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(Open Doors, Kelkheim) – Am Freitag vor einer Woche sind vier Christen in einem Dorf in Zentral-Sulawesi bei einem Überfall islamischer Extremisten getötet worden. Kämpfer der „Ostindonesischen Mudschahedin“ erstachen zwei Männer, enthaupteten einen weiteren und verbrannten einen vierten lebendig in einem Haus. Partner von Open Doors besuchten die Christen, um ihnen beizustehen.
Das kleine Dorf Lemban Tongoa in Zentral-Sulawesi ist ein entlegener Vorposten der Heilsarmee. Am 27. November gegen acht Uhr morgens drangen bis zu zehn Männer in das Dorf ein. Mit Schwertern und Gewehren bewaffnet, riefen die Extremisten zunächst alle Dorfbewohner aus ihren Häusern. Dann griffen sie einige Männer heraus, darunter den Vater und den Ehemann der dreifachen Mutter Srikandi. Nachdem sie mit ansehen musste, wie ihrem Vater die Kehle durchgeschnitten wurde, floh sie mit anderen Dorfbewohnern in den Wald.
Ein Team von lokalen Partnern von Open Doors gelang es trotz der starken Reisebeschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie, das Dorf und seine Bewohner aufzusuchen. Srikandi schilderte ihnen den genauen Hergang der Tat und ihre beschwerliche Flucht durch den Wald mit drei Kindern, von denen sie eines bis zur Erschöpfung trug. Ihre Mutter wurde ebenfalls gefangen genommen und wurde Zeugin, wie die Extremisten sechs Häuser und ein Gebäude der Heilsarmee niederbrannten, darunter eine behelfsmäßige Kirche. Sie selbst wurde zwar gefesselt, überlebte jedoch äußerlich unversehrt.
Am Montag dieser Woche fand die Beerdigung der Getöteten statt.
Als die Partner von Open Doors vor Ort eintrafen, wurden sie herzlich aufgenommen. Ein Mitarbeiter schildert die Traurigkeit in den Augen der Dorfbewohner, aber auch das dankbare Lächeln in den Gesichtern, als der unerwartete Besuch eintraf. Das Team hörte sich die Geschichten an und ist dabei, zu ermitteln, wie dieser Gemeinschaft am besten geholfen werden kann.
Bruder Sam*, ein Partner der Arbeit von Open Doors in der Region, steht in enger Verbindung zu dem Team. Ihn beschäftigt ein kleiner Junge, der den Tod seines Vaters miterleben musste und während des Besuchs kaum gesprochen hat. „Die Kinder sind unsere größte Sorge“, betont Sam. „Wir müssen ihnen helfen, dieses Trauma zu überwinden.“ Auch für das Team, das all die erschütternden Geschichten hört, sei die Situation sehr belastend. „Aber wir müssen da sein. Wir sind die einzigen Besucher von außerhalb. Unsere Anwesenheit macht einen Unterschied.“
Für Srikandi steht fest: Sie möchte nicht in ihr Heimatdorf zurückkehren. „Dass ich mit ansehen musste, wie mein Mann und mein Vater getötet wurden, war für mich traumatisch. Wenn ich dorthin zurückkehre, wird die Erinnerung mich krank machen.“ Zusammen mit ihrer Mutter und den drei Kindern lebt sie inzwischen bei Verwandten.
Auf dem Weltverfolgungsindex 2020 steht Indonesien an 49. Stelle unter den Ländern, in denen Christen am stärksten wegen ihres Glaubens verfolgt werden.
*Name geändert
Quelle: Jakarta Post, Open Doors
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