Beten Sie mit

Tägliche Gebetsanliegen

Jeden Tag für ein Anliegen der verfolgten Kirche beten

Jeden Tag stellen wir ein Gebetsanliegen aus der verfolgten Kirche online zur Verfügung. So können Sie konkret für verfolgte Christen und ihre Anliegen beten. Auf dieser Seite finden Sie das Gebetsanliegen von heute und die Anliegen des letzten Monats im Überblick.

Wenn Sie diese Gebetsanliegen lieber auf Papier in der Hand halten möchten, können sie auch den Gebetskalender im Monatsmagazin bestellen. Andere Möglichkeiten, für verfolgte Christen im Gebet einzustehen, finden sie hier.

Das Gebetsanliegen für heute

Beten wir für Osama Kodi, den Leiter einer christlichen Jugendorganisation. Er wurde vom sudanesischen Geheimdienst verhört und mit dem Tod bedroht, sollte er sich weiterhin für den Wiederaufbau einer zerstörten Kirche einsetzen. Bitten wir Jesus Christus um Weisheit für Osama bei der Fortsetzung seines Dienstes.

Vielen Dank für Ihr Gebet

Unser Gebet macht einen Unterschied – wie viel es unseren verfolgten Geschwistern bedeutet, lesen Sie hier

Weitere Gebetsanliegen des letzten Monats

 

Bei einem Angriff islamischer Extremisten auf eine Stadt im Nordosten des Landes wurden 18 Menschen getötet – ein Großteil davon Christen. 23 Menschen wurden von den Angreifern entführt; unter den Gefangenen sind auch einige Kinder. Beten wir für ihre Freilassung und dass sie spüren, dass Jesus bei ihnen ist.

Um sich vor Angriffen der islamistischen Miliz Boko Haram in Sicherheit zu bringen, haben viele der im Norden Kameruns lebenden Christen ihre Häuser verlassen und sind in die Berge geflüchtet. „Bitte betet, dass Jesus uns vor Boko Haram beschützt “, sagt Mary. „Betet, dass der Herr die Herzen der Kämpfer verändert und sie ihn als Retter annehmen “, bittet ein anderer Christ.

Salamata* hat wegen ihres Glaubens an Jesus bereits sehr viel Ablehnung und Leid erfahren – unter anderem 2019 bei einem Angriff von Dschihadisten. Durch Partner von Open Doors erhielt sie Trauma-Seelsorge, doch kämpft sie immer noch mit Zweifeln und Traurigkeit. Beten wir, dass Jesus ihre seelischen Wunden heilt und ihre Fragen beantwortet. (* Name geändert)

Guinea

Vor einigen Monaten fanden Rachels* Verwandten heraus, dass die 19-Jährige den Islam verlassen hat und nun Jesus nachfolgt. Sie bedrängten Rachel so stark, dass diese fliehen musste. Bitten wir Jesus Christus, Rachel zu helfen, das Erlebte einzuordnen und den Schmerz über die Verfolgung durch ihre Familie zu verarbeiten. (* Name geändert)

Weil sie Jesus folgen und nicht mehr den religiösen Bräuchen ihrer indigenen Volksgruppe, haben Rodrigo* und seine Frau bereits zahlreiche Anfeindungen erlebt. Besonders im Visier stehen sie momentan wegen ihrer Arbeit unter Kindern, bei der sie ihnen von Jesus erzählen. Beten wir um Schutz für diesen Dienst. (* Name geändert)

Guerillas und Drogenbanden bedrohen Pastoren, die sich gegen Kriminalität aussprechen und Menschen helfen, auszusteigen und ein neues Leben mit Jesus zu beginnen. Danken wir für Pastoren wie Andres*, die in besonders gefährlichen Gegenden leben und trotz Schikane und Bedrohung mutig das Evangelium weitergeben. (* Name geändert)

Die Kultur und Identität indigener Volksgruppen ist eng mit religiösen Praktiken verwoben. Wenn sich Christen von diesen Praktiken abwenden, wird das als Angriff auf die Stammeskultur verstanden und sie werden häufig unter großen Druck gesetzt. Beten wir, dass sie ihren Verfolgern in Weisheit und Liebe begegnen können.

