Meldungen zu Zentralasien
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(Open Doors, Kelkheim) – Mubina* ist eine junge Mutter aus einem Land in Zentralasien. Dass sie ihre Kinder allein erziehen muss, liegt an ihrem Glauben. Ihr Mann und ihre Eltern haben sie verstoßen. Doch der Glaube an Jesus bedeutet ihr mehr als alle Schwierigkeiten. Mitarbeiter von Open Doors besuchten Mubina und nahmen an einem Treffen ihrer kleinen Hauskirche in ihrer Wohnung teil. Hier ist ihr Bericht.
Die Teilnehmer begrüßen einander so herzlich, als seien sie eine große, eng miteinander vertraute Familie. Und genau das vermisst Mubina am meisten. Denn neben ihrer ebenfalls christlichen Tante und ihren Kindern sind die Mitglieder ihrer Hauskirche die einzige Familie, die Mubina geblieben ist. „Meine leibliche Familie betrachtet Christen als eine ‚fremde Sekte‘“, erklärt Mubina traurig. „Sie sagen, wer von hier kommt, muss Muslim sein.“ Ihr Mann verließ sie, sobald er von ihrer Entscheidung für Jesus erfuhr. Auch ihre Eltern wandten sich von ihr ab. Ihre Mutter drohte sogar, das Gebäude der Gemeinde anzuzünden, der Mubina damals angehörte. Die Erinnerung daran schmerzt sie immer noch sehr. Doch sie hielt dem Druck stand. Mit zitternder Stimme sagt sie: „Ich konnte Jesus einfach nicht verlassen!“
In Mubinas ehemaliger Gemeinde trafen sich die Mitglieder jeden Morgen um fünf Uhr zum gemeinsamen Bibelstudium. „Wir haben Stunden damit verbracht, die Bibel zu durchforschen. Ich habe diese Gemeinde geliebt“, erinnert sich Mubina lächelnd. Doch ihre Mutter verriet die Gruppe an die Polizei und die Regierung schloss die Gemeinde. Es dauerte lange, bis Mubina wieder Christen gefunden hatte, die ihren leidenschaftlichen Glauben teilten. Doch die Gefahr besteht weiter: „Meine Eltern bedrohen mich immer wieder, um mich zum Islam zurückzubringen. Und sie bedrohen jetzt auch meine neue Gemeinde.“ Warum Mubina trotz dieser massiven Schwierigkeiten immer noch Christin ist? Sie lacht. „Weil Jesus mich errettet hat! Gott hat mich gelehrt, dass ich ihm immer vertrauen kann. Mein Mann mag mich verlassen haben, meine Eltern akzeptieren mich nicht, aber der Herr ist mein Ehemann, und der Herr ist mein Vater. Er kümmert sich um mich.“
*Name geändert
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