Länderprofil Laos

Laos

19
Weltverfolgungsindex
2019
Flagge Laos
Hauptreligion
Buddhismus
Offizielle Staatsform
Demokratische Volksrepublik
Platz Vorjahr
20
ISO
LA
Karte Laos
Christen
0,23
Bevölkerung
6.96
Kommunistische Unterdrückung
Diktatorische paranoia
Ethnisch begründete Anfeindungen
Privatleben: 13.000
Familienleben: 9.100
Gesellschaftliches Leben: 14.200
Leben im Staat: 14.700
Kirchliches Leben: 14.900
Auftreten von Gewalt: 4.600

Länderprofil Laos

Berichtszeitraum: 1. November 2017 – 31. Oktober 2018

Zusammenfassung

Position auf dem Weltverfolgungsindex

Platz 19 / 71 Punkte (WVI 2018: Platz 20 / 67 Punkte)

Welche Triebkräfte sind für die Verfolgung verantwortlich?

Kommunistische Unterdrückung: Der christliche Glaube wird als eine westliche Ideologie gesehen, die den Kommunismus in Frage stellt. Staatliche Behörden lehnen jeglichen Einfluss ab, der für westlich gehalten wird, und bemühen sich, die christliche Minderheit zu kontrollieren.

Diktatorische Paranoia: Christen müssen äußerste Vorsicht walten lassen, um negative Reaktionen von Regierungsbeamten zu vermeiden. Lokale Beamte nutzen oft die feindselige Einstellung der Gesellschaft gegenüber Christen, um eine Überwachung zu rechtfertigen.

Ethnisch begründete Anfeindungen: In Stammesdörfern richtet man sich nach animistischen und anderen Praktiken. Sich von den Stammesriten abzuwenden, wird als Verrat angesehen und kann zum Ausschluss durch Dorfälteste und Familienmitglieder führen.

Von wem geht die Verfolgung aus?

Christen werden regelmäßig von den (kommunistischen) Behörden verfolgt – größtenteils auf der regionalen Ebene – und durch örtliche Mitglieder der Kommunistischen Partei. In manchen Fällen kooperieren Behörden mit lokalen religiösen Führern (meist Dorfältesten in Stammesgebieten, manchmal auch buddhistischen Mönchen), um Christen unter Druck zu setzen, besonders Konvertiten zum christlichen Glauben. Sehr häufig erleben christliche Konvertiten Verfolgung durch ihre eigene Familie. Es gab zudem Versuche, mit der Hilfe bestimmter registrierter Kirchen die Aktivitäten von Hauskirchen zu überwachen. Gewöhnliche Bürger, besonders in den ländlichen Regionen, beobachten Christen misstrauisch und vertreiben sie gelegentlich sogar aus den Dörfern.

Wie äußert sich die Verfolgung?

Die kommunistischen Behörden überwachen streng alle religiösen Aktivitäten und kontrollieren sie, auch die der registrierten Kirchen. Da alle Treffen den Behörden gemeldet werden müssen, sind Hauskirchen gezwungen, im Geheimen zu agieren, da sie als „illegale Versammlungen“ betrachtet werden. Sogar 75 Prozent der offiziell anerkannten evangelischen Kirchen in Laos haben keine festen kirchlichen Strukturen und führen ihre Gottesdienste in Wohnungen durch. Christliche Konvertiten tragen die Hauptlast der Verfolgung. Ihnen wird vorgehalten, sich selbst aus der (buddhistisch-animistischen) Gesellschaft auszuschließen, und sie werden folglich von ihrer eigenen Familie verfolgt (ihrer erweiterten Familie, da der laotische Haushalt meist aus drei Generationen unter einem Dach besteht) und durch lokale Behörden, die die örtliche Gemeinschaft aufhetzen oder dazu örtliche religiöse Führer nutzen.

Beispiele aus dem aktuellen Berichtszeitraum

Im Berichtszeitraum des WVI 2019 wurde die Schließung von drei Kirchen angeordnet. Aus Sicherheitsgründen kann keine weitere Auskunft dazu gegeben werden. Mindestens 27 Christen wurden verhaftet und mehr als 60 wurden körperlich angegriffen, als sie im März 2018 aus ihren Häusern vertrieben wurden. Berichte, nach denen Kirchen der Hmong-Minderheit zerstört wurden, konnten nicht bestätigt werden und sind daher nicht in der Wertung berücksichtigt.

Das Gesetz zu Vereinigungen trat am 1. November 2017 in Kraft und hat seitdem das kirchliche Leben verkompliziert. Als eine direkte Folge wurde der Druck auf Christen in der Provinz Luang Prabang durch die Polizei erhöht, ihre Treffen einzustellen. Das neue Gesetz schreibt für einen registrierten Ort der Anbetung vor, dass er der Kirche gehört und einen gemeldeten Kirchenmitarbeiter hat, damit er als legal angesehen wird. Allerdings ist es nahezu unmöglich, dies zu erreichen. Zunächst ist niemand willens, Land an eine Kirche zu verkaufen. Zweitens bestimmt das neue Gesetz, dass die Errichtung einer Kirche durch den Premierminister genehmigt werden muss.

