Länderprofil Jemen

Jemen

5
Weltverfolgungsindex
2022
Flagge Jemen
Hauptreligion
Islam
Offizielle Staatsform
Im Übergang
Platz Vorjahr
7
Karte Jemen
Christen
einige Tausend
Bevölkerung
30.91
Islamische Unterdrückung
Unterdrückung durch den Clan/Stamm
Diktatorische paranoia
Privatleben: 16.700
Familienleben: 16.600
Gesellschaftliches Leben: 16.500
Leben im Staat: 16.700
Kirchliches Leben: 16.700
Auftreten von Gewalt: 5.200

Länderprofil Jemen

Position auf dem Weltverfolgungsindex

Platz 5 / 88 Punkte (WVI 2021: Platz 7 / 87 Punkte)

Berichtszeitraum: 1. Oktober 2020 – 30. September 2021

Überblick

Die christliche Gemeinde im Jemen besteht überwiegend aus Christen mit muslimischem Hintergrund und ihren Kindern. Sie müssen ihren Glauben im Verborgenen leben. Sie erleben Verfolgung und Diskriminierung durch die Behörden (einschließlich Verhaftung und Verhör), die Familie und islamisch-extremistische Gruppen, die „Abtrünnigen“ vom Islam mit dem Tod drohen. Stammesidentität ist im Jemen eng verbunden mit islamischer Identität. Deswegen erfahren Menschen, die den Islam verlassen haben und Christen geworden sind, massiven gesellschaftlichen Druck und Gewalt von ihrem Stamm. Christliche Konvertiten, die mit Muslimen verheiratet sind, riskieren die Zwangsscheidung und den Verlust des Sorgerechts für ihre Kinder. Christen leiden unter der allgemeinen humanitären Krise im Land. Jemenitische Christen sind jedoch zusätzlich gefährdet, da die Nothilfe hauptsächlich über Moscheen verteilt wird, wobei diejenigen diskriminiert werden, die nicht als gläubige Muslime gelten.

Länderprofil als PDF

Das folgende Länderprofil ist ein übersetzter Auszug aus dem Country Dossier von World Watch Research, der Forschungsabteilung von Open Doors. Das vollständige Dossier auf Englisch sowie das gekürzte Länderprofil auf Deutsch (beides als PDF) finden Sie hier zum Download.

Country Dossier als PDF

Länderprofil als PDF

1. Hintergrund

Im Jahr 2014 verbündeten sich die Huthi (eine schiitische muslimische Minderheit aus dem Norden des Jemen), die von der Politik des Regimes von Präsident Hadi frustriert waren, mit dem Militär und übernahmen die Kontrolle über die Hauptstadt Sanaa. Hadi floh nach Saudi-Arabien, das daraufhin eine Militärallianz mit weiteren Staaten ins Leben rief, um Hadi wieder einzusetzen, die eigene Grenze zu schützen, eine Aufspaltung des Jemen zu verhindern und dem Einfluss Irans, des schiitischen regionalen Rivalen des mehrheitlich sunnitischen Saudi-Arabien, entgegenzuwirken. Saudi-Arabien erwartete, dass seine Luftstreitkräfte den Huthi-Aufstand schnell niederschlagen würden, doch der Bürgerkrieg zog sich in die Länge und forderte inzwischen fast 100.000 Tote und 250.000 Vertriebene. Nahezu 80 Prozent der Bevölkerung sind auf Hilfe angewiesen. Wie häufig in Kriegsgebieten sind Minderheiten besonders gefährdet, da gewalttätige extremistische Gruppen wie der Islamische Staat (IS) und al-Qaida ungestraft gegen diejenigen vorgehen können, denen sie schaden wollen.

Open Doors schätzt, dass die Zahl der Christen im Jemen bei wenigen Tausend liegt. Über 99 Prozent der Bevölkerung sind Muslime, und es gibt auch eine bedeutende hinduistische Minderheit von über 200.000 Anhängern, von denen die meisten Gastarbeiter aus Indien und Nepal sind. Wer den Islam verlässt, riskiert sein Leben: Er kann die Todesstrafe erhalten, oder extremistische Muslime wollen ihn töten, wenn sein neuer Glaube entdeckt wird.

