Länderprofil Saudi-Arabien

Saudi-Arabien

11
Weltverfolgungsindex
2022
Flagge Saudi-Arabien
Hauptreligion
Islam
Offizielle Staatsform
Absolute Monarchie
Platz Vorjahr
14
Karte Saudi-Arabien
Christen
1,20
Bevölkerung
35.26
Islamische Unterdrückung
Unterdrückung durch den Clan/Stamm
Diktatorische paranoia
Privatleben: 15.100
Familienleben: 15.100
Gesellschaftliches Leben: 15.000
Leben im Staat: 15.900
Kirchliches Leben: 16.700
Auftreten von Gewalt: 3.100

Länderprofil Saudi-Arabien

Position auf dem Weltverfolgungsindex

Platz 11 / 81 Punkte (WVI 2021: Platz 14 / 78 Punkte)

Berichtszeitraum: 1. Oktober 2020 – 30. September 2021

Überblick

Die meisten Christen in Saudi-Arabien sind Ausländer, die aus Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen in Asien und Afrika stammen, einige auch aus westlichen Ländern. Sie werden mit Ausnahme der westlichen Ausländer nicht nur ausgebeutet und schlecht bezahlt, sondern sind aufgrund ihrer ethnischen Herkunft und ihres geringen sozialen Status auch häufig verbalen und körperlichen Übergriffen ausgesetzt. Ihr christlicher Glaube kann sie in zusätzlicher Weise angreifbar machen.

Ausländische Christen unterliegen strengen Beschränkungen dabei, über ihren Glauben mit Muslimen zu sprechen; dies zu tun, brächte sie in die Gefahr, inhaftiert und abgeschoben zu werden.

Die wenigen saudi-arabischen christlichen Konvertiten mit muslimischem Hintergrund sind einem hohen Druck ausgesetzt, vor allem seitens ihrer Familien; sie halten ihren Glauben üblicherweise geheim. Ausländische Konvertiten werden in Saudi-Arabien in ähnlichem Ausmaß in ihrer Religionsfreiheit verletzt wie in ihren Heimatländern, da sie in der Regel mit anderen Menschen aus ihren Heimatländern zusammenleben.

Saudi-Arabien ist eine absolute Monarchie. Es finden keine nationalen demokratischen Wahlen statt.

Länderprofil als PDF

Das folgende Länderprofil ist ein übersetzter Auszug aus dem Country Dossier von World Watch Research, der Forschungsabteilung von Open Doors. Das vollständige Dossier auf Englisch sowie das gekürzte Länderprofil auf Deutsch (beides als PDF) finden Sie hier zum Download.

Country Dossier als PDF

Länderprofil als PDF

1. Hintergrund

Die umfangreichen Ölreserven haben Saudi-Arabien zu einem der reichsten und modernsten Länder der Region gemacht. Politische Parteien sind im Land nicht zugelassen. Salman Bin Abdulaziz al-Saud wurde 2015 König. Zwei Monate später begann Saudi-Arabien zusammen mit zehn weiteren Ländern eine Militäraktion zur Wiedereinsetzung der jemenitischen Regierung, die von den schiitischen Huthis vertrieben worden war. Der anhaltende Krieg im Jemen hat tausende zivile Opfer gefordert, zu einer humanitären Krise geführt und weltweite Kritik hervorgerufen. Zu den Reformen, die in den letzten Jahren in Saudi-Arabien durchgeführt wurden, gehören unter anderem die Erlaubnis für Frauen, ohne männliche Begleitung Auto zu fahren und zu reisen. Zudem wurde die Präsenz der Religionspolizei auf den Straßen deutlich reduziert.

Saudi-Arabien beherbergt die islamischen heiligen Städte Mekka und Medina (gemäß der Tradition den Geburts- beziehungsweise Begräbnisort von Mohammed) und ist geprägt vom Wahhabismus, einer strengen Auslegung des Islam. Andere Religionen dürfen nicht offen praktiziert werden. Es existiert eine schiitische Minderheit von zehn Prozent, die unter Diskriminierung leidet. Von den 1,2 Millionen Christen in Saudi-Arabien sind die meisten asiatischer Herkunft, die vorübergehend im Land arbeiten.

Wer den Islam verlässt, was saudi-arabische Christen getan haben, macht sich nach dem Apostasiegesetz strafbar und wird mit der Todesstrafe belegt. Allerdings haben die Gerichte in den letzten Jahren kein Todesurteil wegen Apostasie mehr verhängt. Hass gegen Anhänger anderer Religionen als dem sunnitischen Islam findet sich trotz versprochener Reformen immer noch in den Schulbüchern.