Im August 2016 verabschiedete Premierminister Thongloun Sisoulith eine neue Vorschrift: Das Dekret 315 zur Lenkung und zum Schutz religiöser Aktivitäten. Dekret 315 definiert die Rolle der Regierung als den finalen Entscheider über rechtmäßige religiöse Aktivitäten. Die Regierung veröffentlichte im August 2017 eine Aktualisierung, welche noch mehr Einschränkungen für Christen im Berichtszeitraum des WVI 2019 brachte.

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*Nam...

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1. Position auf dem Weltverfolgungsindex

Mit einer Wertung von 71 Punkten steht Laos auf dem Weltverfolgungsindex (WVI) 2019 auf Platz 19. Der Anstieg um 4 Punkte im Vergleich zum WVI 2018 folgt dem Trend der letzten Jahre und spiegelt den weiterhin hohen Druck auf Christen durch die Behörden und einen sehr hohen Druck auf christliche Konvertiten durch Familie, Freunde, Nachbarn und lokale Behörden wider. Die Punktzahl für das Auftreten von Gewalt stieg um einen Punkt. Ein weiterer Anstieg muss im Bereich „Leben im Staat“ verzeichnet werden, bedingt durch Berichte, dass die Regierung aktiv die Gemeinden „ermutigt“, nicht über Verfolgung zu sprechen, und die Inkraftsetzung des neuen Gesetzes für Organisationen, dessen Auswirkungen ebenfalls für die Gemeinden spürbar geworden sind. Indem es den Druck auf Christen erhöht, folgt Laos dem Beispiel anderer Länder, die immer noch von kommunistischen Parteien regiert werden – besonders seinem großen Nachbarn, China.

2. Triebkräfte der Verfolgung

Kommunistische Unterdrückung

Laos ist eines der fünf letzten marxistisch-leninistischen Länder der Welt. Es hält auch standhaft an seiner kommunistischen Ideologie fest und widersetzt sich folglich jedem Einfluss, der als fremd oder westlich angesehen wird. Um die Kontrolle zu behalten, baut die kommunistische Regierung einen enormen Druck auf die Gesellschaft auf, einschließlich auf die kleine christliche Minderheit. Die Regierung hat eine negative Sicht auf Christen und betrachtet sie als Agenten des Auslands und Feinde. Der christliche Glaube wird als eine westliche Ideologie gesehen, die den Kommunismus in Frage stellt. Die laotische Regierung kontrolliert alle Informationsquellen, inklusive Zeitungen und Radio, und ist so effektiv in der Lage, das Land genau zu kontrollieren.

Ethnisch begründete Anfeindungen

Animistische und andere Stammesriten werden in den Stammesdörfern befolgt, besonders in den ländlichen Gebieten (die mindestens 60 Prozent des Landes ausmachen). Sich von den Stammesriten abzuwenden, wird als Verrat betrachtet. Dorfälteste und Familienmitglieder sehen es als notwendig an, Christen des Dorfes zu verweisen, da sie fürchten, dass dieser fremde Glaube die Schutzgeister des Dorfes verärgern könnte. Lokale Beamte sind zudem bekannt dafür, Christen dazu zu zwingen, ihrem Glauben abzuschwören, und Dorfälteste schalten manchmal die lokalen Behörden ein, um Christen zu verhaften.

Diktatorische Paranoia

Die Regierung ist verschwiegen und niemand außerhalb des innersten Zirkels der Regierung scheint zu wissen, was wirklich vor sich geht. Nicht ein einzelner Herrscher, sondern die Partei wird alles tun, um an der Macht zu bleiben. Christen müssen äußerste Vorsicht walten lassen, wenn sie über ihren Glauben reden. Sie müssen immer innerhalb stillschweigend angenommener Richtlinien bleiben und es gibt Grenzen, welche die Christen nicht überschreiten sollten, wenn sie negative Reaktionen vonseiten der Behörden vermeiden wollen. Lokale Beamte nutzen oft die feindselige Einstellung der Gesellschaft gegenüber Christen, um eine Überwachung zu rechtfertigen.

Religiös motivierter Nationalismus

Laos ist eines der fünf Länder, die der Theravada-Tradition des Buddhismus folgen, der ältesten der buddhistischen Traditionen. Der buddhistische Glaube ist tief in der Gesellschaft verankert. Weithin herrscht die Überzeugung, dass Laos und der Buddhismus untrennbar miteinander verbunden seien und dass der Buddhismus immer die führende Position im Lande einnehmen solle. Das Ziel der lokalen buddhistischen Führer, ihr Land „rein“ zu halten, und das Ziel der kommunistischen Machthaber, die Kontrolle zu behalten, ergänzen sich gegenseitig sehr gut. Beide wollen die Gesellschaft bestimmen und Abweichungen von der Norm verhindern.