„Die Gemeinden beten. Wir sind ruhig, aber gleichzeitig ängstlich“, sagte ein lokaler Pastor kurz nach dem Militärputsch Anfang Februar. Seit Jahren unterdrückt die Armee ethnische und religiöse Minderheiten. Beten wir mit den Christen in Myanmar um wahre Glaubensfreiheit im Land.

Nachdem lokale muslimische Leiter gegen die Christen eines Ortes gehetzt hatten, griffen sechs Personen die dortige Kirche an und plünderten und zerstörten sie teilweise. Bitten wir Jesus um Schutz besonders für den Pastor, der einen Drohanruf erhielt, weil er Anzeige gegen die Angreifer erstatten wollte.

Seit im Bundesstaat Uttar Pradesh Ende 2020 „Antibekehrungsgesetze“ in Kraft getreten sind, wurden bereits einige Christen unter falschen Anschuldigungen verhaftet und Kirchen mussten schließen. Bitten wir Jesus, seinen Nachfolgern Weisheit zu schenken, wie sie trotz höherer Risiken von ihm weitererzählen können.

In manchen Dörfern wird Christen der Zugang zu Trinkwasser und anderen gemeinschaftlich genutzten Ressourcen verweigert. Der Ausschluss aus der Dorfgemeinschaft geht bisweilen so weit, dass Christen gezwungen werden, aus ihrer Heimat zu fliehen. Beten wir für sie um Versorgung.

Wegen ihres christlichen Glaubens wurde Rashmi* von ihrem Mann mehrere Monate lang zu Hause eingesperrt. Vor Kurzem gelang ihr die Flucht. Sie lebt nun bei ihrer Schwester. Beten wir für Rashmis Mann, dass er umkehrt, Jesus als seinen Retter annimmt und sich mit seiner Frau versöhnt. (* Name geändert)

Die Partner von Open Doors in Südkorea produzieren christliche Radioprogramme, die auch in Nordkorea empfangen werden können. Beten wir um Gottes Führung und Weisheit für diejenigen, die die Programme gestalten, sodass dadurch viele nordkoreanische Christen ermutigt werden können.

Nachdem ihr erstes Gebäude von den Behörden geschlossen wurde, trifft sich die Gemeinde von Pastor Chai* heimlich in neuen Räumlichkeiten. Dort sind auch stark verfolgte Christen untergebracht, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Beten wir, dass das neue Gebäude ein sicherer Ort für die Schutzsuchenden ist. (* Name geändert)

Zentralasien

Seit Dilianas* Mann herausfand, dass sie Jesus nachfolgt, überwacht er sie und beschimpft und verprügelt sie regelmäßig, wenn er betrunken ist. Bitten wir Jesus Christus, Diliana zu beschützen und das Herz ihres Mannes zu verändern. (* Name geändert)

Zentralasien

Halima* wurde mit ihren zwei Kindern von ihrem Ehemann verstoßen, nachdem sie sich zu Jesus Christus bekehrt hatte. In dem Dorf, wo sie jetzt leben, werden sie verachtet und von der Wasserversorgung ausgeschlossen. Danken wir, dass Halima dennoch fröhlich und mutig an ihrem Glauben festhält. (* Name geändert)

Drei Hausgemeinden von Christen muslimischer Herkunft mussten ihre Treffen einstellen, weil die Christen von ihrem sozialen Umfeld stark unter Druck gesetzt worden waren. Bitten wir Jesus, sie in dieser herausfordernden Situation zu stärken.

Nachdem er 2019 nach sieben Jahren Gefängnis entlassen worden war, wurde der Christ Ebrahim Firouzi im Februar erneut für fast drei Wochen inhaftiert. Er kam auf Kaution frei, bleibt aber der Blasphemie angeklagt. Beten wir für seinen Freispruch.

Beten wir weiterhin für das Ehepaar Sam und Maryam. Sie wurden wegen „Ausbreitung des Christentums“ angeklagt, Sam zu einer Haftstrafe und Maryam zu einer Geldbuße verurteilt. Ihre Berufung wurde im Januar abgelehnt. Darüber hinaus droht ihnen der Entzug des Sorgerechts für ihre Adoptivtochter Lydia (2). Beten wir für sie um Jesu Leitung, wie sie weiter vorgehen sollen.

