Länderprofil Oman

Oman

44
Weltverfolgungsindex
2021
Flagge OIman
Hauptreligion
Islam
Platz Vorjahr
42
Karte Oman
Christen
0,19
Bevölkerung
5.15
Islamische Unterdrückung
Unterdrückung durch den Clan/Stamm
Diktatorische paranoia
Privatleben: 13.200
Familienleben: 13.500
Gesellschaftliches Leben: 10.300
Leben im Staat: 12.500
Kirchliches Leben: 13.000
Auftreten von Gewalt: 0.900

Länderprofil Oman

Position auf dem Weltverfolgungsindex

Platz 44 / 63 Punkte (WVI 2020: Platz 42 / 62 Punkte)

Berichtszeitraum: 1. Oktober 2019 – 30. September 2020

Vollständiges Länderprofil

Dieses Länderprofil ist ein übersetzter Auszug aus dem Country Dossier von World Watch Research, der Forschungsabteilung von Open Doors. Das vollständige Country Dossier mit weiteren Hintergrundinformationen finden Sie hier.

Kurze Zusammenfassung

Christen muslimischer Herkunft werden von ihren Familien und ihrem sozialen Umfeld unter Druck gesetzt, ihrem christlichen Glauben abzuschwören. Sie können aus dem Elternhaus und vom Arbeitsplatz vertrieben werden und haben mit Problemen wegen des Sorgerechts für die Kinder und des Erbes zu kämpfen. Ausländische ehemalige Muslime, die nun Jesus nachfolgen, sind einem ähnlichen Druck ausgesetzt wie in ihren Heimatländern, da sie häufig in ihren eigenen nationalen oder ethnischen Gemeinschaften leben. Gemeinden von ausländischen Christen und Arbeitsmigranten werden toleriert, aber ihre Versammlungsmöglichkeiten sind begrenzt und christliche Versammlungen werden überwacht, um zum einen politische Äußerungen zu erfassen und zum anderen festzustellen, ob omanische Staatsangehörige daran teilnehmen. Alle religiösen Organisationen müssen von der Regierung genehmigt werden.

 

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1. Position auf dem Weltverfolgungsindex

Jahr

Punktzahl

Platzierung

2021

63

44

2020

62

42

2019

59

44

2018

57

46

2017

53

49

Der Anstieg der Punktzahl um einen Punkt in Weltverfolgungsindex 2021 wurde hauptsächlich durch einen Anstieg des Drucks auf die Kirche verursacht. Die Christen gerieten stärker unter Druck, nachdem die omanische Regierung die Überwachung der Christen und ihrer Aktivitäten intensiviert hatte, was zu einem Anstieg der durchschnittlichen Punktzahl von 12,0 auf 12,5 Punkte führte. Der Wert für Gewalt sank von 2,0 auf 0,9 Punkte. Das ist hauptsächlich auf Covid-19-Maßnahmen zurückzuführen, durch die omanische Christen weniger in der Lage waren, innerhalb des Landes umzuziehen oder ins Ausland zu gehen.

2. Trends und Entwicklungen

1) Regierung und Gesellschaft üben Druck auf Christen aus

Der christliche Glaube wird durch die Regierung von oben herab eingeschränkt, was dem Wunsch der Bürger nach einem islamischen Land entspricht. Andererseits übt die Gesellschaft sowohl auf einheimische als auch auf ausländische Christen Druck aus, sich an die islamischen Regeln zu halten. Dadurch hat die Regierung keinen Grund, mit Gewalt gegen Christen vorzugehen und kann ein freundliches Gesicht gegenüber der Welt, insbesondere dem Westen, wahren. Es gibt jedoch auch den positiven Trend, dass die Regierung versucht, eine Kultur der religiösen Harmonie zu entwickeln. Das ist an der Unterstützung des al-Amana-Zentrums zu sehen, das sich für den Dialog und das Verständnis zwischen Muslimen und Christen einsetzt.

2) Der neue Sultan muss sich erst noch beweisen

Die Zukunft für Christen in Oman wird von sozialen, politischen und regionalen Faktoren geprägt. Wenn man sich die Situation vieler Länder im Nahen Osten und der Golfregion ansieht, sind positive Entwicklungen schwer vorstellbar – und Oman bildet da keine Ausnahme. Sollte es in Zukunft zu sozialen Unruhen kommen, könnte das Regime geschwächt werden, was durchaus zu einer weiteren Islamisierung der politischen Institutionen des Landes und einer strikteren Anwendung der Scharia-Gesetze führen könnte. Der neue Sultan gilt als Hauptverantwortlicher für die Sicherheit und Stabilität des Landes, jedoch hat er noch nicht den gleichen Status wie sein Vorgänger. Wenn er nicht in der Lage ist, das Land zusammenzuhalten, könnte das Land in einem Bürgerkrieg und letztlich in den Händen extremistischer muslimischer Anführer enden.