Konfessioneller Protektionismus

Die Lao Evangelical Church (LEC) ist die vorherrschende Kirchengruppe im Land und hat bis vor kurzem die Ansiedlung anderer Denominationen blockiert. Jetzt, wo andere Denominationen ins Land kommen, besonders protestantische, benutzt die Regierung die LEC, um Informationen zu sammeln, und hin und wieder, um die anderen Denominationen unter Kontrolle zu halten.

3. Verfolger

Ausgehend von Kommunistischer Unterdrückung

Christen werden regelmäßig durch Behörden der kommunistischen Regierung verfolgt – zumeist auf provinzieller Ebene – und durch örtliche Mitglieder der Kommunistischen Partei. In manchen Fällen kooperieren Behörden mit lokalen religiösen Führern (meist Dorfältesten in Stammesgebieten, manchmal auch buddhistischen Mönchen), um Christen unter Druck zu setzen, besonders Konvertiten zum christlichen Glauben.

Ausgehend von Ethnisch begründeten Anfeindungen

Konvertiten erleben sehr regelmäßig Verfolgung durch ihre eigene Familie, die meist von lokalen Anführern ethnischer Gruppen aufgehetzt wird, zum Teil zusammen mit den Dorfältesten. Da der Entschluss, die Geister nicht mehr zu verehren, das ganze soziale Umfeld beeinflusst, beobachten gewöhnliche Bürger, besonders in den ländlichen Gegenden, die Christen misstrauisch und vertreiben sie teilweise sogar aus ihren Dörfern.

Ausgehend von Diktatorischer Paranoia

Die Behörden der kommunistischen Regierung und die Kommunistische Partei werden alles tun, was sie für notwendig erachten, um an der Macht zu bleiben. Da die Anführer ethnischer und religiöser Gruppen einen Vorteil darin sehen, dass die Regierung und die Partei an der Macht bleiben, unterstützen sie diese.

Ausgehend von Religiös motiviertem Nationalismus

Wo der Buddhismus stark vertreten ist, stellen nichtchristliche Leiter (in Zusammenarbeit mit dem sozialen Umfeld und der Familie) sicher, dass die Christen nicht in der Lage sind, im Dorf Fuß zu fassen, und dass Christen buddhistischer Herkunft unter Druck gesetzt werden, zum Buddhismus zurückzukehren.

Ausgehend von Konfessionellem Protektionismus

Es gab Versuche von Behörden, mithilfe bestimmter registrierter Kirchen die Aktivitäten von Hauskirchen zu überwachen – mit einigem Erfolg.

4. Hintergrund

Laos befindet sich seit 1975 im festen Griff der Laotischen Revolutionären Volkspartei. Ihre exklusiven Netzwerke von Familien und engen Freunden von Parteimitgliedern erhöhen den ohnehin schon hohen Druck, den jeder Bürger zu spüren bekommt, aber besonders Minderheiten. Im Land gibt es weder Meinungsfreiheit noch eine freie Presse, welche die Aufmerksamkeit auf die zahlreichen Fälle von Korruption lenken könnte. Jede organisierte Gruppe, besonders all jene, die nicht mit der Ideologie der Regierung übereinstimmen, wird als eine Bedrohung für den Fortbestand des Kommunismus im Land angesehen.

Die Abhängigkeit des Landes von seinem gigantischen Nachbarn China behindert die Entwicklung des Landes, macht es verwundbar und führt zu erheblichen Schulden. China ist mit Abstand der größte ausländische Investor im Land. Dennoch führten wachsende Belastungen für Umwelt und Gesellschaft im Berichtszeitraum dazu, dass die Behörden eingriffen, beispielsweise im Juni 2018 bei einem bewaffneten Angriff auf zwei chinesische Zementfabriken. Laotische Mädchen werden weiterhin nach China verkauft, da es dort aufgrund der langjährigen Ein-Kind-Politik zu wenige potentielle Ehefrauen gibt.

5. Betroffene Christen

Ausländische Christen und Arbeitsmigranten

Diese Gemeinden vermischen sich nicht mit den lokalen Gemeinden, außer in seltenen Fällen in den Städten. Zu ihnen gehören Gemeinschaften von Mitarbeitern im diplomatischen Dienst, die zum Beispiel Druck durch das Überwachungssystem der Polizei erleben.

Christen aus traditionellen Kirchen

Dies sind Gemeinschaften wie die Römisch-Katholische Kirche, die Lao Evangelical Church (LEC) und die Siebenten-Tags-Adventisten. Obwohl diese Kirchen offiziell von den Behörden anerkannt sind, werden sie überwacht, und im Falle der LEC stehen sie Beschränkungen bei der Auswahl ihrer Leiter und beim Drucken christlicher Literatur gegenüber. Teilweise zwingt die Regierung sie dazu, nicht registrierte Kirchen zu überwachen.

