Meldungen zu Algerien
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(Open Doors, Kelkheim) – Slimane Bouhafs ist am Osterwochenende aus dem Gefängnis entlassen worden. Das berichtete die Tochter des 51-Jährigen auf Facebook. „Endlich durfte mein Vater zu uns zurückkehren“, schrieb Tilelli Bouhafs. „Danke für eure Unterstützung.“
Bouhafs war am 31. Juli 2016 verhaftet worden, weil er einen Beitrag auf Facebook geteilt hatte, in dem von den „Lügen“ des Islam und des Propheten Mohammed geschrieben wurde. Wegen dieser „Beleidigung“ des Islam und des Propheten wurde Bouhafs verurteilt – zunächst zur Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis. Seine Strafe wurde in der Folge auf drei Jahre verringert; im Sommer 2017 reduzierte eine Begnadigung durch den Präsidenten das Strafmaß weiter.
Nach insgesamt 20 Monaten in Haft wurde Bouhafs nun entlassen. Die algerische Zeitung El Watan berichtete, dass Bouhafs‘ Frau und seine Tochter Tilelli auf dem Weg zu einem Besuch im Gefängnis gewesen waren, als sie einen Anruf von dem freigelassenen Slimane erhielten. „Ich bin voller Freude, mit meiner Familie wiedervereinigt zu sein“, sagte Bouhafs laut der Zeitung. „Sie musste schrecklich leiden.“ Er habe im Gefängnis „unerträgliche Dinge“ gesehen und danke den Menschen auf der ganzen Welt, die ihn unterstützt hatten.
Slimane Bouhafs war früher selbst Muslim, hatte jedoch bereits 1997 Jesus als seinen Retter angenommen. Im Gefängnis hatte er wiederholt an gesundheitlichen Problemen gelitten – sein Rheuma hatte sich aufgrund der Situation in der Haft verschlimmert. Laut Berichten verhielten sich zudem einige Gefangene aufgrund seines Glaubens Bouhafs gegenüber aggressiv.
Harte Strafen für kritische Äußerungen wie in Bouhafs‘ Fall sind in Algerien eigentlich unüblich. In letzter Zeit geht die Regierung jedoch stärker gegen Christen vor. In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zur Schließung von Kirchen und Gerichtsverfahren wegen missionarischer Tätigkeit. Erst im März hatte die Protestantische Kirche Algeriens (EPA) deswegen eine Deklaration veröffentlicht. Das Land steht auf Platz 42 des Weltverfolgungsindex von Open Doors.
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 20. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Algerien verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
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