Eindrucksvolle Erlebnisse – fast wie im Iran

Horizonte Worship Night in der Bibelschule Brake 

Am 25.04.2025 fand in der Bibelschule Brake in Lemgo die Horizonte Worship Night statt. Insgesamt kamen mehr als 700 Jugendliche und junge Erwachsene zusammen, um mehr über die verfolgte Kirche zu lernen und gemeinsam im Gebet für ihre verfolgten Geschwister einzustehen. Dazu war Open Doors unter anderem mit verschiedenen Ständen vor Ort und an der Gestaltung des Programms beteiligt.

Eine Band steht auf einer Bühne
Auf der Horizonte Worship Night gestalteten die Bibelschüler einen Abend für verfolgte Christen 

Ein tiefgehendes Erlebnis

Lobpreismusik erfüllte den Raum, der bis auf den letzten Platz besetzt war, und umrahmte die einzelnen Programmpunkte, die die Jugendlichen informieren und ermutigen sollten. Plötzlich stürmten „Polizisten“ den Raum und nahmen die Bandmitglieder „gefangen“ – ein Schauspiel, das auf die Christenverfolgung im Iran aufmerksam machen sollte. 

Die Jugendlichen bekamen so einen kleinen Einblick in den Alltag vieler Christen, die ihren Glauben nicht so frei ausüben können wie hierzulande. Das Schauspiel war eine Überleitung zu dem anschließenden Bericht über den Iran und die Geschichte von Sogol*, einer Christin aus dem Iran. Darauf folgte ein kurzer Input eines Bibelschülers über Habakuk und darüber, wie er trotz Leid zu der Erkenntnis kommen konnte, dass Gott gut ist.

Ermutigungskarten und ein Schmugglermobil

Nach der Veranstaltung hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich weiter über Christenverfolgung zu informieren und ihre Geschwister zu ermutigen. Etwa 150 von ihnen blieben länger, um Karten zu schreiben, Bilder zu machen und Gespräche zu führen. 

An einem Stand konnten die Jugendlichen Ermutigungskarten für verfolgte Christen schreiben. Am Fotostand gab es die Möglichkeit, Fotos für Social Media zu machen und sich mit dem Hashtag „#churchofnofaces“ einer Kampagne anzuschließen. 

Draußen stand ein altes Schmugglermobil – ein Camper, mit dem früher Bibeln hinter den Eisernen Vorhang geschmuggelt wurden. Hier konnten die Jugendlichen praktisch erleben, wie Schmuggelfahren abliefen und selbst nach den Verstecken suchen. Dieses Angebot fand unter den Jugendlichen großen Anklang.

Ein unvergesslicher Abend für alle

„Uns geht es hier so gut, und man vergisst so schnell, wie es Christen in anderen Ländern geht. Deshalb ist es gut, dass ihr sowas macht und uns daran erinnert, für sie zu beten“, bedankten sich zwei Mädchen für den Abend. Carmen, die Veranstalterin des Events, berichtete, dass sie von jetzt an Bilder von Sogol und Bahareh*, zwei Christinnen aus dem Iran, in ihrer Bibel aufbewahrt, um regelmäßig für die beiden zu beten. Wir freuen uns, dass die Veranstaltung eine Wirkung über den Abend hinaus zeigte. Die Horizonte Worship Night war ein voller Erfolg und wir sind sehr dankbar, dass wir diesen Lobpreisabend mit Fokus auf die verfolgte Kirche mitgestalten durften.

 

*Name geändert

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Länderprofil Iran

Weltverfolgungsindex 2026: Platz 10. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Iran verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.

Eine Gruppe formell gekleideter Leute sitzt vor Markus Rode, der auf der Bühne steht in einem Seminar Raum mit Bilder der verfolgten Christen an den Wänden

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afrikanische Frau mit Ermutigungskarten

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