Christen buddhistischer oder animistischer Herkunft

Christliche Konvertiten stammen aus einem buddhistischen oder ethnisch-animistischen Hintergrund und erleben die stärkste Verfolgung, sowohl durch lokale Behörden als auch durch Familie, Freunde und Nachbarn. Da jede Konversion ein Indikator dafür ist, dass der christliche Glaube wächst, ist die Regierung wachsam, was Bekehrungen angeht.

Christen aus protestantischen Freikirchen

In Laos existieren evangelikale, baptistische und Pfingstgemeinden, Methodisten, Lutheraner, die Assemblies of God und viele andere Denominationen. Da die Regierung keine „illegalen“ Versammlungen erlaubt, müssen die zuvor genannten Gruppen sich unter einer der drei von der Regierung anerkannten Kirchen registrieren. Gemeinden, die dies nicht tun, müssen sich heimlich treffen. Mitglieder dieser Gemeinden erleben Diskriminierungen auf den unterschiedlichsten Ebenen der Gesellschaft.

6. Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

Privatleben 13
Familienleben 9.1
Gesellschaftliches Leben 14.2
Leben im Staat 14.7
Kirchliches Leben 14.9
Auftreten von Gewalt 4.6

Grafik: Verfolgungsmuster Laos

Die Summe der Wertungen aller sechs Bereiche (die maximale Punktzahl beträgt jeweils 16,7) ergibt die Gesamtpunktzahl und somit die WVI-Platzierung. Das Verfolgungsmuster zeigt das Ausmaß von Druck und Gewalt, welche durch das Zusammenwirken der Triebkräfte hervorgerufen werden.

Das Verfolgungsmuster zeigt:

  • Der durchschnittliche Druck auf Christen in allen Lebensbereichen ist sehr hoch; er stieg von 12,8 Punkten beim WVI 2018 auf 13,2 beim WVI 2019.
  • Der Druck ist in den Bereichen „Kirchliches Leben“, „Gesellschaftliches Leben“ und „Leben im Staat“ am stärksten (extrem hoch). Der Druck auf christliche Konvertiten ist besonders intensiv in den Bereichen „Privatleben“ und „Gesellschaftliches Leben“, während alle Christen wachsendem Druck in den Bereichen „Leben im Staat“ und „Kirchliches Leben“ ausgesetzt sind. Dieser Druck ist ein Resultat des Bestrebens der Behörden, die kommunistischen Werte wieder hochzuhalten und die Anzahl der Glaubensübertritte dagegen kleinzuhalten. Er spiegelt auch die Versuche der Regierung wider, an der Macht zu bleiben und alle Kräfte zu bekämpfen, die als fremd wahrgenommen werden.
  • Die Zunahme des Drucks fällt mit einem leichten Anstieg der Gewalt gegen Christen zusammen: Der Punktwert für das Auftreten von Gewalt stieg von 3,5 (WVI 2018) auf 4,1 beim WVI 2019. Es gelang, mehr Berichte aus Laos zu bekommen, was half, die Situation der Christen im Land besser zu beurteilen, was wiederum zum Anstieg der Punktzahlen beitrug.

Privatleben

Christen mit buddhistischem oder animistischem Hintergrund müssen immer vorsichtig sein, wie sie ihren Glauben leben, besonders, wenn sie die einzigen Christen in ihrer Familie sind. In abgelegenen Gebieten haben die Häuser nur einen Raum und an vielen Orten leben drei Generationen unter einem Dach. Das macht es schwierig, einen Platz zu finden, um die Bibel zu lesen, zu beten oder Gottesdienst zu feiern, ohne bemerkt und unterbrochen zu werden. Christliche Konvertiten werden beschimpft und körperlich misshandelt und können aus ihren Häusern verjagt werden. Da alle Versammlungen von der Regierung als potentiell gefährlich angesehen werden, muss jedes Treffen von den Behörden genehmigt werden, die allerdings derartige Treffen verhindern oder als illegal erklären. Die meisten Dörfer werden durch einen Dorfvorsteher geleitet (pho ban oder nai ban). Ihm zur Seite stehen ein oder zwei von den Dorfbewohnern gewählte Assistenten, die alle Aktivitäten im Dorf überwachen und den Frieden wahren sollen. Distrikt- und Provinzvorsteher nutzen manchmal ihre Position aus und bedrohen Christen mit dem Ausschluss aus dem Dorf wegen ihrer christlichen Aktivitäten wie Lobpreis, Gebet und Bibellesen. Viele Laoten glauben, dass sie von phi (Geistern) beschützt werden. Die Angst davor, diese Geister zu beleidigen, führt dazu, dass sich Familienmitglieder gegen Christen wenden. Oft hindern sie Christen daran, sich mit anderen Christen zu treffen oder das Haus zu verlassen. Bibeln und andere christliche Literatur müssen sorgfältig versteckt werden und können nur mit äußerster Vorsicht gelesen werden. Alle Christen werden streng überwacht und hin und wieder werden die registrierten Kirchen benutzt, um Christen im Auge zu behalten.

