Meldungen zu Ägypten
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(Open Doors, Kelkheim) – Am 6. Januar konnte eine Kirche in der oberägyptischen Provinz Minya in dem Dorf Sheikh Alaa wiedereröffnet werden. Endlich! Gebaut wurde sie bereits 2015, doch Einwohner führten immer wieder Konflikte herbei und die Kirche musste auf unbestimmte Zeit schließen. Kein Einzelfall in Ägypten – Open Doors berichtete dazu.
Ebenfalls am 6. Januar verkündete laut Medien das Bauministerium, dass es nun „Christen gestattet sei, ihre Religion auch in Räumlichkeiten auszuüben, die noch nicht als Gottesdiensträume registriert seien, deren Antrag aber vorliege.“ Der Politikwissenschaftler Karim Kamal stellt dazu klar: „Die Nutzung nicht registrierter Kirchengebäude hängt letztendlich nicht vom Staat, dem Innen- oder Bauministerium ab. Probleme verursachen ultra-konservative Islamisten z. B. im ländlichen Oberägypten, die bewusst Spannungen herbeiführen, um dann die Sicherheitsbehörden zur Schließung der Kirchen zu drängen, um angeblich damit Glaubensstreitigkeiten zu verhindern.“
Der Sprecher von Ägyptens Repräsentantenhaus, Ali Abdel-Aal, versprach Papst Tawadros II., dem Oberhaupt der koptischen Christen, dass die Regierung dem neuen Gesetz zur Nutzung noch nicht registrierter Kirchen weitere Hilfe folgen lassen würde. Die Kirchen haben inzwischen 2.650 Anträge auf Genehmigung zum Bau oder zur Renovierung von Kirchen eingereicht.
Das Jahr 2017 war für die Christen in Ägypten – aller Konfessionen – eines der schmerzhaftesten. 128 Christen wurden in religiös motivierten Morden und Anschlägen getötet, viele verletzt und andere wurden zur Flucht aus ihren Wohnorten gezwungen. Der IS hat geschworen, Ägyptens Christen auszulöschen und Kairo zu „befreien“. Die Christen, die sich selbst als Märtyrerkirche bezeichnen, rufen derweil zum Gebet auf. Papst Tawadros II. schrieb dazu jüngst: „Zu Beginn des neuen Jahres beten wir als Kirche in Ägypten für die Menschen, die sich für Gewalt und böse Pläne geöffnet haben. Wir beten, dass sie umgewandelt werden vom Bösen zum Guten – das ist zu ihrem Wohl und zum Wohl unseres ganzen Landes.“
HINWEIS – Gebetswochenende für Ägypten: Am ersten Märzwochenende treffen sich Tausende Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland in ihren Gruppen, um gemeinsam für verfolgte Christen – besonders in Ägypten – zu beten. Bestellung des kostenlosen Materialpakets und weitere Infos hier.
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 42. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Ägypten verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
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