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Laos: Weihnachten im Gefängnis

Immer wieder Verhaftungen von Christen

Jugendliche beim Beten(Open Doors) – Sie wollten nur eine Weihnachtsfeier für ihr Dorf ausrichten. Doch der Dorfvorsteher wertete die Aktion der sieben Christen als Verstoß gegen die einheimischen Bräuche und ließ sie verhaften. "Sie drohten, uns aus dem Dorf zu vertreiben und von jedem zwei Millionen Laotische Kip (umgerechnet ca. 200 €) sowie eine Kuh als Strafe zu verlangen", berichtet der 36-jährige Akamu. "Zuerst hatte ich Angst, doch der Herr hat mir gezeigt, dass ich einfach bei der Wahrheit bleiben soll, ganz gleich was geschieht. Das hat mich kühn werden lassen. Ja, es gibt Verfolgung in unserem Distrikt, aber wenn wir uns gegenseitig helfen, können wir das ertragen."
"Man hat uns wie Schwerverbrecher mit Handschellen und Ketten an den Füßen gefesselt und für 20 Tage in einen winzigen Raum gesperrt", ergänzt Inoke. "Als ich Christin wurde, kamen die Polizei und der Dorfvorsteher zu meinem Haus, konfiszierten mein Mobiltelefon und vertrieben meine Familie aus dem Dorf. Wir zogen in ein anderes Dorf, aber auch dort erlebten wir Widerstand. Das hat bei mir bewirkt, dass ich mehr über Jesus lernen wollte. Je mehr wir verfolgt wurden, umso mehr wollte ich Gott dienen."
"Leid um des Evangeliums willen ist Teil der Nachfolge", sagt Keoki. "Jesus selbst wurde auch angeklagt, obwohl er kein Gesetz gebrochen hat." Kanoa, ein ehemaliger Krimineller, sieht das genauso: "Als Diener Gottes müssen wir uns Widrigkeiten stellen. Manchmal ist das hart. Wenn ich das so erlebe – wie jetzt im Gefängnis – richte ich meine Augen auf Gott."

Weitere Verhaftungen – Die kleine Gemeinde bittet um Gebet

Verfolgung gehört zum Alltag vieler Christen in Laos. So wurde auch Pastor Sompone im März für unbestimmte Zeit eingekerkert, weil eine Familie aus seiner Verwandtschaft durch ihn zum Glauben an Jesus gekommen war. Ein anderer Verwandter veranlasste daraufhin seine Verhaftung. Würde er Jesus absagen, käme er sofort frei. Doch das ist für Pastor Sompone undenkbar.

Besonders gefährdet sind Christen nicht registrierter Gemeinden, die als illegal gelten. Sie werden unter Vorwänden verhaftet und verschwinden für eine Zeit im Gefängnis. Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors belegt Laos mit einem christlichen Bevölkerungsanteil von ca. zwei Prozent Platz 18.

(*Namen von Personen in dieser Mail wurden aus Sicherheitsgründen geändert)

DANKE, dass Sie sich an die Seite der Christen in Laos stellen.

  • Danken Sie Gott für die Standhaftigkeit der Christen.
  • Bitte beten Sie für die Christen, die wegen ihres Glaubens im Gefängnis sind.
  • Beten Sie für die Verfolger, dass sie das Evangelium hören und annehmen.

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