3) Die Situation im Jemen ist eine Bedrohung

Der Jemen ist nach wie vor instabil und sowohl Flüchtlinge als auch militante Islamisten könnten versuchen, nach Oman einzureisen, wenn sich die Situation nicht verbessert. Dies würde Omans Ruf schaden, ein neutraler, sicherer Hafen zu sein. Hinzu kommt, dass Oman in der Katar-Krise zwar noch keine Partei ergriffen hat, aber von Saudi-Arabien dazu gezwungen werden könnte, was ebenfalls Auswirkungen auf die Regierungspolitik und die Wirtschaft haben könnte.

4) Covid-19 und wirtschaftliche Herausforderungen

Die Covid-19-Pandemie kam zu einer bereits schwierigen wirtschaftlichen Situation hinzu: Oman hat Mühe, seine Wirtschaft zu reformieren und die Abhängigkeit von den Öl- und Gaseinnahmen zu reduzieren. Die Preise für fossile Brennstoffe sind seit Jahren niedrig, und es besteht wenig Aussicht auf eine Erholung nach der Pandemie. Daher wird Oman in den kommenden Jahren ausländische Investitionen benötigen, und seine wirtschaftliche Abhängigkeit könnte das Land zum Knecht des Meistbietenden machen. So hat beispielsweise China bereits Millionen in Projekte im Zusammenhang mit der „Neue-Seidenstraße-Initiative“ investiert, während dem reichen Nachbarn, den Vereinigten Arabischen Emiraten, die verhältnismäßige Neutralität Omans gegenüber Iran, Katar und der Türkei nicht gefällt.

3. Religiöse Situation im Land

Nach Schätzungen der World Christian Database 2020 sind über 90 % der Einwohner Omans Muslime, wobei die meisten Omanis (etwa 75 %) der konservativen islamischen Strömung der Ibaditen angehören. Die nächstgrößte Religionsgemeinschaft im Land ist der Hinduismus mit 4,8 % der Gesamtbevölkerung.

Der Islam ist die Staatsreligion. Nach islamischer Überlieferung war Oman eines der Länder, das der Islam noch zu Lebzeiten Mohammeds erreichte. Die Omanis praktizieren eine einzigartige Form des Islam, den Ibadismus, der nur in Oman von der Bevölkerungsmehrheit ausgeübt wird. Der Ibadismus wird als „gemäßigter Konservatismus“ bezeichnet, mit Lehren, die eine Mischung aus Strenge und Toleranz sind. Experten zufolge ist der Ibadismus weniger gewaltbereit als der sunnitische oder schiitische Islam. Er setzt nicht auf die Anwendung von Gewalt, auch nicht gegenüber denjenigen, die den Islam verlassen oder die keine Muslime sind. Er setzt stattdessen auf „Absonderung“, was in der Regel eine innere Haltung beschreibt, Freundschaft vorzuenthalten. Obwohl also der Islam das Leben der Omanis dominiert, gibt es auch eine Tendenz zur Toleranz gegenüber Christen – eine Toleranz, die man in einigen der Nachbarländer nicht findet. Diese Toleranz wurde durch Sultan Qabus gefördert, der das Land international gerne als Vorbild an Toleranz und Diplomatie darstellte, insbesondere durch den Versuch, in internationalen Gesprächen zwischen einigen der militanten Gruppen in der Region zu vermitteln. Dennoch ist der Druck auf omanische Christen muslimischer Herkunft (und auf ausländische Christen, die aktiv das Evangelium weitergeben) nach wie vor sehr hoch.

Die Organisation „Middle East Concern“ berichtet:

„Ausländische Christen genießen in Oman beträchtliche Freiheiten, vorausgesetzt, dass ihre Aktivitäten auf ausgewiesene Gelände beschränkt sind und dass sie den Umgang mit Muslimen vermeiden, der als Missionierung ausgelegt werden könnte. Kirchen sind typischerweise an Gottesdiensttagen überfüllt, da sie versuchen, mehrere Gemeinden verschiedener Nationalitäten und Sprachen unterzubringen. Omanische Staatsbürger oder andere Muslime, die sich dafür entscheiden, den Islam zu verlassen, sind wahrscheinlich einem starken familiären und gesellschaftlichen Druck ausgesetzt. In extremen Fällen können diejenigen, die den Islam verlassen, gewalttätigen Reaktionen von Familienmitgliedern ausgesetzt sein. Wer als vom Glauben abgefallen gilt, kann auch mit Sanktionen wie Zwangsscheidung und Entzug des Sorgerechts für seine Kinder unter den Ibadi-Personenstandsgesetzen rechnen, die von Scharia-Gerichten überwacht werden.“

4. Triebkräfte der Verfolgung

Islamische Unterdrückung

Der Islam ist die Staatsreligion, und die Gesetzgebung basiert hauptsächlich auf dem islamischen Recht. Alle staatlichen Schullehrpläne beinhalten Islamunterricht. Der Abfall vom Islam ist zwar kein Straftatbestand, wird aber vom Rechtssystem auch nicht geduldet, das davon ausgeht, dass alle Bürger Muslime sind. Christen mit muslimischem Hintergrund haben mit Problemen aufgrund des Personenstands- und Familiengesetzes zu kämpfen, das z.B. einem Vater das Sorgerecht für seine Kinder verwehrt, wenn er den Islam verlässt.