Familienleben

Teilweise werden Christen ihre Familiendokumente weggenommen, was die Registrierung von Familienereignissen (Geburten, Hochzeiten, Todesfällen) unmöglich macht. In stark buddhistischen Gebieten wurden Hochzeiten und Beerdigungen, die traditionell mit der Besänftigung der Geister verbunden sind, behindert und Taufen müssen mit äußerster Vorsicht durchgeführt werden. Buddhistische Lehren werden oftmals als Teil der laotischen „kulturellen Erziehung“ betrachtet und sind daher Teil des Lehrplans in den Schulen. In einem Fall mussten christliche Schüler an einem buddhistischen Tempelritual teilnehmen, das ihrem Glauben zuwiderlief. Kindern aus christlichen Familien wurde sogar wegen ihres Glaubens die Aufnahme in bestimmte Schulen verweigert und ihnen wurde vom Lernen abgeraten, da sie ohnehin keine Aussicht hätten, in Zukunft als Christ eine Arbeit zu finden. Zwei Dinge, die Familien nutzen, um Druck auf christliche Konvertiten aufzubauen, sind die Androhung der Ehescheidung (wenn sie verheiratet sind) und der Verlust des Erbes.

Gesellschaftliches Leben

Provinzen wie Luang Namtha, Phongsaly und Houphan im Norden und Savannakhet im Süden sind für Christen traditionell schwierige Orte, da hier die lokalen Behörden fest entschlossen zu sein scheinen, das christliche Zeugnis auszulöschen. Fortwährend belästigen und verhaften sie Christen und verbannen sie aus ihren Häusern. Der christliche Glaube wird als westlich angesehen, als eine gefährliche Abweichung von der kommunistischen Ideologie und daher als eine Gefahr für den Staat. Lokale Gemeinschaften helfen häufig bei der Überwachung christlicher Aktivitäten. Familienmitglieder, Dorfbewohner und lokale Behörden bedrohen oder schlagen Christen bei den Versuchen, sie dazu zu bringen, ihren Glauben zu widerrufen. Das soziale Umfeld erwartet, dass Christen an buddhistischen und animistischen Zeremonien teilnehmen. Die baci-Zeremonie ist ein dörfliches Ereignis, um die Geister herbeizurufen und denen Wohlwollen, Glück und Gesundheit zuzusprechen, die in dieser Zeremonie geehrt werden. Die Zeremonie ist dazu da, die Geister zur Heimkehr zu bewegen und das Gleichgewicht wiederherzustellen. Ein weißer Faden um das Handgelenk soll den Schutz vor Geistern sicherstellen. Die Christen bevorzugen es, sich von Zeremonien in Zusammenhang mit der Geisterwelt fernzuhalten. Ihre Weigerung, daran teilzunehmen, erzeugt oft Spannungen im Dorf. Lokale Leiter und Nachbarn erwarten von jedem, dass er an buddhistischen Zeremonien teilnimmt. Sie fürchten Flüche durch die Geister, sollte nicht jeder mitmachen. Wenn sie es nicht schaffen, die Christen zur Teilnahme zu zwingen, bitten sie einen Mönch oder einen geistlichen Leiter, die Christen zu verfluchen.

Christen werden meist als Abweichler von der Norm gesehen. Familien, die aus ihren Dörfern verbannt wurden, sagten, dass ihre Nachbarn auch Christen werden wollten, aber zögerten, da sie den christlichen Glauben als nachteilig für ihr Leben in der Gemeinschaft ansahen. Auch kommunistische Führer fürchten die Ausbreitung des christlichen Glaubens und bezeichnen ihn als westliche Ideologie, die die Nation schwächen würde. Diese negative Sicht auf den christlichen Glauben führt dazu, dass Unterstützung verzögert wird, Drohungen ausgesprochen und Restriktionen durch die Gesellschaft und die örtlichen Behörden auferlegt werden. Christen werden oft eingeschränkt, was die Nutzung der örtlichen Ressourcen angeht. In einem Fall wurde einer schwangeren Christin der Zugang zu einem Krankenhaus für die Geburt verwehrt. Im Berichtszeitraum gab es Fälle, in denen Christen aufgrund ihres Glaubens eine Arbeitsstelle verweigert wurde und christliche Geschäftsleute diskriminiert wurden. Lokale Behörden erlegen Christen für illegale Treffen Geldstrafen auf. In einigen Fällen wurden die Besitztümer von Christen (z. B. Autos und technische Ausrüstung) beschlagnahmt.

