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Irak: Bombenanschlag auf christliche Studenten

Ein Christ getötet - mindestens 80 Studenten verletzt

Im Nordirak wurden am 2. Mai bei einem Bombenanschlag auf drei Busse mit christlichen Studenten ein Christ getötet. Das erfuhr das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors von irakischen Mitarbeitern. Berichten zufolge sollen nahezu 160 Menschen verletzt worden sein. Mindestens 50 mussten im Krankenhaus behandelt werden. Bei dem Getöteten handele es sich um den Ladenbesitzer Radeef Hashim Mahrook.

Am Morgen des 2. Mai waren die Studenten auf dem Weg u.a. von Karamless und Karakosch – beides Dörfer in der Niniveebene – zur Universität in Mossul. Zu dem Anschlag kam es auf dem Weg zwischen zwei Straßenkontrollpunkten. Nach neuesten Informationen explodierte zunächst am Straßenrand eine Bombe gefolgt von einer Autobombe, nachdem die Busse den zweiten Kontrollpunkt im Gebiet Kokjaly passiert hatten.

Open Doors bittet, für die Angehörigen des getöteten Christen sowie für die Verletzten und deren Angehörige zu beten.

Viele Christen haben Mossul nach wiederholten Gewaltakten und islamistischen Terror verlassen und leben in umliegenden Dörfern. Die Studenten des Buskonvois kommen aus den Ortschaften Karakosch, Karamless und Bartella, etwa 32 Kilometer von Mossul entfernt. Über 1.000 Studenten, meist Inlandsflüchtlinge, und etwa 100 Hochschullehrer und Mitarbeiter pendeln jede Woche mit diesen Bussen zur Universität in Mossul.

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