Der Grad der Verfolgung ist für Christen muslimischer Herkunft unterschiedlich. Diejenigen omanischer Herkunft sind mit dem höchsten Druck konfrontiert. Für ausländische Christen muslimischer Herkunft, wie solche aus Pakistan oder der Levante (z.B. Jordanien, Libanon, den Palästinensischen Gebieten und Syrien u.a.) hängt viel von der Reaktion innerhalb ihres Lebensumfelds in Oman ab. Solange sie keine Unruhe stiften, haben sie von der omanischen Regierung wenig zu befürchten. Jedoch können ihre omanischen Arbeitgeber sie entlassen, was eine Abschiebung zur Folge hätte, wenn sie keine andere Arbeit finden. Innerhalb dieser ausländischen Gemeinschaften hängen die Folgen für die Konvertiten mehr von den kulturellen Normen der Heimatländer als von den kulturellen Praktiken Omans ab. Für Ausländer ist die Hinwendung zum christlichen Glauben manchmal leichter als in ihrem Heimatland, weil Familie und Verwandte oft weit entfernt sind und der soziale Druck weniger stark ist.

Unterdrückung durch den Clan/Stamm

Stammeswerte, bei denen die Familienehre eine sehr wichtige Rolle spielt, werden mit islamischen Werten vermischt. Omani zu sein, bedeutet Muslim zu sein. Man ist sehr stolz darauf, Omani zu sein und oft wird das Feiern von Traditionen höher geschätzt als die Bedeutung hinter der Tradition. Mit der Tradition zu brechen oder die Gründe dahinter zu hinterfragen, ist für die breite Bevölkerung unvorstellbar. Die Gesellschaft meidet diejenigen, die den Islam verlassen, auch wenn Gewalt nicht gefördert wird.

Diktatorische Paranoia

Oman wird von einer Dynastie regiert, die den Willen des Volkes nicht respektiert. Es herrscht Unzufriedenheit unter den Omanis, die im Allgemeinen glauben, dass die Regierung autoritär ist, auch wenn sie anerkennen, dass die jüngsten Wirtschaftsreformen von Vorteil waren. In ihrem Bericht 2019 stuft die Nichtregierungsorganisation Freedom House das Land als „nicht frei“ ein. In dem Bericht steht: „Das Regime schränkt praktisch alle politischen Rechte und bürgerlichen Freiheiten ein, indem es strafrechtliche Sanktionen für Kritik und Widerspruch verhängt.“ Auch die Medien sind Schikanen und Einschüchterungen ausgesetzt.

5. Verfolger

Ausgehend von islamischer Unterdrückung

  • Die eigene (Groß-)Familie: Obwohl eindeutig mit Fragen der Familienehre vermischt, sind stark vertretene islamische Überzeugungen ein wesentlicher Grund für Familien, Familienmitglieder ins Visier zu nehmen, die den christlichen Glauben annehmen. Als Muslim den christlichen Glauben anzunehmen, ist in Oman gesellschaftlich nicht akzeptabel. Wer sich dem christlichen Glauben zuwendet, wird höchstwahrscheinlich durch Familienmitglieder aus dem Haus vertrieben, da diese den Glaubenswechsel nicht nur als Angriff auf den Islam, sondern auch auf die Familienehre betrachten.
  • Regierungsbeamte: Auch wenn es keine strafrechtliche Sanktion für einen Glaubenswechsel gibt, ist er gesellschaftlich inakzeptabel, und ein Glaubenswechsel weg vom Islam wird offiziell nicht anerkannt. Omanische Christen (zumeist Christen muslimischer Herkunft) wurden von Regierungsbeamten verhört; sie wurden angewiesen, sich nicht mehr zu versammeln und wurden damit bedroht, ihre Arbeit und ihr Zuhause zu verlieren. Ein Glaubenswechsel wird wahrscheinlich zu rechtlichen Problemen in Personenstandsangelegenheiten führen. Zum Beispiel werden Väter, die den Islam verlassen, wahrscheinlich das Sorgerecht für ihre Kinder verlieren. Ausländische Christen müssen ihren Glauben vorsichtig praktizieren, da die Regierung gegen jeden Christen vorgehen wird, der den Versuch unternimmt, öffentlich über den christlichen Glauben zu sprechen; Evangelisation ist illegal und wird nach dem Gesetz bestraft. Christliche Arbeitsmigranten wurden verhört und angewiesen, nicht über ihren Glauben zu sprechen, wenn sie ihre Visa behalten wollten. Es wurden zwar keine Christen offiziell wegen Missionierung belangt, aber einige wurden in den vergangenen Jahren ohne ordnungsgemäßes Verfahren des Landes verwiesen.
  • Nichtchristliche religiöse Leiter: Die Angst vor feindlichen Äußerungen oder Handlungen islamischer Leiter trägt dazu bei, dass sich Christen muslimischer Herkunft zu großer Vorsicht gezwungen sehen.
  • Gewöhnliche Bürger: Die omanische Gesellschaft ist konservativ und stolz darauf, islamisch zu sein. Die Gesellschaft übt sowohl auf die Regierung als auch auf die Familienmitglieder Druck aus, die islamischen religiösen Normen aufrechtzuerhalten.
  • Anführer ethnischer Gruppen: Familien- und Stammesoberhäupter werden dafür sorgen, dass der Islam innerhalb ihres Stammes oder ihrer Großfamilie respektiert wird. Sie werden Familienmitglieder dahingehend beeinflussen, Konvertiten unter Druck zu setzen, ihren Glauben zu widerrufen.