Weltanschauungen

Anhänger

%

Christen

1.200.000

3,4

Muslime

32.762.035

92,9

Hindus

721.274

2,0

Buddhisten

127.223

0,4

Anhänger ethnischer Religionen

70.794

0,2

Bahai

7.387

0,0

Atheisten

11.696

0,0

Agnostiker

235.979

0,7

Andere

126.813

0,4

2. Gibt es regionale Unterschiede?

Da die meisten Christen in Saudi-Arabien ausländische Arbeiter sind, leben und arbeiten sie in allen Teilen des Landes, je nachdem, wo sie beschäftigt werden. Die Christen werden im Allgemeinen landesweit in gleicher Weise unterdrückt, obwohl in ländlichen Gebieten die Kontrolle durch das soziale Umfeld wahrscheinlich größer ist; dies betrifft insbesondere christliche Konvertiten mit muslimischem Hintergrund.

3. Was sind die stärksten Triebkräfte der Verfolgung?

Islamische Unterdrückung

Saudi-Arabien ist vom Wahhabismus geprägt. Der Koran und die Sunna (wörtlich „Traditionen“) wurden zur Verfassung erklärt, das Rechtssystem basiert auf der Scharia. Nur der wahhabitische Islam darf öffentlich praktiziert werden. Es wird davon ausgegangen, dass alle saudi-arabischen Bürger Muslime sind. Auf Apostasie, den Abfall vom Islam, steht weiterhin die Todesstrafe, auch wenn in den letzten Jahren keine Beispiele von gerichtlich angeordneten Hinrichtungen dafür bekannt geworden sind.

Unterdrückung durch den Clan oder Stamm

Die arabische Gesellschaft ist beeinflusst vom Stamm oder Clan, etwa bei Eheschließungen, Anstellungsverhältnissen und beim Mieten oder Kaufen von Eigentum. Die Stammeszugehörigkeit und der Status darin kann anhand des Nachnamens erkannt werden. Allgemeine Verachtung gilt denen, die keine Stammeszugehörigkeit haben, insbesondere nichtmuslimischen Ausländern im Land. Die Unterdrückung durch Clans ist eindeutig mit dem Islam verbunden und betrifft vor allem Christen muslimischer Herkunft. Das Verlassen des Islam ist eine schwerwiegende Verletzung der Familien- und Stammesehre und führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu gewalttätigen Reaktionen der direkten oder erweiterten Familie eines Konvertiten.

Diktatorische Paranoia

Die saudi-arabische Monarchie ist absolut. Die Herrscherfamilie kontrolliert genau alle möglichen abweichenden Meinungen. Der König und der Kronprinz setzen alles daran, den Status quo zu erhalten. Saudi-Araber, die sich dem christlichen Glauben zugewandt haben, entehren den stolzen Ruf des Landes als Hüter der beiden heiligen Moscheen. Daher wird die Existenz dieser christlichen Konvertiten geleugnet. Staatsbeamte gehen gegen Christen vor, oft auf Ersuchen von deren Familienmitgliedern oder von Menschen aus ihrem sozialen Umfeld. Die saudi-arabischen Machthaber haben Änderungen vorgenommen, die sich auf im Land lebende Ausländer auswirken, wie zum Beispiel die Erhöhung der Visagebühren für deren Angehörige.

Eine vollständige Übersicht aller im Land wirksamen Triebkräfte finden Sie im ungekürzten, englischen Länderprofil.

4. Welche Christen sind von Verfolgung betroffen?

Ausländische Christen und Arbeitsmigranten

Die meisten ausländischen Christen sind römisch-katholisch. Sie kommen aus Afrika, Asien und dem Westen nach Saudi-Arabien, um dort zu arbeiten. Christliche Arbeitsmigranten aus Ländern mit niedrigem Einkommen werden aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit und ihres geringen sozialen Status misshandelt und ständig unter Druck gesetzt, zum Islam zu konvertieren.

Christliche Ausländer dürfen über ihren Glauben nicht mit Muslimen sprechen. Kirchengebäude sind gesetzlich nicht erlaubt, aber größere christliche Gottesdienste werden Berichten zufolge regelmäßig abgehalten, ohne dass sie von Regierungsbeamten oder der Religionspolizei wesentlich beeinträchtigt werden.

Zu der Gruppe von ausländischen Christen gehören auch ausländische christliche Konvertiten mit muslimischem Hintergrund, die sowohl unter den arabischen als auch unter den asiatischen Arbeitsmigranten anzutreffen sind. Diese Christen sehen sich in Saudi-Arabien mit ähnlichen Verletzungen ihrer Religionsfreiheit konfrontiert wie christliche Konvertiten in ihren Heimatländern, da sie in der Regel in kleinen Gemeinschaften mit ihren Landsleuten zusammenleben.

Christen anderer religiöser Herkunft (Konvertiten)

Saudi-arabische christliche Konvertiten mit muslimischem Hintergrund halten ihren Glauben geheim. Sie erfahren vom christlichen Glauben durch Fernsehprogramme oder über das Internet, wenngleich dies von den Behörden streng kontrolliert wird.

