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Nigeria: Weiter Mord und Gewalt gegen Christen

Bitte um Gebet für Bewahrung der Mitarbeiter

(Open Doors) – "Dies ist ein religiös motivierter Kampf gegen die Christen", stellt Reverend Soja Bewarang, der Vorsitzende der ‚Christian Association of Nigeria‘ (CAN) gegenüber World Watch Monitor fest, nachdem Ende November erneut viele Christen ermordet worden waren. Bei Überfällen auf vier mehrheitlich von Christen bewohnte Dörfer im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau wurden nach Aussagen von Captain Salisu Mustapha, dem Sprecher der ‚Special Task Force‘ (STF) in Jos, 37 Christen getötet (STF ist eine Sondereinheit aus Regierungstruppen und Polizei zur Bekämpfung gewaltsamer Anschläge insbesondere durch Boko Haram). Einheimische machen Mitglieder des muslimischen Stammes der Fulani für die Tat verantwortlich. Reverend Bewarang weiter: "Es ist unmenschlich, schwangere Frauen und Kinder zu ermorden während sie schlafen. Nicht einmal in Kriegszeiten geschieht so etwas. Alle, die getötet wurden, sind Christen."
Schon lange beklagen die Christen im Norden des Landes den mangelnden Schutz ihrer Familien, Kirchen und Häuser. Reverend Bewarang, der selbst das Begräbnis von 15 Christen leitete, rief die Sicherheitskräfte der STF erneut dazu auf, mehr für den Schutz der christlichen Bevölkerung zu tun.

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt …

Witwen aus NigeriaIn Anbetracht der zahlreichen Angriffe auf Christen stellt das Zeugnis eines unserer Mitarbeiter im Land die Wichtigkeit unserer Fürbitte heraus. Isaac* bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich für die vielen Gebete. Im Rahmen seiner Recherchetätigkeit besucht er Gemeinden und Christen in Verfolgungssituationen und befindet sich oft in Gefahr. "Vor kurzem besuchte ich drei schwer traumatisierte Witwen ermordeter Pastoren, die sich unter Tränen für unsere Liebe und Fürsorge bedankten. Auf dem Hinweg wurde unser Auto von einem Minibus voller verschleierter Frauen überholt. Wir vermuteten darin verkleidete Kämpfer der Boko Haram, die bevorzugt diese Tarnung wählen, um durch Straßensperren der Sicherheitskräfte zu gelangen. Wir überholten sie und konnten sie trotz Schwierigkeiten abhängen. Nach dem Besuch bei den Witwen wollten Brüder vor Ort noch etwas an unserem Wagen reparieren. Ich verspürte jedoch eine innere Warnung, besser sofort aufzubrechen. Später erfuhren wir, dass Boko Haram Kämpfer auf unserer Wegstrecke eine Straßensperre errichtet und 13 Menschen ermordet hatten, unmittelbar nachdem wir die Stelle passiert hatten. Als wir davon hörten, waren wir sehr betroffen, dankten aber auch dem Herrn für seine Führung und Bewahrung. Ebenso wurde kurz nach unserer Abreise das Haus attackiert, in dem wir die Witwen und Brüder getroffen hatten. Alle konnten – Gott sei Dank – entkommen. Unsere Glaubensgeschwister im Bundesstaat Yobe leben in großer Gefahr, wie auch wir. Wir erfahren Gottes Schutz sehr oft und wissen, dass dies auch euren treuen Gebeten zu verdanken ist. Bitte macht unbedingt damit weiter!"

(Namen von Personen wurden aus Sicherheitsgründen geändert)

DANKE, dass Sie sich an die Seite der Christen in Nigeria stellen.

  • Danken Sie Gott für die Bewahrung der Christen und auch unserer Mitarbeiter.
  • Bitte beten Sie für die Familien, die Angehörige verloren haben, dass der Herr sie tröstet, ihre Seelen heilt und ihnen Kraft zur Vergebung schenkt.
  • Beten Sie für die Verfolger, dass sie das Evangelium hören und annehmen.
  • Beten Sie, dass der Herr dem unkontrollierten Morden der Boko Haram ein Ende bereitet.

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