2. Gibt es regionale Unterschiede?

Die Situation ist für Christen überall im Jemen gefährlich. Einige Gebiete sind allerdings besonders gefährlich, beispielsweise der Süden, in dem al-Qaida stark aufgestellt ist. Darüber hinaus berichten Christen muslimischer Herkunft, dass es in den von schiitischen Huthi kontrollierten Gebieten im Norden (die etwa ein Drittel des jemenitischen Staatsgebiets ausmachen) mehr Druck gibt als in den Gebieten unter der Kontrolle der sunnitischen Hadi-Regierung. Die von den Huthi kontrollierten Gebiete werden von der Polizei streng überwacht, und jede abweichende Meinung wird rigoros unterdrückt und kann zu Inhaftierung und Folter führen. Eine Kontaktperson, die Verbindungen zu eingewanderten Christen mit traditionellem christlichen Hintergrund hat, sagte jedoch, dass diese Christen in den von den Huthi kontrollierten Gebieten weniger Einschränkungen erfahren als anderswo.  Der Fokus des Fragenkatalogs des Weltverfolgungsindex und dieses Länderprofils liegt auf christlichen Konvertiten muslimischer Herkunft.

3. Was sind die stärksten Triebkräfte der Verfolgung?

Islamische Unterdrückung

Die jemenitische Verfassung erklärt den Islam zur Staatsreligion und die Scharia zur Quelle jeder Gesetzgebung. Evangelisation ist verboten und Muslime dürfen nicht zu einer anderen Religion konvertieren. Der Islam ist ein wichtiger Teil der Identität der jemenitischen Stämme, während militante Organisationen wie die Huthi, „al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel“ (AQAP) und der IS versuchen, eine sehr strikte Form des Islam durchzusetzen. Sie sind die Hauptverfolger innerhalb der Triebkraft der islamischen Unterdrückung und haben immer wieder gezielt Christen angegriffen und getötet.

Unterdrückung durch den Clan oder Stamm

Die jemenitische Gesellschaft ist in erster Linie eine Stammesgesellschaft, in der die Zentralregierung oft nur eine untergeordnete Rolle einnimmt, wenn es um politische Entscheidungen geht. Die islamische Identität ist mit der ethnischen Identität verflochten. In vielen Gebieten setzen die Stammesältesten die Stammesgesetze und -bräuche durch, die es den Mitgliedern verbieten, den Stamm zu verlassen oder außerhalb des Stammes zu heiraten, insbesondere Christen. Die Strafe für Ungehorsam können Tod oder Verbannung sein.

Diktatorische Paranoia

Seit der Herrschaft von Präsident Ali Abdullah Salih, der bis 2012 Präsident war, herrscht im Jemen eine Diktatur. Im Kontext des Krieges ist der Überlebenstrieb der Krieg führenden Parteien unweigerlich stark. Berichte aus dem Jahr 2018 weisen darauf hin, dass die Huthi-Regierung in von ihr kontrollierten Gebieten immer härtere Maßnahmen gegen Einzelpersonen oder Vereinigungen ergriffen hat, die von der herrschenden Autorität als Bedrohung angesehen werden. Dies hat sich fortgesetzt und betrifft auch Mitglieder religiöser Minderheiten.

Organisiertes Verbrechen und Korruption

Christen sind besonders gefährdet, Opfer von Verbrechen zu werden, da sie oft als Ausländer angesehen und mit dem Westen in Verbindung gebracht werden. Sie sind schutzlos, da das Fehlen von Rechtsstaatlichkeit für diejenigen, die Verbrechen gegen sie begehen, eine große Straffreiheit mit sich bringt.

Eine vollständige Übersicht aller im Land wirksamen Triebkräfte finden Sie im ungekürzten, englischen Länderprofil.

4. Welche Christen sind von Verfolgung betroffen?

Ausländische Christen und Arbeitsmigranten

Vor dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Jahr 2015 waren die meisten Christen im Jemen ausländische Arbeiter (aus Nordafrika oder aus asiatischen oder arabischen Ländern) und Geflüchtete (hauptsächlich aus Äthiopien). Die Mehrheit war römisch-katholisch oder anglikanisch (dazu kamen einige Orthodoxe im Falle äthiopischer Geflüchteter). Praktisch alle westlichen Arbeitskräfte haben das Land infolge des Krieges aus Sicherheitsgründen verlassen. In einer Kombination aus rassistischer Diskriminierung und Verletzungen der Religionsfreiheit sehen sich eingewanderte Christen, die geblieben sind, Schikanen und Diskriminierung durch die Gesellschaft sowie Gewalt durch extremistische islamische Bewegungen ausgesetzt. Da die Zahl der christlichen Migranten jedoch stark zurückgegangen ist und die Kirche im Jemen nun hauptsächlich aus einheimischen Christen besteht, wird die Kategorie der ausländischen Christen in der Analyse des Weltverfolgungsindex derzeit nicht bewertet.

Christen anderer religiöser Herkunft (Konvertiten)

Mindestens 95 Prozent der jemenitischen Kirche bestehen aus Christen muslimischer Herkunft. Sie sind im ganzen Land nach wie vor stark gefährdet. Dies ist zurückzuführen auf traditionelle Familien-, Gemeinschafts- und Stammeseinstellungen, auf die Straffreiheit, mit der islamisch-extremistische Gruppen operieren können, und auf die Weigerung staatlicher (oder de-facto-staatlicher) Behörden, jegliche Form von Abweichung zu tolerieren.