5. Wie erfahren Christen Druck und Gewalt?

Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

Privatleben 15.1
Familienleben 15.1
Gesellschaftliches Leben 15
Leben im Staat 15.9
Kirchliches Leben 16.7
Auftreten von Gewalt 3.1

 

Die Summe der Wertungen aller sechs Bereiche (die maximale Punktzahl beträgt jeweils 16,7) ergibt die Gesamtpunktzahl und somit die Platzierung auf dem Weltverfolgungsindex. Das Verfolgungsmuster zeigt das Ausmaß von Druck und Gewalt, welche durch das Zusammenwirken der Triebkräfte hervorgerufen werden.

Privatleben

Saudi-Arabiens Anti-Bekehrungs-Gesetze hindern Christen daran, ihren Glauben mit anderen zu teilen. Für saudi-arabische Konvertiten mit muslimischem Hintergrund bedeutet dies meist, dass sie überhaupt nicht über ihren Glauben sprechen können, nicht einmal mit ihren Verwandten. Ihren Glauben mitzuteilen könnte für ausländische Christen Konsequenzen für ihre Arbeitssituation haben; und für christliche Konvertiten dürften die Konsequenzen schwerwiegend sein, da der Abfall vom Islam mit Gefängnis oder der Todesstrafe geahndet wird.

Familienleben

Nichtislamische Religionsausübung ist verboten, sodass Christen sich nicht zu Gottesdiensten versammeln und keine Taufen oder Hochzeiten feiern dürfen. Christliche Eheschließungen können nicht offiziell beim Staat registriert werden. Werden saudi-arabische Eltern als christliche Konvertiten entlarvt, verlieren sie unter Umständen das Sorgerecht für ihre Kinder.

Eingewanderte Christinnen, die Saudi-Araber heiraten (christliche Männer dürfen keine saudi-arabischen Frauen heiraten), haben nach saudi-arabischem Recht keinen Anspruch auf das Sorgerecht für die Kinder – mit der Begründung, dass die Kinder eine muslimische Erziehung erhalten sollen.

Gesellschaftliches Leben

Christliche Konvertiten mit muslimischem Hintergrund werden bedroht, wenn ihr Glaube bekannt wird. Häufig verlieren sie ihren Arbeitsplatz. Die Überwachung solcher Konvertiten ist sehr verbreitet und wird vor allem von der örtlichen Gemeinschaft durchgeführt. Bei Ausländern wird die Religion als Teil des Bewerbungsverfahrens erfasst. Jede Erwähnung des christlichen Glaubens kann dazu führen, dass sie nicht eingestellt werden. Dies betrifft vor allem Arbeitsmigranten aus Ländern mit niedrigem Einkommen, weshalb sich einige von ihnen als Muslime registrieren lassen.

Leben im Staat

Blasphemie, Verleumdung von Religionen und nichtislamische Mission sind verboten, ebenso wie jede öffentliche Form von nichtislamischem Gebet und Kultus. Die meisten Christen (sowohl saudi-arabische als auch ausländische) achten sehr darauf, Provokationen zu vermeiden. Sie üben vorsorglich „Selbstzensur“ und vermeiden insbesondere, den christlichen Glauben offen zu befürworten oder direkte Kritik am Islam zu äußern. Unternehmen erlauben keine Weihnachtsfeiern, und Weihnachtsschmuck wird an der Grenze beschlagnahmt. Firmenlogos werden auf nichtmuslimische religiöse Bilder geprüft.

Kirchliches Leben

Das Verbot von jeglichem nichtislamischen Gottesdienst hat zur Folge, dass kein Gebäude zur Nutzung als Kirche gebaut oder angemietet werden darf. Von den Tausenden von informellen Zusammenkünften für Ausländer, die sich an privaten Orten treffen, gibt es Hinweise auf eine routinemäßige Überwachung durch die Behörden. Die Möglichkeiten zum Abhalten christlicher Gottesdienste sind außerdem durch die strikte Geschlechtertrennung stark eingeschränkt – Männern und Frauen aus verschiedenen Familien ist es allgemein verboten, gemeinsam im selben Raum zu beten. Die Einfuhr von nichtislamischen religiösen Materialien in arabischer Sprache nach Saudi-Arabien ist verboten. Die Medien, einschließlich des Internets, werden routinemäßig auf politisches, pornographisches und religiöses Material hin untersucht, das als anstößig oder gegen den Islam gerichtet angesehen wird.

Beispiele für Auftreten von Gewalt

Konkrete Angaben zu gewalttätigen Übergriffen gegen Christen in Saudi-Arabien können im Interesse der Sicherheit nicht veröffentlicht werden.