Ausgehend von Unterdrückung durch den Clan/Stamm

  • Die eigene (Groß-)Familie: Obwohl es klar ist, dass die islamische Strafe für den Glaubensabfall – die Todesstrafe – ein zentraler Grund für die Verfolgung eines konvertierten Familienmitglieds ist, kann dies nicht getrennt von dem Konzept der Familienehre betrachtet werden. Alte Normen wie der Schutz der Familienehre sind noch immer intakt. Der Übertritt vom Islam zum christlichen Glauben ist Verrat an allem, wofür eine konservative muslimische Familie steht, und bringt Schande über den Familiennamen. Wer als Muslim dennoch den christlichen Glauben annimmt, läuft Gefahr, von der Familie ausgestoßen zu werden, weil er Schande über sie gebracht hat.
  • Anführer ethnischer Gruppen: Stammes- und Familienoberhäupter werden sicherstellen, dass die Ehre ihrer Gruppe nicht durch ein Mitglied beschmutzt wird, das vom Islam zum christlichen Glauben wechselt, was als große Beleidigung empfunden wird. Omani zu sein ist ihre Nationalität, aber ihr Stamm ist die wahre Identität der Omanis. In einer Stammesgesellschaft bringt ein Glaubenswechsel zum christlichen Glauben große Schande über den gesamten Stamm. Die Leiter des Stammes und der Familie tragen dann die Verantwortung, die Ehre des Stammes wiederherzustellen. Dies kann nur geschehen, wenn die Person zum Islam zurückkehrt, die Gemeinschaft verlässt oder stirbt. Am häufigsten werden Christen muslimischer Herkunft verfolgt durch den unerbittlichen Druck, zum Islam zurückzukehren, oder den völligen Ausschluss durch ihr soziales Umfeld.
  • Gewöhnliche Bürger: Das Stammessystem hat immer noch einen weit verbreiteten Einfluss innerhalb der omanischen Gesellschaft und die soziale Stellung von Stamm und Familie ist für Omanis sehr wichtig. Es besteht also ein sozialer Druck, die gesellschaftlichen Normen aufrechtzuerhalten, um den guten Namen des Stammes und der Familie nicht zu beschämen.
  • Nichtchristliche religiöse Leiter: Lokale Imame werden die Einhaltung kultureller Normen fördern, die mit islamischen Prinzipien verflochten sind.

Ausgehend von diktatorischer Paranoia

  • Regierungsbeamte: Während der neue Sultan noch zeigen muss, wer er wirklich ist, wird er wahrscheinlich ähnlich wie sein Vorgänger herrschen und die Entscheidungsgewalt für sich behalten. Die omanische Regierung lässt keine Kritik an den staatlichen Angelegenheiten zu, auch nicht daran, wie sie religiöse Angelegenheiten regelt. Ausländer, die sich gegen die Regierung aussprechen, werden höchstwahrscheinlich abgeschoben. Während viele Christen die Überwachung ihrer Telefone und sozialen Medien fürchten, ist diese Technologie meist auf Omanis ausgerichtet und wird eingesetzt, um jede Spur von Differenzen oder Kritik an der Regierung zu unterdrücken.

6. Regionale Brennpunkte der Verfolgung

Die omanische Gesellschaft ist immer noch sehr stammesorientiert, allerdings ist das Ausmaß des Drucks zwischen städtischen Gebieten wie Maskat und ländlichen Gebieten unterschiedlich. Die soziale und familiäre Kontrolle und damit der Druck ist im Allgemeinen in ländlichen Gebieten höher, während städtische Gebiete den Konvertiten die Möglichkeit bieten, ein anonymeres Leben zu führen.

