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An Jesus Christus scheiden sich die Geister. Das erlebte eine indonesische Familie, deren Leben durch das Evangelium grundlegend verändert wurde. Said* (60) und seine Frau Marsinah* (54) begannen Anfang dieses Jahres, Jesus Christus nachzufolgen. Sie verbrachten einige Zeit damit, so viel wie möglich über ihren neuen Glauben zu lernen. Dann erzählten sie ihrem Sohn Ridho* das Evangelium. Wenige Monate später entschloss auch er sich für ein Leben mit Jesus und ließ sich taufen. In der Hoffnung, auch seine Frau möge Jesus kennenlernen, begann er anschließend, mit ihr über die Liebe Jesu zu sprechen.
Doch schockiert stellte er fest, dass seine Frau nicht nur seine Begeisterung nicht teilte. Stattdessen wurde sie so wütend auf ihren Mann, dass sie die Scheidung forderte und wenig später offiziell einreichte. Auf diese Reaktion war Ridho nicht vorbereitet. Aus seiner anfänglichen Traurigkeit wurden Depressionen, sodass er in eine psychiatrische Klinik eingeliefert werden musste.
Unterdessen erlebten Said und Marsinah Verfolgung vonseiten der Dorfbewohner und durch islamische Extremisten. „Du musst das Haus und das Dorf verlassen, wenn ihr Christen sein wollt“, drohte einer von ihnen. Doch sie weigerten sich, ihrer Heimat den Rücken zu kehren.
Einige ihrer Nachbarn versuchten auf anderem Wege, Said und Marsinah von ihrem neuen Glauben abzubringen. Sie schlugen ihnen vor, auszusagen, sie seien zum Islam zurückgekehrt – so würden sie ihr eigenes Leben schützen. Doch statt sich darauf einzulassen, blieb das Ehepaar entschlossen: „Wir werden weiterhin Jesus verkünden, auch wenn das bedeutet, dass wir verbannt werden!“ Angesichts des anhaltenden Drucks entwickelte Marsinah allerdings Ängste und Essstörungen, mit denen sie bis heute zu kämpfen hat. Trotzdem halten sie und ihr Mann am Glauben an Jesus fest.
Nach einer Woche in der psychiatrischen Klinik wurde Ridho entlassen. Bei seiner Rückkehr wartete jedoch eine böse Überraschung auf ihn. Sein Haus war leer. Seine Frau hatte ihre gemeinsamen Kinder mitgenommen und war in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. Trotz des Schmerzes und der Traurigkeit sagte er: „Ich werde Isa treu folgen. Aber bitte betet für meine Frau und meine Kinder, dass Gott eines Tages ihre Herzen berühren wird.“
*Namen geändert
Der Weltverfolgungsindex ist eine Rangliste von 50 Ländern und ein jährlicher Bericht darüber, wo und wie Christen die stärkste Verfolgung und Diskriminierung erleben.
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