6. Entwicklung in den letzten 5 Jahren

Jahr

Platzierung

Punktzahl

2022

11

80,89

2021

14

78,00

2020

13

78,54

2019

15

76,91

2018

12

78,75

Die Gesamtpunktzahl von Saudi-Arabien stieg im Vergleich zum Weltverfolgungsindex 2021 um drei Punkte. Hintergrund ist ein Punkteanstieg sowohl im Bereich des Drucks als auch bei den gewaltsamen Vorfällen. Der Anstieg beim Druck erklärt sich durch eine verbesserte Informationslage zu ausländischen Konvertiten und darüber, wie sie unterdrückt werden. Die höhere Punktzahl für gewaltsame Vorfälle deutet nicht notwendigerweise auf eine Verschlechterung der Situation hin; vielmehr handelt es sich um eine methodische Anpassung, nach welcher gemeldete Fälle nun mit aufgerundeten Zehnerzahlen beziffert werden und wodurch die bisherige Untererfassung im Bericht korrigiert wird.

7. Sind Frauen und Männer unterschiedlich von Verfolgung betroffen?

Frauen: Saudi-arabische Frauen sind den Männern untergeordnet und stehen unter ständiger Kontrolle. Auf christliche Konvertitinnen wird der Druck meist von der Familie und dem sozialen Umfeld ausgeübt. Ihnen drohen körperliche Gewalt, verbale Belästigung und die Zwangsheirat mit konservativen Muslimen als „korrigierende“ Maßnahme. Während Jungen eher von zu Hause vertrieben werden, drohen Mädchen Hausarrest und Isolation. Christliche Konvertitinnen, die bereits verheiratet sind, stehen in der Gefahr, geschieden zu werden und das Sorgerecht für ihre Kinder zu verlieren. Angesichts dieses Drucks und letztlich der Gefahr eines Ehrenmordes entscheiden sich viele Frauen dafür, sogenannte „heimliche Christinnen“ zu werden und ihren Glauben im Geheimen zu leben.

Darüber hinaus berichten Quellen, dass im ganzen Land tausende ausländische (insbesondere asiatische und afrikanische) Hausangestellte, die Christinnen oder andere Nichtmuslimas sind, regelmäßig misshandelt werden. Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe sind an der Tagesordnung, und Frauen werden oft wie Sklavinnen behandelt.

Männer: Da die öffentliche Gesellschaft von Männern dominiert wird, zahlen Männer einen hohen Preis, wenn ihr christlicher Glaube entdeckt wird. Einem Experten zufolge „verlieren sie alles: ihr Leben, ihre Familie, ihren Ruf, ihre Stellung als Sohn, ihren Arbeitsplatz und ihre finanzielle Unterstützung.“ Christliche Konvertiten stehen in der Gefahr, öffentlich beschämt, geschlagen, eingesperrt, aus ihrem Haus geworfen und emotional misshandelt zu werden. Oder sie werden zur „Umerziehung“ zu einem Scheich gebracht. Wenn sich herausstellt, dass ein Konvertit sich nicht umstimmen lässt, ist die Todesdrohung nur allzu greifbar. Deshalb leben viele als heimliche Christen.

8. Verfolgung anderer religiöser Gruppen

Schiitische Muslime, die hauptsächlich in der Provinz asch-Scharqiyya leben, sind Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt. Da sie von den saudi-arabischen Herrschern als Häretiker betrachtet werden, erleben Schiiten Diskriminierung im Justizsystem, im Bildungswesen, bei Beschäftigungsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst und bei Regierungsämtern. Schiiten streben nach stärkerer politischer Partizipation und mehr religiöser Toleranz. Jedoch stehen schiitische Geistliche und Aktivisten, die sich für die Gleichbehandlung schiitischer Muslime einsetzen, in der Gefahr, verhaftet und sogar hingerichtet zu werden unter dem Vorwurf, sich der Regierung zu widersetzen.

9. Gebetsanliegen

Bitte beten Sie für Saudi-Arabien:

  • Viele Christen in Saudi-Arabien sind Arbeitsmigranten, die bereits aufgrund ihres Minderheitenstatus unterdrückt werden. Beten Sie für diese Christen um Schutz vor Misshandlungen und um gute Gemeinschaft mit anderen Christen.
  • Beten Sie für die heimlichen saudi-arabischen Christen, die ihren Glauben vor Freunden und Familie verbergen müssen.
  • Beten Sie für den Schutz aller Christen in Saudi-Arabien und um Weisheit und Urteilsvermögen auf ihrem Weg, Jesus nachzufolgen und von ihm zu erzählen.
  • Bitten Sie Jesus, die Herzen der religiösen Anführer und des Königshauses zu erweichen, sodass sie Angehörige anderer Religionen frei Gottesdienste feiern lassen.

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