7. Betroffene Christen

Ausländische Christen und Arbeitsmigranten

Es gibt eine Reihe von ausländischen Gemeinden in Oman, die sich hauptsächlich in den großen Stadtgebieten von Maskat und Sohar im Norden und Salala im Süden befinden. Dazu gehören römisch-katholische, orientalisch-orthodoxe und evangelische Gemeinden. Alle religiösen Organisationen müssen sich registrieren und christliche Versammlungen werden überwacht. Ausländischen Christen ist es erlaubt, diskret in Privathäusern oder auf Werksgeländen Gottesdienste zu feiern. Ihre Einrichtungen sind eingeschränkt, um omanischen Staatsangehörigen keinen Anstoß zu geben.

Christen aus traditionellen Kirchen

Es gibt keine traditionellen Gemeinden, abgesehen von den ausländischen, die in der ersten Kategorie oben aufgeführt sind.

Christen anderer religiöser Herkunft

Christen muslimischer Herkunft droht Verfolgung durch Familie und Gesellschaft, meist in Form von Druck, ihrem Glauben abzuschwören, und von Isolation. Konvertiten können ihre Familie verlieren, da das Gesetz einem Vater, der den Islam verlässt, verwehrt, das Sorgerecht für seine Kinder zu behalten.

Christen aus protestantischen Freikirchen

Es gibt keine protestantischen Freikirchen im Land, abgesehen von den ausländischen, die in der ersten Kategorie oben aufgeführt sind.

8. Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

Privatleben 13.2
Familienleben 13.5
Gesellschaftliches Leben 10.3
Leben im Staat 12.5
Kirchliches Leben 13
Auftreten von Gewalt 0.9

Grafik: Verfolgungsmuster Oman

Die Summe der Wertungen aller sechs Bereiche (die maximale Punktzahl beträgt jeweils 16,7) ergibt die Gesamtpunktzahl und somit die Platzierung auf dem Weltverfolgungsindex. Das Verfolgungsmuster zeigt das Ausmaß von Druck und Gewalt, welche durch das Zusammenwirken der Triebkräfte hervorgerufen werden.

Das Verfolgungsmuster zeigt:

  • Der durchschnittliche Druck auf Christen ist beträchtlich (12,5 Punkte) und ist im Vergleich zum Weltverfolgungsindex 2020 (12,0 Punkte) gestiegen.
  • Obwohl alle Lebensbereiche einen hohen oder sehr hohen Druck aufweisen, ist der Druck in den Bereichen Privatleben, Familienleben und kirchliches Leben am größten. Dies spiegelt zum einen die schwierige Situation für Christen muslimischer Herkunft wider, die einem sehr hohen Druck seitens ihrer (Groß-)Familie ausgesetzt sind. Zum anderen ist es sowohl für solche Konvertiten als auch für ausländische Christen schwierig, kirchliches Leben zu gestalten, da Missionstätigkeiten und Integration von Christen mit muslimischem Hintergrund gesellschaftlich nicht akzeptiert sind.
  • Der Wert für das Auftreten von Gewalt war sehr niedrig und sank von 2,0 Punkten im Weltverfolgungsindex 2020 auf 0,9 im Weltverfolgungsindex 2021.

Zu jedem untersuchten Lebensbereich sind im Folgenden vier der jeweils am höchsten bewerteten Fragen des Fragebogens, der zur Erstellung des Weltverfolgungsindex ausgefüllt wird, sowie Erkenntnisse aus deren Beantwortung angeführt. Den vollständigen Fragebogen finden Sie unter: www.opendoors.de/methodik

Privatleben

War es für Christen riskant, mit Familienmitgliedern über ihren Glauben zu reden, die nicht zum engsten Kreis gehören (erweiterte Familie, andere)?

Die Risiken sind für omanische Konvertiten am höchsten, während für nichtomanische Konvertiten das Ausmaß des Risikos von den Normen der eigenen Gemeinschaft abhängt. Ausländische Christen, die öffentlich über den christlichen Glauben sprechen, können der Missionierung beschuldigt werden, was zur Abschiebung führen kann.

Wurde ein Wechsel der Religion (auch der Wechsel der Denomination innerhalb des Christentums) abgelehnt, verboten oder mit einer Strafe belegt?

