Meldungen zu Zentralasien
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(Open Doors, Kelkheim) – Aus einem Land Zentralasiens hat uns die Bitte um Gebet für Keram* erreicht. Er wurde am 23. Februar nach dem Treffen einer Untergrundgemeinde ohne Erklärung von der örtlichen Polizei festgenommen. Anschließend wurden er und zwei weitere Gemeindemitglieder für mehrere Tage auf der Polizeiwache festgehalten und brutal verhört. Inzwischen sind sie wieder frei, brauchen aber unser Gebet.
Keram gehört zu den Leitern der christlichen Gemeinschaft in der Region und ist verantwortlich für Hauskirchen in mehreren Dörfern. Am Vorabend seiner Verhaftung besuchte er eine dieser kleinen Gruppen, die hauptsächlich aus christlichen Konvertiten muslimischer Herkunft bestehen. Keram leitete die Versammlung und hielt auch die Predigt.
Am nächsten Tag wurde er von der örtlichen Polizei festgenommen und abtransportiert. Weder seine Familie noch seine Freunde erhielten zunächst Auskunft über seinen Verbleib. Für Kerams Frau und ihre drei Kinder bedeutete die Ungewissheit eine enorme emotionale Belastung. Sie hatten Angst um ihren Ehemann und Vater und wussten nicht, was sie erwartete.
Lokale Partner von Open Doors erhielten einige Tage später die Nachricht, dass Keram und zwei ebenfalls verhaftete Gemeindemitglieder wieder auf freiem Fuß sind. Während der Haftzeit wurden sie geschlagen und über mehrere Tage hinweg verhört. Die Beamten konnten jedoch weder christliche Literatur finden, noch weitere geheime Treffen der Christen aufdecken oder andere sensible Informationen von den Inhaftierten erhalten, die eine Verlängerung der Haftzeit gerechtfertigt hätten. Keram steht jedoch weiter unter strenger polizeilicher Beobachtung. Um sich und die Mitglieder der Hauskirchen zu schützen, musste er vorübergehend den Kontakt zu anderen Christen abbrechen.
Viele der Christen in der Region praktizieren ihren Glauben heimlich, da die Haltung der örtlichen Muslime gegenüber Konvertiten aus dem Islam sehr negativ und oftmals sogar aggressiv ist. Darüber hinaus gehen die örtlichen Behörden äußerst streng gegen alle vor, die sich vom Islam abwenden. Die Christen sind deshalb um ihre Sicherheit und die ihrer Familien besorgt; einige fürchten sogar um ihr Leben.
Auch die Treffen der Hauskirchen finden dort heimlich statt, da sie als „illegale religiöse Versammlungen” gelten und eine offizielle Registrierung für kleine christliche Gruppen in der Praxis unmöglich ist.
*Name geändert
Gebet ist das Erste, um das verfolgte Christen bitten – besonders wenn wir beten, spüren sie unsere Liebe und Unterstützung. Lassen Sie uns auf diese Bitte antworten!
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