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Zentralasien: Christliches Medienteam zunehmend bedroht
(Open Doors, Kelkheim) – In einem zentralasiatischen Land arbeitet ein Team zumeist junger Christen daran, das Evangelium von Jesus in der Region zu verbreiten. Sie produzieren und teilen zahlreiche christliche Inhalte über die sozialen Medien, durch Speicherkarten, Literatur und andere Kanäle. Doch die Früchte ihrer Arbeit führen zu immer mehr Widerstand und vermehrt zu konkreten Drohungen gegen die Mitglieder des Medienteams. Sie bitten um unser Gebet.
Programme verbreiten das Evangelium und stärken Christen
Die Bandbreite der vom Team produzierten Medien ist groß – sowohl was die Inhalte als auch was die Formate betrifft: Sie synchronisieren christliche Filme in lokale Sprachen, übersetzen und verbreiten christliche Predigten, Programme, Zeichentrickfilme und Lieder; außerdem produzieren sie selbst christliche Audio- und Videomaterialien in Russisch und anderen lokalen Sprachen. Sie erstellen Filme mit Zeugnissen von Christen muslimischer Herkunft aus der Region, in denen es auch um Verfolgung wegen des Glaubens geht. Hinzu kommen Kurzfilme über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aus christlicher Perspektive für Frauen, Kinder und Jugendliche. Eltern werden darin unterstützt, ihre Kinder nach biblischen Werten zu erziehen.
Viele Produktionen richten sich gezielt an die mehrheitlich muslimische Gesellschaft, helfen aber auch den besonders bedrohten Konvertiten, mehr über Gott zu erfahren und im Glauben zu wachsen. Für diejenigen, die keinen Zugang zu einer guten Internetverbindung haben – z. B. weil sie in abgelegenen Orten, Dörfern und Hochgebirgsregionen leben – haben die Speicherkarten mit christlichen Medieninhalten einen hohen Wert; auch Bücher werden verteilt.
Menschen finden zum Glauben – Drohungen sind ernst zu nehmen
Das Echo auf die Programme ist groß. In den sozialen Netzwerken gibt es Tausende von Followern und Aufrufen. Ähnliches gilt für die Bandbreite der Nutzer: Menschen aller Altersgruppen, aus verschiedenen Ländern, aus ländlichen und städtischen Gebieten, machen von den Angeboten Gebrauch. Über die sozialen Netzwerke sind es vor allem junge Menschen und Teenager, die sich mit den Inhalten beschäftigen und daraufhin häufig Fragen zum Glauben stellen. Viele finden auf diese Weise zu Jesus und suchen eine Gemeinde in ihrem Umfeld auf.
Diese Auswirkungen der Arbeit sorgen bei einigen Muslimen für großen Unmut, wie ein Mitglied des Medienteams erklärt: „Wir erhalten viele Drohungen wegen unserer Aktivitäten und stehen vor echten Konflikten, weil die lokalen Muslime nicht glücklich darüber sind, dass andere Muslime Jesus annehmen.“ Die Drohungen, denen das Medienteam ständig ausgesetzt ist, sind ernst zu nehmen. Einige Teammitglieder fürchten um ihr Leben und haben große Sorge um ihre Familien. Sie setzen darauf, dass Gott sie schützt und vertrauen auf die Macht des Gebets.
Bitte beten Sie für das Team und die Christen in Zentralasien:
- Danken Sie Jesus für die großartige Arbeit des Teams und für alle Menschen, die durch ihren Dienst zum Glauben finden oder darin gestärkt werden.
- Beten Sie, dass Jesus die Mitglieder des Teams und ihre Familien vor Angriffen schützt.
- Beten Sie um Weisheit im Umgang mit Anfragen sowohl über das Internet als auch in direkten Begegnungen.
- Beten Sie um Gottes Leitung und immer neuen Mut, besonders für die Verantwortlichen des Teams.
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