Oman ist eines der wenigen Länder mit dem Islam als Staatsreligion, in denen der Glaubenswechsel kein Verbrechen ist, solange er nicht öffentlich sichtbar gemacht wird. Dennoch gibt es Konsequenzen, vor allem in Familienangelegenheiten. So sind insbesondere Konvertiten in ihrem Privatleben Verfolgung ausgesetzt. Im „Internationalen Bericht zur Religionsfreiheit 2019“ (erstellt im Auftrag des US-Außenministeriums) heißt es: „Angehörige religiöser Minderheiten berichteten, dass der Glaubenswechsel vom Islam zu einem anderen Glauben innerhalb der muslimischen Gemeinschaft extrem negativ gesehen wird“, was erklärt, warum ein Konvertit von seiner Familie ausgestoßen wird. In der Stammeskultur bedeutet die Ausgrenzung, dass ein Konvertit alle sozialen Sicherheiten verliert, die normalerweise von der Familie geboten werden.

War es für Christen riskant, christliche Bilder oder Symbole zu zeigen?

Christen muslimischer Herkunft können kein christliches Symbol tragen, da dabei ihr neuer Glaube entdeckt werden könnte. Ausländische Christen sind auch manchmal vorsichtig, da das öffentliche Zeigen eines Kreuzes zu negativen Bemerkungen oder anderen Arten von Belästigungen führen kann, besonders wenn sie in einem omanischen Haus arbeiten (z.B. als Hausangestellte).

War es für Christen riskant, mit ihren engsten Familienmitgliedern über ihren Glauben zu reden?

Dies gilt vor allem für omanische Christen muslimischer Herkunft, da die Familien von ausländischen Konvertiten in der Regel im Heimatland geblieben und deshalb nicht anwesend sind. Omanis lehnen einen Glaubenswechsel stark ab, daher gehen omanische Konvertiten hohe Risiken ein, wenn sie mit Familienmitgliedern über ihren neuen Glauben sprechen.

Familienleben

Sind Kinder von Christen automatisch unter der Staats- oder Mehrheitsreligion registriert worden?

Alle Kinder von omanischen Eltern gelten als muslimisch. Dieser Grundsatz gilt auch für die Kinder omanischer Konvertiten.

Wurde die Registrierung von Geburt, Hochzeit, Tod usw. von Christen behindert oder unmöglich gemacht?

Ein Glaubenswechsel wird nicht anerkannt. Daher ist es für Konvertiten unmöglich, eine christliche Ehe nach der kirchlichen Hochzeit zu registrieren, ebenso wenig können ihre Kinder als Christen registriert werden.

Wurden christliche Kinder unter Druck gesetzt, auf irgendeiner Bildungsebene an antichristlichem oder an die Mehrheitsreligion propagierendem Unterricht teilzunehmen?

Das gilt besonders für Christen muslimischer Herkunft. Da es keinerlei Anerkennung ihres neuen Glaubens gibt, können ihre Kinder nicht vom Islamunterricht befreit werden wie die Kinder von nichtmuslimischen Ausländern. Der Islamunterricht ist an staatlichen Schulen obligatorisch. Privatschulen können alternative Religionskurse anbieten.

Wurden christliche Ehepartner von Nichtchristen in Scheidungsfällen vom Recht oder der Möglichkeit ausgeschlossen, das Sorgerecht für die Kinder zu beantragen?

Nach omanischem Recht verliert ein zum christlichen Glauben konvertierter Ehemann bei einer Scheidung seinen Sorgerechtsanspruch. Bei einer konvertierten Ehefrau wäre dies nicht anders, aber Frauen haben im Allgemeinen kein Sorgerecht.

Gesellschaftliches Leben

Wurden Christen von ihren lokalen Gemeinschaften oder von privaten Gruppen überwacht (dazu gehören auch Meldungen an die Polizei, Beschattung, das Abhören von Telefonleitungen, das Lesen/Zensieren von E-Mails usw.)?

Christen werden im Allgemeinen nicht nur von der Regierung, sondern auch von der Gesellschaft überwacht, die die Sicherheitsdienste informiert, wenn sie „verdächtige Umstände“ bemerkt. Vor allem einheimische Omanis und Ausländer, die der Missionierung verdächtigt werden, werden von den Sicherheitsdiensten streng überwacht.

Wurden Christen aus religiösen Gründen verhört oder gezwungen, sich bei der örtlichen Bürgerwehr/Polizei zu melden?

Zusätzlich zur Überwachung werden Christen, die der Missionierung sowohl von Einheimischen als auch Ausländern verdächtigt werden, regelmäßig von der Polizei verhört. Verhöre finden in der Regel ohne Anwendung von körperlicher Gewalt statt, halten aber den Druck auf die Kirche hoch.

Wurden Christen unter Druck gesetzt, an nichtchristlichen religiösen Zeremonien oder Gemeinschaftsveranstaltungen teilzunehmen?

Omanische Konvertiten müssen oft an islamischen Zeremonien teilnehmen, um zu vermeiden, dass ihr neuer Glaube entdeckt wird oder um sicherzustellen, dass sie durch ihre Abwesenheit keine Schande auf ihre Familie bringen.

Wurden Christen am Arbeitsplatz im öffentlichen oder privaten Bereich aus religiösen Gründen diskriminiert?