Leben im Staat

Artikel 9 der geänderten Verfassung von 2003 betont die Pflicht des Staates, alle Religionen zu respektieren und zu schützen, insbesondere Buddhisten und Mönche, während Artikel 43 besagt, dass laotische Bürger das Recht und die Freiheit haben, an eine Religion zu glauben oder auch nicht. Dennoch wurden seit der Veröffentlichung des Dekrets 92 im Jahr 2002 diese Zugeständnisse zur Religionsausübung missbraucht, um die tatsächliche Ausübung von Religionsfreiheit schwieriger zu machen. Das Dekret verlangt eine vorherige Zustimmung der Regierung zu jeder Form religiöser Aktivität. Ohne diese Zustimmung wird jegliche Aktivität als illegal betrachtet. Der Übertritt zu einem neuen Glauben, christliche Verkündigung und kirchliche Aktivitäten erfordern alle die Zustimmung der Regierung. Basierend auf den Erfahrungen von christlichen Leitern erteilt die Regierung diese Zustimmung äußerst selten. Das Dekret 92 wurde dann im August 2016 durch das Dekret 315 ersetzt, welches die Rolle der Regierung als den finalen Entscheider bei der Zulässigkeit von religiösen Aktivitäten definiert. Anschließend veröffentlichte die Regierung im August 2017 eine Aktualisierung, genannt das „Gesetz für Vereinigungen“, welches am 15. November 2017 in Kraft gesetzt wurde und weitere Restriktionen und Ärger für Christen mit sich brachte. Das neue Gesetz – welches auch für Hilfsorganisationen gilt – schreibt für einen registrierten Ort der Anbetung vor, dass er der Kirche gehört und einen gemeldeten Kirchenmitarbeiter hat, damit er als legal angesehen wird. Allerdings ist es nahezu unmöglich, dies zu erreichen.

Eine andere Provinz zu besuchen setzt eine Genehmigung des Leiters der eigenen Provinz und der Provinz voraus, die man besuchen möchte. Zudem muss der Dorfälteste in dieser Provinz zustimmen. Solch eine Genehmigung für Gemeindetätigkeiten zu bekommen, ist nahezu unmöglich, und folglich müssen Christen diese Besuche ohne Genehmigungen durchführen, was das Risiko mit sich bringt, mit Geldstrafen belegt, verhaftet oder vertrieben zu werden. Die internationale Überwachung von Gerichtsverfahren wurden behindert. Dem vom US-Außenministerium herausgegebenen Bericht zur internationalen Religionsfreiheit für 2017 zufolge gab es weitere Einschränkungen: „Religiöse Gruppen gaben an, dass Beamte der Provinzregierung ihre Leiter aufforderten, keine Beschwerden an Ausländer weiterzugeben, im Austausch gegen mehr Religionsfreiheit. Religiösen Gruppen zufolge hat die Zentralregierung ihre Bemühungen fortgesetzt, Individuen, die verhaftet, ausgewiesen, bestraft, benachteiligt oder auf andere Weise Opfer von Missbrauch wegen ihrer religiösen Ansichten geworden waren, aus dem Blickfeld internationaler Beobachter herauszuhalten.“ Dieser aktive Beitrag zur Behinderung internationaler Überwachung hat zu einem Anstieg der Punktzahl im Bereich „Leben im Staat“ beigetragen, wie auch das neue Gesetz für Vereinigungen, welches im November 2017 in Kraft trat und das kirchliche Leben weiter verkompliziert.

Der christliche Glaube wird als eine Beleidigung des Buddhismus angesehen, der als ein zentraler Teil der laotischen Kultur und damit der nationalen Identität gilt. Zudem wird Christen auch immer wieder von Dorfältesten vorgeworfen, die Geister verärgert zu haben, etwa wenn sich Krankheit im Dorf ausbreitet. Regelmäßig werden ihnen unethische Bekehrungen vorgeworfen und im Berichtszeitraum wurden einige deswegen inhaftiert. Wenn Christen oder Kirchen angegriffen werden, kommen die Täter nahezu immer ungeschoren davon. Christen können keine faire Behandlung und Gerechtigkeit von der Polizei, den Behörden oder den Gerichten erwarten. Die Medien stellen die Christen weiterhin als Überbleibsel der Kolonialzeit und ein Ärgernis für die Geister da.