5. Wie erfahren Christen Druck und Gewalt?

Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

Privatleben 16.7
Familienleben 16.6
Gesellschaftliches Leben 16.5
Leben im Staat 16.7
Kirchliches Leben 16.7
Auftreten von Gewalt 5.2

Die Summe der Wertungen aller sechs Bereiche (die maximale Punktzahl beträgt jeweils 16,7) ergibt die Gesamtpunktzahl und somit die Platzierung auf dem Weltverfolgungsindex. Das Verfolgungsmuster zeigt das Ausmaß von Druck und Gewalt, welche durch das Zusammenwirken der Triebkräfte hervorgerufen werden.

Privatleben

Alle Jemeniten gelten als Muslime. Christen muslimischer Herkunft stehen in der Gefahr, körperlicher Gewalt oder sogar einem Ehrenmord zum Opfer zu fallen, wenn ihre Familien oder ihr soziales Umfeld ihren Glauben entdecken. Die private Ausübung ihres Glaubens ist besonders riskant geworden für Christen in Gebieten, die von extremistischen Muslimen kontrolliert werden. AQAP und der IS kontrollieren große Teile des Landes.

Familienleben

Da die jemenitische Gesellschaft streng muslimisch ist, gibt es einen enormen familiären Druck gegen einen Glaubenswechsel, der als beschämende Beleidigung der Familienehre angesehen wird. Alle christlichen Aktivitäten oder Feiern müssen geheim gehalten werden. Jemenitische Christen muslimischer Herkunft, die Kinder haben, stehen unter starkem Druck vonseiten ihrer Verwandtschaft und der Gesellschaft, dafür zu sorgen, dass die Kinder nach islamischen Normen erzogen werden. Es besteht ein großes Risiko, das Sorgerecht zu verlieren, sollte der neue Glaube der Eltern entdeckt werden. Missbilligende Familien versuchen oft, einen jungen Konvertiten durch eine arrangierte Ehe mit einem konservativen muslimischen Ehepartner zu „korrigieren“. Eine weitere Verweigerung kann zu Gefängnisstrafen, Ehrenmorden durch Familienmitglieder oder Angriffen militanter islamistischer Gruppen führen.

Gesellschaftliches Leben

Der anhaltende Konflikt und die daraus resultierende humanitäre Krise haben für die Christen im Jemen äußerst schwierige Bedingungen geschaffen. Neue christliche Konvertiten, deren Glaube entdeckt wird, werden unter Druck gesetzt, ihren christlichen Glauben zu widerrufen. Die Weigerung führt im besten Fall zu Gefängnis oder gewaltsamen Angriffen, im schlimmsten Fall zur Tötung. Gesellschaftlicher Druck tritt vor allem in ländlichen Dörfern auf, wo die religiösen Leiter stärker Teil des Familienlebens sind und es weniger Privatsphäre gibt. Christliche Konvertiten, die ihren Glauben verbergen, gelten als weniger fromme Muslime, weil sie nicht (oder seltener) in die Moschee gehen. Infolgedessen werden sie bei der Verteilung von Nahrungsmitteln und Hilfsgütern benachteiligt.

Leben im Staat

Nach dem jemenitischen Strafgesetzbuch ist der Übertritt vom Islam zu einer anderen Religion ein Glaubensabfall, der ein Kapitalverbrechen darstellt. Wenn Führungskräfte den Verdacht haben, dass ein Mitarbeiter Christ ist, ist es für diesen praktisch unmöglich, eine Beförderung zu erhalten. Bei Verbrechen gegen Christen, einschließlich sogenannter „Ehrenverbrechen“, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Täter angesichts der schwachen Rechtsstaatlichkeit in weiten Teilen des Jemen ungestraft davonkommen. Im weitverbreiteten System der Stammesjustiz wird davon ausgegangen, dass das Familienoberhaupt die Bestrafung ausführt. In offiziellerem Kontext ist es sehr wahrscheinlich, dass islamische Prinzipien angewendet werden, die Christen muslimischer Herkunft stark benachteiligen. Selbst gegen diejenigen, die 2016 in Aden vier Nonnen und zwölf Mitarbeiter eines christlichen Altersheimes ermordet hatten, wurde nicht ermittelt.

