Dringende Hilfe für Christen in Syrien

Dringende Hilfe für Christen in Syrien

Stärken, was abzusterben droht

Liebe Freunde,

im September besuchte ich die Christen in Damaskus und Aleppo. Unsere Geschwister in Syrien befinden sich in einer katastrophalen Lage. Viele verlassen das Land – „mehr als zuvor“, sagte mir einer unserer Partner. Doch gerade jetzt kommt dem verbliebenen Rest der Gemeinde eine große Bedeutung als Salz und Licht zu, denn viele Muslime sind offen wie nie für das Evangelium. Es ist entscheidend, dass wir jetzt den Christen helfen, in Syrien zu bleiben und die Gemeinden zu stärken. Ich bete, dass die Berichte auf dieser Seite die Herzen vieler Christen in Deutschland anrühren und eine große Welle der Unterstützung und des Gebets in Gang setzen.

Ihr Markus Rode
Leiter Open Doors Deutschland

 

Unterstützen   Unsere Hilfe   Geschichten

 

So können Sie syrische Christen unterstützen

Unsere Hilfe in Syrien

Überleben sichern
Überleben sichern
Not: Christen kämpfen ums Überleben

Als der Krieg in Syrien tobte, rechneten viele Menschen damit, dass sich die Lage bessern würde, sollten die Kämpfe aufhören. Doch die Not wurde nur noch schlimmer. Aufgrund des Währungsverfalls sind die Löhne viel zu niedrig, um davon leben zu können. In einer Gemeinde in Aleppo zum Beispiel sind etwa 90 Prozent der Mitglieder auf existentielle Hilfe angewiesen. Viele Christen verlassen deshalb das Land.

 

Die wirtschaftliche Lage in Syrien ist sehr schlecht. In einer Gemeinde in Aleppo beispielsweise sind etwa 90 Prozent der Mitglieder auf existentielle Hilfe angewiesen. Viele Christen verlassen deshalb das Land.

Ziel: Neue Perspektiven

Gemeinden, mit denen wir zusammenarbeiten, verstehen sich als Salz und Licht im Land. Doch das können sie nur sein, wenn ihre Mitglieder bleiben. Unser Ziel ist es, sie durch praktische Hilfe zu unterstützen, damit sie eine Perspektive für ihre Zukunft entwickeln und in Syrien bleiben können. Außerdem wollen wir die zehntausenden Christen mit Nothilfe versorgen, die wegen des neu ausgebrochenen Kriegs flüchten mussten.

Das Ziel unserer syrischen Partner ist es, Christen durch praktische Hilfe eine Perspektive für die Zukunft zu geben, damit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten, im Land bleiben – und dort Salz und Licht für ihr Umfeld sein können.

Projekte: Existenz sichern

Durch Nothilfezentren können wir jeden Monat rund 3500 Familien in ganz Syrien mit dem Nötigsten an Lebensmitteln und Hygieneprodukten versorgen. Wir helfen auch beim Wiederaufbau von Häusern. Außerdem arbeiten wir mit Gemeinden zusammen, um Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte zu finanzieren, die das Überleben von christlichen Familien sichern. Bisher wurden bereits 100 dieser Projekte durchgeführt.

Durch Nothilfezentren können wir jeden Monat rund 3500 Familien in ganz Syrien mit dem Nötigsten versorgen. Bereits 100 Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte sichern christlichen Familien ein eigenes Einkommen.

Und nun: Hilfe ausweiten

Um das Überleben der Christen in Syrien zu sichern, ist dringende Hilfe notwendig. Der Bedarf ist groß: Mitarbeiter eines Hilfszentrums in Aleppo müssen jeden Tag bedürftige Menschen mit leeren Händen wegschicken. Auch der Bedarf an Projekten zur Existenzsicherung ist weitaus größer, als er bisher gedeckt werden kann. Gemeinden haben lange Wartelisten an Projektbewerbern. Durch den wieder ausgebrochenen Krieg sind erneut zehntausende Christen auf Nothilfe angewiesen.

