Zeitleiste: Meilensteine des Dienstes

1955

Der Dienst von Open Doors beginnt

60 Jahre im Dienst verfolgter Christen

Mit einem Koffer voller christlicher Schriften reist Bruder Andrew nach Polen, um an einer kommunistischen Jugendkonferenz teilzunehmen. Ein Bibelvers wird zu seiner persönlichen Berufung: „Werde wach und stärke das andere, das sterben will“ (Off 3,2). Der Dienst von Open Doors beginnt.

1965

In China

1965 China

Bruder Andrew besucht erstmals Christen in China – ein Jahr vor Beginn der Kulturrevolution.

1967

Der „Schmuggler Gottes“

Schmuggler Gottes

Bruder Andrews Autobiografie „God’s Smuggler“ (Der Schmuggler Gottes) wird veröffentlicht und zu einem internationalen Bestseller. Unter anderem wird darin von gefährlichen Grenzübertritten und Verfolgungen durch den sowjetischen Geheimdienst (KGB) berichtet. Das Buch wird in rund 45 Sprachen übersetzt und weltweit über zehn Millionen Mal verkauft. Im Laufe der Jahre schreibt Bruder Andrew neun weitere Bücher.

1972

Bibeln für China

China

Während der Kulturrevolution liefert Open Doors auf Bitten der einheimischen Christen 25.000 Neue Testamente nach China.

1978

Erste Schulungen für Kirchenleiter in Afrika

Afrika

Mit dem Kongress „Love Africa“ in Malawi beginnt der Schulungsdienst für Pastoren in Afrika.

1980

Dienst in der islamischen Welt

Dienst in der islamischen Welt

Open Doors beginnt, Christen in der islamischen Welt zu unterstützen. Im Laufe der Jahre trifft Bruder Andrew muslimische Leiter und islamistische Führer wie Scheich Fadlallah, den geistlichen Anführer der Hisbollah, und Jassir Arafat, den Anführer der palästinensischen Fatah. Er spricht mit ihnen über das Evangelium und schenkt ihnen Bibeln.

1981

„Projekt Perle“

Projekt Perle

In einer einzigen Nacht werden eine Million Bibeln nach China geschmuggelt. In den 1980er Jahren werden auch umfangreiche Bibellieferungen nach Lateinamerika und Russland durchgeführt.

1985

Bibellieferungen nach Lateinamerika

Bibellieferungen nach Lateinamerika

Mit dem Projekte „Crossfire“ werden 5 Millionen Bibeln und christliche Literatur nach Laterinamerika geliefert.

1988

Menschenrechtskonferenz in den Niederlanden

Menschenrechtskonferenz

Open Doors richtet die „Konferenz für Menschenrechte und internationale Zusammenarbeit“ in Seeland/Niederlande aus. An der Menschenrechtskonferenz zwischen der Sowjetunion und den USA nehmen hochrangige Delegierte teil, u.a. Rosalynn Carter, Frau des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter und Fyodor Burlastsky, enger Berater von Michail Gorbatschow. Auf dieser Konferenz macht Open Doors das Angebot, der russisch-orthodoxen Kirche eine Million Bibeln zu schenken. Das Angebot wird angenommen und die Bibeln werden 1989 überbracht. Im Jahr 1991 werden zudem die ersten Kinderbibeln in die ehemalige Sowjetunion geliefert.

1990

Gebetskampagne für Sowjetunion endet

Die siebenjährige Open Doors-Gebetskampagne für die Sowjetunion endet mit dem Fall der Berliner Mauer und einem neuen Gesetz, das Religionsfreiheit garantieren soll. Das Augenmerk von Open Doors richtet sich mit dem Start einer zehnjährigen Gebetskampagne für die Kirche in der muslimischen Welt nunmehr auf islamische Länder.

1993

Bibeln für den „atheistischsten Staat der Welt“

Albanien

Bruder Andrew schenkt dem Präsidenten von Albanien, einem Land, das sich selbst als „atheistischster Staat der Welt“ verstand, 50.000 Exemplare der ersten vollständigen Bibel in Albanisch.

1993

Weltverfolgungsindex

Erstmals wird der Weltverfolgungsindex für interne Zwecke erstellt – eine Rangliste der Staaten, in denen Christen am härtesten verfolgt werden.

