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Syrien: 'Stärke, was zu sterben droht'

Hilfslieferung für christliche Flüchtlinge in Syrien(Open Doors) – Mehr als 9.000 Familien erhalten derzeit täglich Nothilfe durch die von Open Doors unterstützten Partnergemeinden. Zusätzlich zu materieller und geistlicher Hilfe sind vor allem Schulungen in Projektplanung notwendig. Viele Gemeinden sind unmittelbar mit der Not der flüchtenden Christen konfrontiert und sie begegnen ihr spontan. Die täglichen Anforderungen und mangelnde Erfahrung hinsichtlich Planung im Bereich Nothilfe bringen dabei manche Leiter und ihre Gemeinden an ihre Grenzen. Der Bürgerkrieg um sie herum – mit allen Gefahren, Entbehrungen und oft unsagbarem Leid – lässt ein Innehalten kaum zu.

Schulung für Projektplanung

Richard*, der Leiter von Open Doors für Nothilfeplanung im Mittleren Osten, konnte jüngst an einem sicheren Ort eine Schulung für eine Gruppe von Männern durchführen. Die Teilnehmer lernten, eine Notsituation zu erfassen und Lösungsschritte sowie den Hilfsbedarf zu bestimmen und entsprechend zu planen. "Damit können wir in unseren Städten und Dörfern wirklich gut arbeiten", bestätigt ein Teilnehmer. "Es ist wichtig, auch ein Budget und einen Handlungsplan erstellen zu können", fügt Richard hinzu. So können Gelder zugeordnet und planvoll eingesetzt werden.

Richard konnte bei den Teilnehmern der Schulung die enorme Anspannung und teils große Erschöpfung erkennen. "Der Konflikt in Syrien ist unglaublich komplex, und sie leben mitten drin. Sie wollen helfen, haben aber meist nicht einmal die Zeit, auch an sich selbst zu denken oder vorauszuplanen." Der Winter naht und bei 9.000 Familien, die mit Essen, Wasser, Medizin und weiteren Gütern versorgt werden, herrscht ein dringender Bedarf an Schulungen und vor allem auch an weiterer Trauma-Seelsorge, die Open Doors schon jetzt in Syrien wie auch im Irak leistet.

Ihre Hoffnung – Unser Gebet – Gottes Gnade

"Ja, wir haben unsere Hoffnung auf Gott gesetzt und sind überzeugt, dass er uns auch in Zukunft retten wird. Auch ihr könnt dabei mithelfen, indem ihr für uns betet. Wenn viele das tun, werden dann auch viele Gott für die Gnade danken, die er uns erfahren lässt." (2. Korinther 1,10-11)

(* Name aus Sicherheitsgründen geändert)

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