Wenn die Familie Auftragsmörder engagiert

Nachdem sich Naomi aus Mali dem christlichen Glauben zuwandte, wollte man sie töten

 

Naomis* Vater, ein einflussreicher Imam, war aus seiner Heimat Ägypten nach Mali gezogen, um durch Schriften und Predigten den Islam auszubreiten. Als Naomi acht Jahre alt war, starb ihr Vater. Sie wurde von einem Onkel adoptiert, der sie an einer internationalen christlichen Schule anmeldete, damit sie eine gute Bildung erhielt. Anfangs hasste Naomi alles, was christlich war. Doch je mehr Kontakt sie mit Christen hatte, desto mehr fühlte sie sich zu Jesus Christus hingezogen.
 

Naomi aus Mali
Naomis Verwandten heuerten islamistische Kämpfer an, um sie zu töten


Mit 12 Jahren entschied sie sich Christin zu werden. Ihre Familie war außer sich und verstieß das Mädchen. Christliche Missionare nahmen Naomi bei sich auf, doch als sie in ihr Heimatland zurückkehrten, musste Naomi wieder bei ihren Verwandten leben. Diese schikanierten sie täglich. Noch als Teenager heiratete Naomi einen Christen und hoffte, mit ihm in Frieden leben zu können.

Entschlossen, der Feindseligigkeit mit Liebe zu begegnen

Doch ihre Angehörigen setzten sie weiterhin unter Druck und heuerten sogar islamistische Kämpfer an, die das Ehepaar töten oder zumindest einschüchtern sollten. Mehrfach kamen sie mit dem Leben davon, doch während einer Geschäftsreise wurde Naomis Mann von Islamisten erschossen. Weiterhin erlebt Naomi Feindseligkeit durch ihr Umfeld, doch sie ist entschlossen, mit Liebe und Vergebung zu antworten.

 

Weitere Gesichter der Verfolgung

Als Esther* sich entschied, Jesus nachzufolgen, wurde sie von ihrem Ehemann verlassen und von ihrer Familie verstoßen. Sie und ihre Kinder leben nun auf sich allein gestellt.