In einer Stammesgesellschaft wie in Oman wird eine Anstellung oft über (familiäre) Beziehungen vermittelt. Christen muslimischer Herkunft, deren Glaubenswechsel entdeckt wird, werden geächtet und können daher keine Arbeit mehr finden. Es ist eine anerkannte Tatsache, dass christliche Gastarbeiter Diskriminierung am Arbeitsplatz erfahren können. Ihr christlicher Glaube macht sie in dieser Hinsicht besonders verletzlich, obwohl auch Rassismus oft eine negative Rolle spielt.

Leben im Staat

Schränkt die Verfassung (oder vergleichbare nationale oder staatliche Gesetze) die Religionsfreiheit, basierend auf der Formulierung in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, ein?

In Oman ist der Islam Staatsreligion und die Scharia ist die Grundlage für die Gesetzgebung (Verfassung von 2011, Artikel 2). Die Verfassung (Artikel 28) garantiert die „Freiheit zur Ausübung religiöser Riten“ nur unter der Bedingung, dass sie „nicht ... den Sitten widersprechen“. Daher gibt es keine Freiheit, den christlichen Glauben anzunehmen.

Sind Christen, Kirchen oder christliche Organisationen daran gehindert worden, religiöse Symbole öffentlich zu zeigen?

Kirchen zeigen keine Kreuze oder andere christliche Symbole, die außerhalb ihrer Grundstücke für die Öffentlichkeit sichtbar sein könnten. Diejenigen, die sich außerhalb der Kirchengebäude treffen, und insbesondere Christen mit muslimischem Hintergrund, sind sich einer noch größeren Notwendigkeit zur Zurückhaltung bewusst, um Provokationen zu vermeiden.

Wurden Christen daran gehindert, ihre Ansichten oder Meinungen in der Öffentlichkeit zu äußern?

Alle Christen versuchen nicht aufzufallen, um keine feindliche Reaktion zu hervorzurufen. Kritik an der omanischen Regierung oder am Islam ist unmöglich und würde wahrscheinlich zu einer Abschiebung von ausländischen Migranten führen. Daher kann man über soziale Gerechtigkeit in Oman aus einer christlichen Perspektive nur mit Vorsicht sprechen.

Sind christliche zivilgesellschaftliche Organisationen oder politische Parteien aufgrund ihrer christlichen Überzeugung in ihrer Arbeit behindert oder verboten worden?

Nur christliche Organisationen mit einem klaren Nutzen für die omanische Gesellschaft, wie z. B. Betreiber eines Krankenhauses, sind willkommen. Es ist unmöglich, eine christliche Organisation mit der Absicht der Missionierung zu gründen. Organisationen mit einem klaren christlichen Profil werden der Missionierung verdächtigt und beobachtet.

Kirchliches Leben

Wurden Kirchen daran gehindert, christliche Aktivitäten außerhalb der Kirchengebäude zu organisieren?

Da das Abhalten öffentlicher christlicher Aktivitäten oft als Evangelisation interpretiert wird, wird es den Kirchen nicht erlaubt, diese zu organisieren. Die meisten Kirchen betreiben in dieser Hinsicht Selbstzensur, um Probleme mit der Regierung oder der Gesellschaft zu vermeiden.

Wurden Kirchen daran gehindert, Christen anderer religiöser Herkunft (Konvertiten) offen zu integrieren?

Aufgrund des gesellschaftlichen Drucks werden die Kirchen bei der Integration von Christen muslimischer Herkunft sehr vorsichtig sein. Darüber hinaus würde die Regierung höchstwahrscheinlich gegen jede Kirche vorgehen, die aktiv Konvertiten in ihre Gemeinde integriert.

Wurden Kirchen oder christliche Organisationen daran gehindert, christliche Materialien zu drucken oder Druckmaschinen zu besitzen?

Kirchen können Materialien für ihren eigenen Gebrauch drucken, aber das Drucken großer Mengen christlicher Materialien würde als Missionierung angesehen werden. Einen christlichen Verlag zu gründen, wäre in Oman nicht möglich.

Ist der offene Verkauf oder die Verteilung von Bibeln und anderen christlichen Materialien behindert worden?

Die Veröffentlichung, der Import und der Vertrieb von religiösen Materialien sind stark reglementiert. Kirchen dürfen nicht mehr ihre eigenen Importwege von Bibeln verwenden und sind gezwungen, säkulare Buchhandlungen zu nutzen.