1994

Kinderbibeln für China

Kinderbibeln für China

Die ersten chinesischen Kinderbibeln werden erstellt und verteilt. Dabei wird erstmals eine vereinfachte, chinesische Schrift verwendet.

1998

Nothilfe im Sudan

Sudan

Im Sudan wird das erste Nothilfe-Projekt von Open Doors umgesetzt: 400 Tonnen Nothilfe für hungernde Christen werden bis 2001 geliefert.

2001

Bibeln für China

China

Von 2001 bis 2004 werden 8,6 Millionen Bibeln und christliche Bücher in China verteilt.

2005

Gebetskampagne für Nordkorea

Gebetskampagne für Nordkorea

Zunächst für drei Jahre ausgelegt, wird die Gebetskampagne 2010 fortgesetzt. Inzwischen beten rund 5.200 Christen in Deutschland für die Menschen in dem Land (Stand: März 2017).

2006

Kinderbibeln für Ägypten

Open Doors ist in rund 50 Ländern, in denen Christen verfolgt werden, aktiv. In Ägypten werden mehr als 230.000 arabische Kinderbibeln verteilt.

2007

Hilfsprojekte im Irak

Irak

Im Irak werden Christen massiv vertrieben. Open Doors beginnt, Hilfsprojekte für christliche Binnenflüchtlinge aufzubauen.

2008

Gebetskampagne „Gefährlicher Glaube“

Gebetskampagne „Gefährlicher Glaube“

Open Doors startet eine neue Gebetkampagne namens „Gefährlicher Glaube“ für Christen in der islamischen Welt. Inzwischen beten über 2.000 Christen in Deutschland (Stand: März 2017).

2010

Flutkatastrophe in Pakistan

Pakistan

Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Pakistan kann Open Doors durch die eingehenden Spenden das größte Hilfsprojekt seiner Geschichte starten. Die Unterstützung der Spender ist so groß, dass Open Doors von der Nothilfe zum Wiederaufbau übergehen kann. Durch medizinische Versorgung, Bibelkurse und Ausbildung von Pastoren, Leitern und freiwilligen Helfern kann die christliche Gemeinschaft gestärkt und ausgerüstet werden, über 3.000 Familien erhalten nachhaltige Unterstützung.

2012

Petition für syrische Christen

2012 Syrien

Open Doors startet ein Nothilfeprogramm für christliche Flüchtlinge in Syrien und macht mit einer internationalen Petitionskampagne auf die Situation der Christen in Syrien aufmerksam. Durch die finanzielle Unterstützung können zeitweise ca. 9.000 Familien monatlich versorgt werden. Weltweit setzen sich 188.738 Menschen mit ihrer Unterschrift für syrische Christen ein (Stand Oktober 2013).

2014

Nothilfe für Syrien & den Irak

Nothilfe

Im Irak wird das langjährige Nothilfeprogramm im Norden des Landes nach dem Vormarsch des „Islamischen Staats“ angepasst und aufgestockt. 2015 erweitert Open Doors die Nothilfeprogramme für Syrien und den Irak mit einem Volumen von 10 Millionen Euro. Zeitweise können bis zu 125.000 Personen monatlich versorgt werden.

2016

Flüchtlingserhebung in Deutschland

Flüchtlingserhebung in Deutschland

Um das Ausmaß der Verfolgung von Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften zu erfassen, führt Open Doors Deutschland in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen eine bundesweite Befragung unter betroffenen christlichen Flüchtlingen durch. So können insgesamt 743 Fälle von religiös motivierter Gewalt gegen christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften dokumentiert werden – ein Beleg dafür, dass es sich bei den Übergriffen um ein weitreichendes Problem handelt.

2017

Hilfskampagne: Hoffnung für Christen in Irak & Syrien

Hofffnung Irak Syrien

Durch umfangreiche Hilfsprojekte wird den Christen im Irak und in Syrien neue Hoffnung gegeben und die Kirche gestärkt, um ein Licht in ihrer Umgebung sein zu können. Im Irak soll 2.000 christlichen Familien die Rückkehr in ihre befreiten Heimatstädte ermöglicht werden. In Syrien sollen 60 Hoffnungszentren aufgebaut werden, die nicht nur Christen, sondern auch hoffnungslosen Muslimen, die im Land geblieben sind, eine Perspektive geben sollen.

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