Dringende Hilfe für Christen in Syrien

Dringende Hilfe für Christen in Syrien

Stärken, was abzusterben droht

Liebe Freunde,

im September besuchte ich die Christen in Damaskus und Aleppo. Unsere Geschwister in Syrien befinden sich in einer katastrophalen Lage. Viele verlassen das Land – „mehr als zuvor“, sagte mir einer unserer Partner. Doch gerade jetzt kommt dem verbliebenen Rest der Gemeinde eine große Bedeutung als Salz und Licht zu, denn viele Muslime sind offen wie nie für das Evangelium. Es ist entscheidend, dass wir jetzt den Christen helfen, in Syrien zu bleiben und die Gemeinden zu stärken. Ich bete, dass die Berichte auf dieser Seite die Herzen vieler Christen in Deutschland anrühren und eine große Welle der Unterstützung und des Gebets in Gang setzen.

Ihr Markus Rode
Leiter Open Doors Deutschland

Aktuelles von unseren Projekten in Syrien

Syrien: „Die Kirche gibt mir Sicherheit“

06:04 Minuten
Syrien

Im September besuchten wir Gemeinden in Aleppo und Damaskus und riefen zur Unterstützung der Christen vor Ort auf. Wie geht es den Christen in Syrien nun im April 2020 und wie laufen die ersten Hilfsprojekte an?

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So können Sie syrische Christen unterstützen

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Unsere Hilfe in Syrien

Überleben sichern
Überleben sichern
Not: Christen kämpfen ums Überleben

Als der Krieg noch in weiten Teilen Syriens tobte, rechneten viele Menschen damit, dass sich die Lage bessern würde, sollten die Kämpfe aufhören. Doch die Not wurde nur noch schlimmer. Aufgrund des Währungsverfalls sind die Löhne viel zu niedrig, um davon leben zu können. In einer Gemeinde in Aleppo zum Beispiel sind etwa 90 Prozent der Mitglieder auf existentielle Hilfe angewiesen. Viele Christen verlassen deshalb das Land.

 

Die wirtschaftliche Lage in Syrien ist sehr schlecht. In einer Gemeinde in Aleppo beispielsweise sind etwa 90 Prozent der Mitglieder auf existentielle Hilfe angewiesen. Viele Christen verlassen deshalb das Land.

Ziel: Neue Perspektiven

Gemeinden, mit denen wir zusammenarbeiten, verstehen sich als Salz und Licht im Land. Doch das können sie nur sein, wenn ihre Mitglieder bleiben. Unser Ziel ist es, dass diese eine Perspektive für ihre Zukunft entwickeln und in Syrien bleiben können. Dafür unterstützen wir sie durch praktische Hilfe.

Das Ziel unserer syrischen Partner ist es, Christen durch praktische Hilfe eine Perspektive für die Zukunft zu geben, damit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten, im Land bleiben – und dort Salz und Licht für ihr Umfeld sein können.

Projekte: Existenz sichern

Durch Nothilfezentren können wir jeden Monat fast 4000 Familien in ganz Syrien mit dem Nötigsten an Lebensmitteln und Hygieneprodukten versorgen. Wir helfen auch beim Wiederaufbau von Häusern. Außerdem arbeiten wir mit Gemeinden zusammen, um Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte zu finanzieren, die das Überleben von christlichen Familien sichern. Bisher wurden bereits 140 dieser Projekte durchgeführt.

Durch Nothilfezentren können wir jeden Monat fast 4000 Familien in ganz Syrien mit dem Nötigsten versorgen. Bereits 140 Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte sichern christlichen Familien ein eigenes Einkommen.

Ausblick: Hilfe ausweiten

Um das Überleben der Christen in Syrien zu sichern, ist dringende Hilfe notwendig. Der Bedarf ist groß: Mitarbeiter eines Hilfszentrums in Aleppo müssen jeden Tag bedürftige Menschen mit leeren Händen wegschicken. Geplant sind 20 neue Projekte zur Existenzsicherung jeden Monat. Doch auch hier ist der Bedarf weitaus größer.

Dringende Hilfe ist nötig, um das Überleben der Christen in Syrien zu sichern. Mitarbeiter in Hilfszentren müssen täglich Menschen abweisen. Geplant sind 20 neue Projekte zur Existenzsicherung jeden Monat. Doch auch hier ist der Bedarf weitaus größer.

Neue Leiter ausbilden
neue Leiter ausbilden
Not: Keine Arbeiter für die Ernte

Viele Christen haben das Land verlassen. Gemeinden sind geschrumpft, teilweise um mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder. Auch viele Pastoren und Gemeindeleiter sind gegangen. Gleichzeitig haben seit dem Krieg viele Muslime Fragen – immer mehr von ihnen kommen zum Glauben. Doch um sie dabei zu begleiten und die verbliebene Gemeinde in Syrien zu stärken, fehlt es an Leitern.

Viele Pastoren haben das Land verlassen. Den Gemeinden fehlt es an Leitern. Gleichzeitig haben seit dem Krieg viele Muslime Fragen – immer mehr kommen zum Glauben. Doch ohne Leiter kann sie niemand in ihrem neuen Glauben begleiten.

Ziel: Die Lücken schließen

Wir unterstützen syrische Gemeinden, neue Leiter zu finden und auszubilden, die ihre Gemeinden geistlich und praktisch stärken, damit sie den Muslimen das Evangelium bringen. Christliche Leiter sollen so geschult und begleitet werden, dass sie in ihrem Charakter reifen, die Nöte und Anliegen ihres Umfeldes mittragen und die christliche Hoffnung verkörpern, die sie in Jesus Christus haben.

Wir unterstützen die Vision der syrischen Gemeinden, neue Leiter auszubilden. Christliche Leiter werden so geschult, dass sie in ihrem Charakter reifen, die Nöte ihres Umfeldes mittragen und Jesu Hoffnung verkörpern.

Projekte: Leiter ausbilden

Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort führen wir Leiterschaftsschulungen für verschiedene Zielgruppen durch. In den Seminaren wird die eigene Beziehung der Teilnehmer zu Jesus vertieft und sie werden befähigt, selbst aus der Bibel zu lehren, Gemeindearbeit aufzubauen und Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten. Etwa 3500 junge syrische Leiter haben 2019 an diesen Kursen teilgenommen.

Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort führen wir Kurse für junge syrische Leiter durch. Ihre Beziehung zu Jesus wird vertieft und sie werden befähigt, aus der Bibel zu lehren und Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten.

Ausblick: Begleiten und vernetzen

Damit die Kursteilnehmer zu reifen Leitern werden, braucht es zwar Trainingseinheiten; es braucht vor allem aber eine Nachbegleitung, um jungen Leitern zu helfen, das Gelernte praktisch umzusetzen und sich selbst im Glauben weiterzuentwickeln. Dazu planen unsere Partner unter anderem ein Mentorenprogramm, in dem junge Leiter durch erfahrene Mitarbeiter unterstützt werden.

Damit die Kursteilnehmer zu reifen Leitern werden, braucht es neben Training vor allem auch eine Nachbegleitung, um ihnen zu helfen, das Gelernte praktisch umzusetzen. Dazu ist unter anderem ein Mentorenprogramm geplant.

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