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Zwei Christinnen verhaftet

Am 5. März wurden in der Hauptstadt Teheran zwei Christinnen verhaftet, ihre Wohnung durchsucht und persönliche Sachen beschlagnahmt.

Der Grund ihrer Festnahme ist unbekannt. Mehrere Male wurden die Frauen verhört. Wie Middle East Concern berichtete, sitzen sie im berüchtigten Evin-Gefängnis ein. In einem kurzen Telefonat mit ihren Familien sagten sie, es gehe ihnen körperlich schlecht. Der Druck auf die Kirche in der Islamischen Republik Iran und besonders auf ehemalige Muslime hat sich in den vergangenen Monaten verschärft. Seit Jahren steht der Iran auf Platz 3 der Liste der Länder, in denen Christen am meisten verfolgt werden. Das Land ist eines der Schwerpunktländer in der dreijährigen Open DoorsGebets- und Hilfskampagne "Gefährlicher Glaube" für Christen in der islamischen Welt.

Wie die Nachrichtenagentur IDEA berichtete, wurden jüngst drei ehemalige Muslime zu acht Monaten Gefängnis und weiteren fünf Jahren auf Bewährung verurteilt, weil sie die christliche Botschaft verbreitet und "mit anti-staatlichen Bewegungen" zusammengearbeitet haben sollen. Die Verurteilten sollen zu christlichen Fernsehstationen Kontakte unterhalten haben.

Seyed Allaedin Hussein, Homayoon Shokouhi (48) und Seyed Amir Hussein Bob-Annari (25) waren im vergangenen Jahr am Flughafen Shiraz auf dem Weg zu einer christlichen Konferenz in Dubai verhaftet worden. Die Christen waren im Mai 2008 angeklagt worden. Der Richter warnte die drei davor, das Evangelium weiter zu verbreiten, andernfalls würde ihre Strafe verschärft und sie wegen Abfall vom Islam angeklagt werden, was mit dem Tod bestraft werden kann.
 

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