Ob Kuchenbasar, Sponsorenlauf oder Benefizkonzert: Es gibt viele Möglichkeiten, sich für verfolgte Christen einzusetzen. Erfahren Sie, wie Unterstützer aktiv wurden.
Kleiner Junge, große Geste
Waffelverkauf für verfolgte Christen
Anfang November 2024 backte der 8-jährige Joel mit Unterstützung seines Vaters Waffeln und brannte Mandeln. Er verkaufte sie auf dem Weihnachtsmarkt in seiner Gemeinde, der Calvary Chapel in Sinsheim, und spendete den Erlös für verfolgte Christen. Dabei war es für Joel weniger wichtig, wie viel Geld er sammelte, sondern vielmehr, dass er mit seiner Aktion etwas Gutes bewirken kann.
Eine kleine Mission für das Gute
In der Küche lag der Duft von gebrannten Mandeln. Joel rührte fleißig in einem Topf. Darin: Mandeln und Zucker, die nicht anbrennen durften. Daneben: Bereits angerührter Waffelteig. Joel hatte eine Mission.
Alles begann mit einem Familiengottesdienst in der Calvary Chapel Sinsheim, der sich dem Thema verfolgte Christen widmete. Joel erhielt dort das Kinder-Materialpaket „Secret Kids“ von Open Doors und begab sich damit auf eine 50-tägige „Gebetsweltreise“. Jeden Tag erfuhr er mehr über die Situation verfolgter Christen in verschiedenen Ländern. Seine Mission war es, die 50 Länder des „Weltverfolgungsindex“ in die richtige Reihenfolge zu bringen. Durch kleine Rätsel und kurze Informationen versetzte er sich in die Lage der betroffenen Christen und betete für sie. In der Vorweihnachtszeit wurde diese Gebetsweltreise für Joel zu einem „Gebets-Adventskalender“, wie er erklärte.
Bald wünschte sich Joel von Herzen, etwas Gutes für andere Christen zu tun. Der Weihnachtsmarkt, der in seiner Gemeinde angekündigt worden war, war die perfekte Gelegenheit. Mit der Hilfe seines Vaters bereitete er gebrannte Mandeln und Waffelteig zu.
Mit Freude in Aktion
Tische mit allerlei Weihnachtlichem und fröhliches Geplauder füllten das Foyer nach dem Gottesdienst. Der köstliche Geruch von Waffeln zog die Gottesdienstbesucher an Joels kleinen Stand. Konzentriert stand der Junge an seinem Tisch. Vor ihm: Ein Waffeleisen. Wie ein Profi backte er den Teig. Daneben standen, feinsäuberlich geordnet, 12 Tütchen mit gebrannten Mandeln. Von Joel gemalte Plakate klebten an der Tischkante und deuteten auf den Zweck des Verkaufs: die Unterstützung von verfolgten Christen. Wer kann da Nein sagen?
Ungefähr 50 Waffeln konnte Joel verkaufen und nahm zum Schluss 99,60 Euro ein. Diesen Betrag spendete er für verfolgte Christen. Stolz und mit leuchtenden Augen erzählte er: „Ich habe mich sehr gefreut, für andere Menschen etwas Gutes zu tun.“ Mit seinen Gebeten und seiner Aktion hat Joel sich für seine verfolgten Geschwister weltweit eingesetzt. Und weil es ihm so viel Freude bereitet hat, möchte er bald noch eine Aktion machen.
Wir bedanken uns herzlich bei Joel für seinen großartigen Einsatz. Nicht nur für die finanzielle Unterstützung, sondern auch, weil er damit zeigt, dass auch die Kleinen etwas für verfolgte Christen bewirken können. Jedes Gebet zählt – und vor allem auch von Kindern.
Werden auch Sie kreativ für Ihre verfolgten Glaubensgeschwister! Sie haben bereits eine eigene Aktion durchgeführt? Dann schreiben Sie uns gerne.