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(Open Doors, Kelkheim) – Am Valentinstag unternahm Raymond Koh immer etwas Romantisches mit seiner Frau Susanna. Diese Erinnerung gehört zu den besonders schmerzhaften Teilen des Berichtes, den sie am Jahrestag seiner Entführung anderen Christen gab. Am 13. Februar 2017 hatten Unbekannte den malaysischen Pastor auf professionelle Weise gekidnappt (Open Doors berichtete). Die Behörden zeigten bislang wenig Interesse, den Fall aufzuklären. Doch Christen verschiedener Konfessionen geben die Hoffnung nicht auf und organisierten anlässlich des Jahrestages seiner Entführung ein Gebetstreffen – auch als Zeichen an Susanna und ihre Familie.
Während des Treffens gab Susanna sehr persönliche Einblicke: „Seit er verschwunden ist, hat sich unser Leben völlig verändert. Wir vermissen ihn so sehr. Er war unser geistlicher Anführer. Er hat immer viel Zeit im Gebet verbracht und lange Gebetsspaziergänge unternommen. Er hat große Teile der Bibel auswendig gelernt und seine Erkenntnisse mit mir geteilt.“
Susanna berichtete von vielen Höhen und Tiefen, die die Familie durchlebe. An manchen Tagen sei sie selbst zornig, in erster Linie auf die Polizei und ihre Vorgehensweise. Die größte Enttäuschung sei die Einstellung der Ermittlungen durch die Menschenrechtskommission SUHAKAM gewesen. Dennoch sei sie sehr ermutigt durch die vielen Christen, die Kontakt zu ihr suchten, um sie zu ermutigen. Darunter seien selbst Menschen, die sie gar nicht kenne.
„Der Psalmist sagt in Psalm 23, dass er keinen Mangel leidet. Ich weiß zwar nicht, warum all das passiert ist, aber ich bin davon überzeugt, dass denen, die Gott lieben, alles zum Besten dienen wird“, schilderte Susanna ihren Glauben. So getröstet, stellt sie sich immer wieder an die Seite einer muslimischen Leidensgenossin, deren Mann Amri Che Mat ein Aktivist war und unter ganz ähnlichen Umständen verschwand wie Raymond Koh. Die Frau hat ihr bescheinigt, die Christen behandelten sie besser als ihre muslimischen Glaubensgeschwister.
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