Kirchliches Leben

Der Druck im kirchlichen Leben ist extrem hoch. Alle Gemeindeaktivitäten werden streng überwacht. Die Regierung bedroht Gemeindeleiter, die sie der Missionierung verdächtigt, und schüchtert sie ein. In städtischen Gebieten ist sie etwas toleranter, was die Religionsausübung betrifft, hat aber in ländlichen Gebieten oft hart durchgegriffen. So griffen lokale Behörden und die Polizei häufig an mehreren Orten in das Recht ein, Gottesdienst zu feiern, und sind gut darüber informiert, welche Gruppen sich zum Lobpreis treffen. Sie stürmten Kirchen und konfiszierten Bibeln und andere christliche Literatur. Christen wurde auch mit Gefängnisstrafen gedroht, sollten sie nicht ihren Glauben widerrufen. Die Kirchen der LEC versuchen bisweilen, die Aktivitäten der Hausgemeinden für die Behörden zu überwachen. Die Regierung wird auf jede Aussage reagieren, die sich gegen die kommunistische Ideologie richtet. Gemeinden müssen detaillierte Berichte übermitteln, damit sie Genehmigungen erhalten, sich zu treffen und Gottesdienst zu feiern. Dorfgemeinschaften hindern Gemeinden oft daran, Gottesdiensträume zu bauen und einzurichten. Hin und wieder setzen sie auch Gewalt ein, um die Errichtung einer Kirche zu verhindern. Unglaublich umfangreiche Verwaltungsvorgaben müssen erfüllt werden, bevor eine Kirche gebaut werden kann. Dies gilt besonders für die nördlichen Provinzen. In einigen ländlichen Gebieten ist sogar ein lokaler Offizier verpflichtet, an Gottesdiensten teilzunehmen, um die Christen zu überwachen. Alle christliche Literatur, die veröffentlicht (oder legal importiert) wird, muss sowohl von der Regierung als auch der LEC genehmigt werden. Sogar 75 Prozent der offiziell anerkannten LEC-Kirchen in Laos besitzen keine festen kirchlichen Strukturen und führen ihre Gottesdienste laut dem Landesbericht 2017 des US-Außenministeriums in Wohnungen durch. Beamte, in Begleitung der Polizei, sind bekannt dafür, Bibeln und andere christliche Materialien von Hauskirchen zu beschlagnahmen. Seit Inkrafttreten des Gesetzes für Nichtregierungsorganisationen im Jahr 2014 hat die Regierung angefangen, die gemeinnützigen Aktivitäten der christlichen Dienste im Land zu überwachen. Das „Gesetz zu Vereinigungen“, in Kraft seit November 2017, gibt der Regierung mehr Möglichkeiten, Kirchen und besonders ihr Engagement, das Umfeld zu erreichen, einzuschränken.

Auftreten von Gewalt

Es gab im Berichtszeitraum mehrere Fälle, in denen Christen aus ihren Dorfgemeinschaften verbannt wurden, weil sie das Evangelium verkündigt haben. Ein Pastor wurde inhaftiert, weil er Weihnachten 2017 einen Film über Jesus gezeigt hatte. Außerdem gab es Berichte von Hmong-Christen, die verhaftet und inhaftiert worden sind. Drei Kirchen wurde von den Behörden verordnet, die Gottesdienste einzustellen.

Beispiele dazu im Abschnitt „Zusammenfassung“.

7. Verfolgungssituation für Frauen und Männer

Frauen

Männer und Frauen werden in Laos im Allgemeinen gleich behandelt. Auch Verfolgung betrifft sie auf die gleiche Weise, wenn es zu sozialer Ächtung kommt oder sie das Dorf wegen ihres Glaubens verlassen müssen. Nichtsdestoweniger haben Frauen eine größere Last zu tragen, da sie sich traditionellerweise um die Kinder kümmern. Zusätzlich, und wie bereits erwähnt, stehen Frauen und Mädchen in der Gefahr, aufgrund ihrer Armut verkauft zu werden. Damit einhergehend drohen ihnen Vergewaltigung und sexuelle Belästigung. Dies betrifft jedoch nicht nur Christen.

Männer

In Laos sind Männer die Haupternährer der Familie; wenn sie ihre Arbeit verlieren oder aus dem Dorf verbannt werden, betrifft das die ganze Familie. Wenn Männer und Jungen inhaftiert werden, muss die Familie im Normalfall eine beträchtliche Summe bezahlen, damit sie freigelassen werden. Im Falle von Gemeindeleitern betrifft dies nicht nur die Familie, sondern auch die Kirchengemeinden.

8. Verfolgung anderer religiöser Gruppen

Dekret 315, von der laotischen Regierung umgesetzt (siehe „Leben im Staat“), wird auch für andere religiöse Gruppen wie Buddhisten oder Animisten Konsequenzen haben, nicht nur für Christen. Buddhisten stehen teilweise Problemen bei der Registrierung von Mönchen gegenüber, besonders wenn sie sich außerhalb der Mainstream-Lehren des Buddhismus bewegen. Unter den ethnischen Gemeinschaften sind es die Hmong (welche entweder Christen oder Animisten sind), die dem größten Widerstand der Regierung gegenüberstehen. Muslime, Hindus und Bahai stellen winzig kleine Minderheiten in dem Land dar. Es waren keine Berichte zur Verfolgung dieser Religionen verfügbar.

