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