Dringende Hilfe ist nötig, um das Überleben der Christen in Syrien zu sichern. Mitarbeiter in Hilfszentren müssen täglich Menschen abweisen. Gemeinden haben lange Wartelisten an Bewerbern für Projekte zur Existenzsicherung. Durch den wieder ausgebrochenen Krieg sind erneut zehntausende Christen auf Nothilfe angewiesen.

Neue Leiter ausbilden
neue Leiter ausbilden
Not: Keine Arbeiter für die Ernte

Viele Christen haben das Land verlassen. Gemeinden sind geschrumpft, teilweise auf über die Hälfte ihrer Mitglieder. Auch viele Pastoren und Gemeindeleiter sind gegangen. Gleichzeitig haben seit dem Krieg viele Muslime Fragen – immer mehr von ihnen kommen zum Glauben. Doch um sie dabei zu begleiten und die verbliebene Gemeinde in Syrien zu stärken, fehlt es an Leitern.

Viele Pastoren haben das Land verlassen. Den Gemeinden fehlt es an Leitern. Gleichzeitig haben seit dem Krieg viele Muslime Fragen – immer mehr kommen zum Glauben. Doch ohne Leiter kann sie niemand in ihrem neuen Glauben begleiten.

Ziel: Die Lücken schließen

Wir unterstützen syrische Gemeinden, neue Leiter zu finden und auszubilden, die ihre Gemeinden geistlich und praktisch stärken, damit sie den Muslimen das Evangelium bringen. Christliche Leiter sollen so geschult und begleitet werden, dass sie in ihrem Charakter reifen, die Nöte und Anliegen ihres Umfeldes mittragen und die christliche Hoffnung verkörpern, die sie in Jesus Christus haben.

Wir unterstützen die Vision der syrischen Gemeinden, neue Leiter auszubilden. Christliche Leiter werden so geschult, dass sie in ihrem Charakter reifen, die Nöte ihres Umfeldes mittragen und Jesu Hoffnung verkörpern.

Projekte: Leiter ausbilden

Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort führen wir Leiterschaftsschulungen für verschiedene Zielgruppen durch. In den Seminaren wird die eigene Beziehung der Teilnehmer zu Jesus vertieft und sie werden befähigt, selbst aus der Bibel zu lehren, Gemeindearbeit aufzubauen und Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten. Mehrere Hundert junge syrische Leiter haben 2019 an diesen Kursen teilgenommen.

Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort führen wir Kurse für junge syrische Leiter durch. Ihre Beziehung zu Jesus wird vertieft und sie werden befähigt, aus der Bibel zu lehren und Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten.

Und nun: Begleiten und Vernetzen

Damit die Kursteilnehmer zu reifen Leitern werden, braucht es zwar Trainingseinheiten; es braucht vor allem aber eine Nachbegleitung, um jungen Leitern zu helfen, das Gelernte praktisch umzusetzen und sich selbst im Glauben weiterzuentwickeln. Dazu planen unsere Partner unter anderem, christliche Leiter unterschiedlicher Denominationen besser untereinander zu vernetzen.

Damit die Kursteilnehmer zu reifen Leitern werden, braucht es neben Training vor allem auch eine Nachbegleitung, um ihnen zu helfen, das Gelernte praktisch umzusetzen. Dazu müssen Leiter unter anderem besser vernetzt werden.

Aktuelles von unseren Projekten in Syrien

Jinas Mann wurde vor sechs Jahren von Islamisten entführt. In der Alliance Church in Aleppo bekommen sie und ihr Sohn Abraham Unterstützung – durch Lebensmittel, aber auch geistlich.

Alle Felder müssen ausgefüllt werden. Die E-Mail wird über Ihr E-Mail-Programm verschickt.