Kirchliches Leben

Die drei offiziellen Kirchengebäude (alle in Aden), die ausländischen Christen oder Geflüchteten (hauptsächlich Äthiopiern) dienten, wurden im Krieg beschädigt und sind geschlossen. Christen können sich nur an geheimen Orten treffen. Die Verteilung von nichtislamischem religiösem Material ist gesetzlich verboten und wird streng bestraft. Kirchen, die humanitäre Hilfsleistungen organisieren, laufen Gefahr, angegriffen zu werden. Dies war am 4. März 2016 der Fall, als Extremisten ein Altenpflegeheim in Aden angriffen. Es wurde von einer von Mutter Teresa gegründeten christlichen Wohltätigkeitsorganisation betrieben. Die Angreifer töteten 16 Menschen.

Beispiele für Auftreten von Gewalt

Aus Sicherheitsgründen können keine spezifischen Details veröffentlicht werden.

6. Entwicklung in den letzten 5 Jahren

Jahr

Platzierung

Punktzahl

2022

5

88,26

2021

7

86,86

2020

8

85,32

2019

8

85,79

2018

9

85,46

Die Punktzahl für den Jemen ist im Vergleich zum Weltverfolgungsindex 2021 um einen Punkt gestiegen. Der Hauptgrund dafür ist eine größere Anzahl an Berichten über Gewalt gegen Christen.

7. Sind Frauen und Männer unterschiedlich von Verfolgung betroffen?

Frauen: Im patriarchalischen, islamischen Kontext des Jemen gilt der Glaubenswechsel einer Frau zum christlichen Glauben als Schande für ihre Familie. In der Regel wird christlichen Konvertitinnen ihr Mobiltelefon abgenommen und sie werden zu Hause isoliert. Darüber hinaus können sie körperlich und seelisch misshandelt, vergewaltigt oder sogar getötet werden, um „die Ehre“ des Stammes oder der Familie wiederherzustellen. Die Zwangsverheiratung mit einem strenggläubigen Muslim ist eine gängige Lösung, um eine junge Konvertitin wieder auf Linie zu bringen. Aufgrund strenger Überwachung durch die Familie haben Frauen nur begrenzten Zugang zu Informationen über den christlichen Glauben, was dazu führt, dass weniger Frauen Christen werden.

Männer: Generell ist das Leben im Jemen aufgrund des andauernden Kriegs und fehlender Religionsfreiheit sehr schwierig. Christliche Männer und Jungen können gezwungen werden, sich Milizen anzuschließen. Wenn Jungen in den Krieg hineingezogen werden, wirkt sich das auf ihre Bildung und ihre Zukunft aus, nicht nur wegen der Zeit, die ihnen genommen wird, sondern auch wegen des streng kontrollierten islamischen Umfelds, in dem die Ausbildung stattfindet. Männliche christliche Konvertiten sind vor allem in der Öffentlichkeit Druck ausgesetzt: Sie riskieren, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, geschlagen zu werden und ins Gefängnis zu kommen.

8. Verfolgung anderer religiöser Gruppen

Andere religiöse Minderheiten im Jemen, die eine Verletzung ihrer Rechte erfahren, sind Bahai und Juden. Extremistische Muslime betrachten Bahai als Ungläubige, weshalb sie diskriminiert und gelegentlich inhaftiert und gefoltert werden, meist von den Huthi-Behörden. Außerdem werden sie unter Druck gesetzt, ihrem Glauben abzuschwören. Die winzige jüdische Gemeinde, die hauptsächlich in der Hauptstadt lebt, wird von den Huthi-Rebellen als Feind betrachtet. Die Rebellen wollen sie auslöschen. Im August 2020 wurde berichtet, dass die verbleibenden etwa 100 Juden planen, in die Vereinigten Arabischen Emirate auszuwandern, da die Huthi-Rebellen sie zum Verlassen des Jemen zwingen.

9. Gebetsanliegen

Bitte beten Sie für den Jemen:

  • Der Bürgerkrieg dauert seit fast einem Jahrzehnt an. Bitten Sie um Frieden, um Stabilität und Versorgung für die von Hunger, Krankheit und Krieg ausgezehrten Menschen.
  • Beten Sie für die verborgenen Christen im Jemen, die aufgrund ihres Glaubens in ständiger Gefahr leben. Bitten Sie Jesus darum, ihnen Mut, Weisheit und Unerschrockenheit zu schenken, sodass sie wissen, wie sie am besten das Evangelium leben. Bitten Sie Jesus darum, Christen in diesem vom Krieg zerstörten Land Trost und Hoffnung zu bringen.
  • Mittlerweile können Jemeniten über Fernsehen, Radio und das Internet mehr über Jesus herausfinden. Beten Sie für alle Menschen im Jemen, die heimlich nach der Wahrheit suchen. Beten Sie dafür, dass sie die richtigen Kanäle finden, um Jesus kennenzulernen und in ihm Frieden mit Gott finden.

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