Weltverfolgungsindex 2026: Platz 10. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Iran verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
Von Augsburg nach Evin
Unser Team machte auf der MEHR-Konferenz die Christenverfolgung in Iran erlebbar
Rund 12.000 Besucher kamen vom 03. – 06.01. auf die MEHR-Konferenz des Gebetshauses Augsburg, die dieses Jahr unter dem Motto „Colors of Hope“ stand. Unser Team war ebenfalls vor Ort, um eine ganz besondere Facette der Hoffnung zu vertreten: das Gebet für verfolgte Christen. Mit einer Ausstellung machten wir auf die Verfolgung von Christen in Iran aufmerksam. Christen gelten dort als Staatsfeinde; immer wieder werden Christen wegen „Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“ zu langen Haftstrafen verurteilt.
Herzstück unserer Ausstellung war das nachgestellte Evin-Gefängnis, in dem wir das Zeugnis eines ehemaligen inhaftierten Christen zeigten. Danach hatten die Besucher Zeit für eine Gebetsgemeinschaft. Unglaublich, aber wahr: Über 1.600 Personen nahmen während der Konferenz an Führungen durch das Gefängnis teil – und ebenso oft wurde in der anschließenden Gebetsgemeinschaft für die Christen in Iran gebetet. Was für eine Welle der Hoffnung und des Gebets!