Meldungen zu Zentralasien
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(Open Doors, Kelkheim) – Kinder und Jugendliche aus christlichen Familien stehen in Zentralasien täglich unter großem Druck. Die junge Generation im Glauben an Jesus zu unterweisen und zu festigen, ist ein wichtiges Anliegen der Kirchen in der Region. Aus diesem Grund finden in diesen Tagen in verschiedenen Ländern Zentralasiens christliche Sommerzeltlager für diese Zielgruppe statt – trotz des Verbots durch die Regierung.
Die Kinder und Jugendlichen freuen sich sehr auf die Sommercamps, denn sie haben nicht oft die Gelegenheit, sich mit so vielen anderen Christen ihres Alters zu treffen. Dabei geht es bei den Zeltlagern um wesentlich mehr als nur Spaß und Spiel – auch wenn dies natürlich dazu gehört. Doch daneben ist das gemeinsame Bibellesen und Beten von großer Bedeutung. „Das Hauptziel ist es, die Kinder dazu anzuleiten, wie sie Muslimen die biblischen Geschichten erzählen und das Evangelium weitergeben können“, erklärt einer der Organisatoren. Gleichzeitig nehmen an den Camps auch Kinder aus nichtchristlichen Familien teil und erhalten so die Möglichkeit, Jesus kennenzulernen.
Wer sich bereit erklärt, eine christliche Kinderfreizeit mitzugestalten, geht damit ein großes Risiko ein. Sollten die Behörden davon erfahren, droht den engagierten Mitarbeitern die Verhaftung. Erst im letzten Monat mussten die Organisatoren ihre Pläne kurzfristig ändern, um nicht von der Geheimpolizei gefasst zu werden. Kindern und Jugendlichen religiöse Inhalte zu vermitteln, ist in allen Staaten Zentralasiens gesetzlich untersagt, auch wenn Verstöße gegen dieses Verbot nicht überall gleich streng geahndet werden.
Doch die Reaktionen der Teilnehmer zeigen, dass der Dienst das Risiko wert ist. Der neunjährige Jan war bereits das zweite Mal dabei. Begeistert erzählt er: „Ich mag alles hier, was wir unternehmen, das gemeinsame Spielen und die Gruppenarbeiten. Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Kinder hier wären – ich habe in diesem Camp so viele Freunde gefunden! Aber das Wichtigste ist, dass ich gelernt habe, was Jesus für mich am Kreuz getan hat. Ich weiß, dass Gott eine Beziehung mit den Menschen haben möchte und dass er deshalb Jesus auf die Erde geschickt hat.“ Und nicht nur für die Kinder und Jugendlichen, auch für die Mitarbeiter sind die Freizeiten ein großer Segen und eine Ermutigung im Glauben. Eine ehrenamtliche Helferin sagte sogar: „Der Dienst in diesem Camp ist definitiv ein Höhepunkt auf meinem Weg mit dem Herrn!“
Gebet ist das Erste, um das verfolgte Christen bitten – besonders wenn wir beten, spüren sie unsere Liebe und Unterstützung. Lassen Sie uns auf diese Bitte antworten!
Der Weltverfolgungsindex ist eine Rangliste von 50 Ländern und ein jährlicher Bericht darüber, wo und wie Christen die stärkste Verfolgung und Diskriminierung erleben.