Auftreten von Gewalt

Für den Berichtszeitraum zum Weltverfolgungsindex 2021 gilt Folgendes:

  • Angriffe auf Christen: Es ist weithin bekannt, dass vor allem weibliche Hausangestellte leicht Opfer von (sexuellem) Missbrauch werden können. Allerdings gibt es kaum Statistiken, da fast alle beteiligten Personen, Organisationen und Staaten kein Interesse daran haben, die Realität abzubilden: Oman braucht die Hausangestellten, hat aber eine Schamkultur und will keinen schlechten Ruf haben. Auch die Heimatländer der Hausangestellten brauchen das Geld, das von den tausenden Arbeitsmigranten in den Golfstaaten kommt und wollen ihre wirtschaftlichen Interessen nicht gefährden (obwohl der philippinische Präsident Duterte eine temporäre Reisesperre nach Kuwait verhängt hat, nachdem die Leiche eines philippinischen Hausmädchens in der Gefriertruhe eines kuwaitischen Hauses im Februar 2018 entdeckt worden war, wie World Asia am 16. Februar 2018 berichtet hat).
    Die Arbeitgeber der missbrauchten Hausangestellten sind entweder die Täter oder haben kein wahres Interesse an ihrem Wohlergehen. Die Hausangestellten schämen sich häufig aufgrund des Missbrauchs und wollen nicht als „schmutzig“ angesehen werden, sowohl in Oman als auch von ihrer Familie in ihrer Heimat. Zudem versorgen viele ihre Familien im Heimatland mit dringend benötigtem Einkommen. Die Familien sind stolz auf ihre Arbeit in Oman und die Hausangestellten wollen ihre Familien nicht enttäuschen. Daher ist es sehr schwer, Statistiken und Beweise für sexuellen Missbrauch zu erhalten. Es ist zudem schwierig zu beweisen, ob der sexuelle Missbrauch aufgrund der Religion des Opfers geschieht.
    Angesichts der hohen Zahl christlicher Gastarbeiter im Land gehen konservative Schätzungen dennoch davon aus, dass im Berichtszeitraum des Weltverfolgungsindex 2021 mindestens zehn christliche Hausangestellte wegen ihres Glaubens (sexuell) missbraucht wurden.
    Abgesehen von dem oben beschriebenen Missbrauch wird berichtet, dass mindestens ein omanischer Christ mit muslimischem Hintergrund schweren Anfeindungen von Familienmitgliedern ausgesetzt war.

9. Verfolgung anderer religiöser Gruppen

Hindus, Buddhisten und nichtibaditische Muslime sind relativ frei, ihren eigenen Glauben zu praktizieren. Der Bericht des US-Außenministeriums zur internationalen Religionsfreiheit für das Jahr 2019 stellte fest, dass sich andere nichtmuslimische Gruppen relativ frei an festgelegten Orten versammeln können, wobei es ein Problem bleibt, dass diese Orte überfüllt sind. Sie treffen sich auch weiterhin in privaten Räumlichkeiten, obwohl dies offiziell verboten ist. Außerdem haben sie Schwierigkeiten, sich bei der Regierung zu registrieren, da die Verfahren nicht klar sind. Dem Bericht zufolge müssen alle Imame von der Regierung lizenziert werden und Moscheen dürfen keine unlizenzierten Imame predigen lassen. Außerdem müssen alle lizenzierten Imame sich an die von der Regierung genehmigten Predigten halten. Die Regierung führte diese Maßnahmen ein, um zu verhindern, dass politische Unzufriedenheit in den Moscheen zum Ausdruck kommt.

10. Gebetsanliegen

Bitte beten Sie für Oman:

  • Viele Christen mit muslimischem Hintergrund leben im Verborgenen und isoliert von anderen Nachfolgern Jesu. Bitten Sie Gott, dass er diese isolierten, „heimlichen Christen“ in die Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern bringt. Beten Sie, dass ganze Familien zur rettenden Gnade von Jesus Christus kommen.
  • Auf der arabischen Halbinsel ist Angst ein Hindernis für Gemeindewachstum. Es gibt die Angst, dass man nicht in den Himmel kommt, wenn man am Islam zweifelt, aber Angst wird in der islamischen Gesellschaft als eine Form des Unglaubens angesehen. Dann gibt es die Angst davor, was passieren wird, wenn man anfängt, Christus nachzufolgen, die Angst, Brüdern und Schwestern zu vertrauen, und die Angst, dass einer ihrer neuen Mitchristen sie verraten wird. Bitte beten Sie um Befreiung von dieser Fessel der Angst.
  • Während die Gemeinde auf der Arabischen Halbinsel wächst, wollen viele Christen mit muslimischem Hintergrund heiraten. Diese Gläubigen haben den Wunsch, Familien zu gründen, die Gott durch Jesus lieben und ehren. Beten Sie, dass Gläubige passende Ehepartner finden, und dass sie die falschen Einstellungen zum Familienleben, mit denen sie aufgewachsen sind, ablegen können und ihre Gedanken durch Gottes Wahrheit über Ehe und Familie erneuert werden. Beten Sie, dass Gott Familien aufbaut, die seinen Namen verherrlichen.