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Nigeria: Christen stärken, damit sie bleiben

Besuch bei den Eltern der entführten Mädchen von Chibok

(Open Doors) – Seit etwa vier Jahren führt die islamistische Gruppe Boko Haram einen grausamen Kampf gegen die Kirchen und Gemeinden im Norden Nigerias. Inmitten der äußerst harten Verfolgung besuchen und stärken Teams von Open Doors die Christen. Das Projekt "Standhalten" wurde speziell dafür entwickelt, ihnen praktisch und geistlich zur Seite zu stehen, damit sie von den Anschlägen, Entführungen und Morden nicht zerrieben werden, sondern "alle durch Gottes Geist verbunden sind und einmütig für die Ausbreitung dieser Botschaft kämpfen und sich auf keinen Fall von ihren Gegnern einschüchtern lassen" (Phil 1,27-28). Heute brauchen sie unser Gebet, denn es ist wichtig, dass die Christen bleiben.

"Die Gemeinden weltweit beten für euch!"

Kürzlich besuchte ein Team die Gemeinden in Yobe, dem Stammland der Boko Haram. Ihr Ziel war, den leidtragenden Familien Nothilfe und seelsorgerlichen Beistand zu leisten. "Wir erinnern die Christen daran, dass die weltweite Gemeinde von ihrer Situation weiß und Tag und Nacht für sie betet", berichtet ein Mitarbeiter. "Wir vertrauen dem Herrn", kommentiert ein Pastor vor Ort, der sich zum Bleiben entschieden hat "weil der Herr uns hilft. Wir beten für euch. Betet ihr auch für uns."

In anderen Landesteilen besuchte Open Doors Witwen, deren Ehemänner von Boko Haram Kämpfern ermordet wurden, um ihnen Lebensmittel und finanzielle Hilfe für Miete, Kleidung und Schulgebühren zu überbringen. "Gott allein kennt meine Situation. Er hat euch geschickt. Ich hatte nicht den Mut davon zu sprechen, was ich durchgemacht habe. Ich bin über die Maßen dankbar für eure Liebesgabe an mich und meine Kinder", sagte eine der Witwen unter Tränen.

Gebetsbriefe für die Eltern der entführten Mädchen von Chibok

Eltern der entführten MädchenSechs Wochen nach der Entführung der mehr als 200 Mädchen überbrachten Open Doors Mitarbeiter mehrere hundert Gebetsbriefe an die von Trauer und Schmerz gezeichneten Eltern im Bundesstaat Borno. Die Atmosphäre ist angespannt. Viele sind zu gebrochen, um überhaupt sprechen zu können. Einige sind aufgrund des unbeschreiblichen Leides gestorben. Die Christen in Chibok sind nicht reich an materiellem Besitz, aber reich an Glauben; wie Ayuba und seine Frau Rifkatu: "Wir sind besorgt und traurig, aber wir hoffen auf Gott." (Eltern der entführten Mädchen, Foto: Open Doors)


DANKE, dass Sie sich an die Seite der Christen in Nigeria stellen.

  • Bitte beten Sie für das Wohlergehen der entführten Mädchen und dafür, dass sie gefunden und zu ihren Familien zurückgebracht werden.
  • Beten sie für die Familien der Mädchen, dass sie nicht von dem Schmerz überwältigt werden.
  • Beten Sie für die Christen in den nördlichen Bundesstaaten, dass sie Hass und Gewalt mit Vergebung und Gottes Liebe begegnen können.
  • Beten Sie, dass unser Herr dem Wüten der Boko Haram ein Ende setzt.

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