Hilferuf aus dem Untergrund

Untergrundgemeinde NK

 

Offiziellen Angaben zufolge soll es lediglich 12.000 Christen in Nordkorea geben. Jahrelange Kontakte von Open Doors zu Hausgemeinden zeigen jedoch, dass im Land zwischen 200.000 bis 400.000 Christen aus mehreren Generationen leben. Kein Bürger darf in dem diktatorisch geführten Land seinen Glauben frei wählen. Das Regime fordert absolute Loyalität. Das Christentum gilt als gefährlicher ausländischer Einfluss. Nahezu 50.000 bis 70.000 Christen leiden in Arbeitslagern.

Vor einiger Zeit initiierten miteinander vernetzte nordkoreanische Hausgemeinden heimlich eine eigene Gebetskampagne. „Wir wollen für unser Land eintreten“, so ihre Botschaft. Ihr dringender Appell aus dem abgeschotteten Land: „Schließt euch unserem Gebet an!“ (Bild: Symbolfoto)
 

Gebetsanliegen

  • Beten Sie, dass Gott „sehende Augen blenden“ möge, damit christliche Treffen von Sicherheitskräften und Nachbarn unbemerkt bleiben.
  • Beten Sie dafür, dass Christen in Nordkorea immer wieder Möglichkeiten finden, um mit anderen Glaubensgeschwistern Gottesdienste zu feiern.
  • Beten Sie, dass die versteckt gehaltenen Bibeln unentdeckt bleiben. Gottes Wort gibt den Christen in der schweren Zeit Trost und Ermutigung.
  • Beten Sie dafür, dass Christen bei Gesprächen über ihren Glauben durch Gottes Hilfe unterscheiden können, mit wem sie sprechen dürfen. Die Geheimpolizei schult Mitarbeiter darin, am Verhalten von Bürgern zu erkennen, ob diese beispielsweise beten. Andere veranstalten – ausgerüstet mit dem entsprechenden Hintergrundwissen und Vokabular – fingierte Gebetstreffen, um Christen aufzuspüren.
  • Beten Sie für die etwa 50.000 bis 70.000 Christen in den landesweiten Arbeitslagern, dass sie sich nie einsam fühlen, sondern immer die Nähe von Jesus, dem Vollender ihres Glaubens, erfahren.
  • Beten Sie für Flüchtlinge, die in China oder in anderen Ländern zum Glauben an Jesus kommen, und für die Christen dort, die den nordkoreanischen Flüchtlingen helfen.
  • Beten Sie dafür, dass die Flüchtlinge eine Bibel haben, wenn sie zu ihren Familien in Nordkorea zurückgehen.
  • Beten Sie für zurückgekehrte Flüchtlinge, die in China Christen geworden sind. Sie brauchen Gottes Schutz und viel Weisheit, wenn sie ihrer Familie von ihrem Glauben erzählen wollen.
  • Beten Sie für Christen aus Südkorea, die nach Nordkorea einreisen, um den Glaubensgeschwistern zu helfen; dass sie unentdeckt bleiben und gute und sichere Kontakte finden.
  • Beten Sie für Möglichkeiten, die Hausgemeinden und Christen im Untergrund biblisch zu unterweisen.
  • Beten Sie für die Vernetzung der Hausgemeinden miteinander. So können sich die Christen im Land gegenseitig stärken und ermutigen.
  • Beten Sie dafür, dass Christen in Nordkorea in ihrem Glauben und ihrem Vertrauen auf Jesus wachsen. Sie leben unter außerordentlich schwierigen Umständen.
  • Beten Sie dafür, dass es verstärkt gelingt, Bibeln und weitere Materialien ins Land zu bringen und der Gemeinde zu übergeben.
  • Beten Sie, dass die Christen ihren Peinigern vergeben können und sich in ihren Herzen kein Hass ausbreitet.

 

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