9. Ausblick

Die politische Perspektive

Laos verschwand wieder aus dem internationalen Rampenlicht, als es Ende 2016 seinen Vorsitz des „Verbands Südostasiatischen Nationen“ (ASEAN) beendete. Dies bedeutet nicht, dass die Herausforderungen, denen das Land gegenübersteht, kleiner werden. Die größte Herausforderung bleibt die Beziehung des Landes zu seinem gigantischen Nachbarn China.

Der Ausblick für Christen

Mit Hinblick auf Kommunistische Unterdrückung, vermischt mit Diktatorischer Paranoia: Es werden keine Initiativen geduldet, die nicht durch die kommunistischen Behörden kontrolliert werden können. Dies wird auch in Zukunft weiterhin für die christliche Minderheit gelten und spiegelt die ungebrochene Macht der Kommunistischen Partei wider. Die Behörden gehen weiterhin harsch gegen jede wahrgenommene Abweichung vor (was auch den christlichen Glauben betrifft).

Mit Hinblick auf Religiös motivierten Nationalismus: Laos ist eines der wenigen buddhistischen Länder auf der Welt. Den Glauben zu verlassen bedeutet, die Gemeinschaft zu verlassen und sich zu isolieren. Dies wird sich in den nächsten Jahren nicht ändern.

Mit Hinblick auf Ethnisch begründete Anfeindungen: Die Angst vor den Geistern durchdringt und dominiert das Leben der meisten Laoten, besonders in den ländlichen Gegenden. Wer auch immer nicht an ihrer Verehrung mitwirkt, schließt sich nicht nur selbst aus der Gemeinschaft aus, sondern wird auch beschuldigt, Unheil und die Rache der Geister über die ganze Gemeinschaft zu bringen. Dieser Glaube und die daraus resultierende Verfolgung von christlichen Konvertiten werden sich in absehbarer Zeit nicht ändern.

Schlussfolgerung

Internationale Medien reagierten positiv auf die Ankündigung des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen (ECOSOC), die wirtschaftliche Entwicklung des Landes anzuerkennen, indem er den wirtschaftlichen Status von Laos bis 2024 zu erhöhen und es damit aus der Kategorie „Am wenigsten entwickelte Länder“ zu lösen beabsichtigt, wenn Laos weiterhin in dem bestehenden Grad wächst. Dennoch könnte sich das Land in nicht allzu ferner Zukunft in einem Dilemma wiederfinden: Auslandsinvestitionen sind zwar in Zusammenarbeit mit China möglich, ohne die Wirtschaft gegenüber Marktkräften zu öffnen, doch der Preis ist eine immer größere Abhängigkeit von China. Dementsprechend hat eine Hochstufung durch den ECOSOC keine Bedeutung für die Frage nach den Menschenrechten, für Minderheiten und für die Religionsfreiheit. Dass dieses Wachstum seinen Preis hat, konnte schon im Juli 2018 beobachtet werden: In seinem Bestreben, eine Energiequelle für ganz Südostasien zu werden, hat Laos internationalen Unternehmen gestattet, mehrere Dämme zu bauen, um aus dem Potential des Landes in der Wasserenergiegewinnung Nutzen zu ziehen. Im Juli 2018 brach einer dieser Dämme, der sich noch im Bau befand, und dutzende Menschen starben. Fragen danach, wer genau von Projekten wie diesen profitiert, werden immer häufiger gestellt. Wenn die Verbindungen nach China wachsen, werden Christen weiterhin an den Rand gedrängt und diskriminiert werden und es ist sogar möglich, dass Chinas strikte Regeln gegen Religionen in Zukunft als ein Vorbild für die Regierung von Laos dienen.

10. Gebetsanliegen

Bitte beten Sie für Laos:

  • Beten Sie um Weisheit für Christen, damit sie gegenüber ihren buddhistisch-animistischen Nachbarn und Familienmitgliedern Jesus bezeugen können. Beten Sie, dass ihre Bemühungen gut aufgenommen werden.
  • Beten Sie, dass die Christen in Laos freien Zugang zu Bibeln erhalten und ihre Kirchen registrieren können. Beten Sie auch dafür, dass christliche Kinder in buddhistischen Schulen nicht diskriminiert werden und sie keine schlechten Noten wegen ihres Glaubens erhalten.
  • Laos ist eines der fünf letzten marxistisch-leninistischen Länder der Welt. Es hält auch standhaft daran fest und widersetzt sich folglich jedem Einfluss, der als fremd oder westlich angesehen wird. Die kommunistische Partei übt massiven Druck auf die kleine christliche Minderheit aus. Bitte beten Sie um wachsende Offenheit für das Evangelium von Jesus Christus und für Fortschritte hinsichtlich der Religionsfreiheit.

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