Dschihan (58) und ihr Sohn (21) sind die einzigen Christen in ihrer Straße. Besonders einer ihrer Nachbarn hasst Christen und will erreichen, dass sie wegziehen. Anfang des Jahres trommelte er andere Nachbarn zusammen und sie verprügelten Dschihan. Bitten wir Jesus, den Hass im Herzen des Mannes in Liebe zu verwandeln.

Josiana (7) wuchs in einer christlichen Familie auf – bis jetzt. Vor drei Jahren wurde ihre Mutter entführt und zur Ehe mit einem extremistischen Muslim gezwungen. Dieser ließ Josiana nun ebenfalls gewaltsam zu sich holen, um sie muslimisch zu erziehen. Beten wir, dass Josiana und ihre Mutter die Kraft haben, auch unter diesen Umständen an Jesus festzuhalten.

Amiras* Vater verprügelte sie wegen ihres Glaubens an Jesus. Viele junge Christinnen muslimischer Herkunft werden von ihren Familien verfolgt: Sie werden verprügelt, eingesperrt oder zur Ehe mit Muslimen gezwungen. Beten wir, dass sie die Kraft haben zu vergeben, und so in ihren Familien ein Zeugnis für Jesus werden. (* Name geändert)

Der 43-jährige Hamid, Familienvater und Christ muslimischer Herkunft, wurde im Januar zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ihm wird Blasphemie vorgeworfen. Bitten wir Jesus Christus, Hamid und seiner Familie zu zeigen, dass er mit ihnen durch dieses finstere Tal geht; beten wir um Trost, Ermutigung und Glaubensstärke.

Subsahara-Afrika

Im Ramadan, der momentan von Muslimen begangen wird, nimmt der Druck auf Christen vielerorts zu: Häufig werden sie schikaniert, weil sie nicht fasten. Beten wir um Schutz und Weisheit – insbesondere für Christen muslimischer Herkunft, die ihren Glauben vor ihrem Umfeld geheim halten müssen und deshalb am Ramadan teilnehmen.

Bei einem Angriff von Islamisten wurden Furaias* Mann und Bruder getötet. Furaia und ihre Kinder konnten fliehen. Inmitten von Trauer sowie Sorge darüber, wie sie die Kinder ernähren soll, fällt es Furaia schwer, ihre Beziehung zu Jesus zu vertiefen. Bitten wir Jesus sie durchzutragen. (* Name geändert)

Uganda

Kurz nachdem sich Yusuf, ein Imam, für Jesus entschieden hatte, wurde er von einigen Männern aus seiner Moschee angegriffen und tödlich verletzt. Yusufs zwei ältesten Söhne hat der Angriff sehr erschüttert. Beten wir, dass sie sich in ihrer Trauer an Jesus wenden, seinen Frieden erfahren und beginnen, ihm ebenfalls nachzufolgen.

Im autonomen Somaliland wurden erneut Christen verhaftet, wie die christliche Hilfsorganisation Middle East Concern berichtete. Ende 2020 gab es bereits eine ähnliche Verhaftung. Bitten wir Jesus Christus, den Inhaftierten beizustehen und ihnen Kraft, Mut und Glaubensstärke zu schenken. Beten wir auch um Bewahrung der örtlichen Christen vor weiteren Verhaftungen.

Habiba, eine Christin muslimischer Herkunft, wurde von ihrem Vater verprügelt, als sie zur Kirche gehen wollte. Bei der Familie ihres Pastors hat sie Zuflucht gefunden, doch ihre Eltern fordern ihre Rückkehr. Beten wir, dass Habibas Eltern den Glauben ihrer Tochter akzeptieren und selbst offen für das Evangelium werden.

Hannatu* und ihre Kinder waren mehr als zwei Jahre unter schrecklichen Bedingungen Gefangene von Boko Haram. Zwar haben sie erlebt, dass Jesus sie durchgetragen hat, dennoch haben sie mit Traumata zu kämpfen – besonders die älteste Tochter Nancy. Beten wir um Heilung und Freude. (* Name geändert)

Die Fulani sind die größte (halb-)nomadische ethnische Gruppe der Welt. Sie sind mehrheitlich sunnitische Muslime. Extremisten unter den Fulani-Hirten greifen immer wieder gezielt christliche Bauern und Siedlungen an. Beten wir, dass sie den guten Hirten Jesus kennenlernen und ihm nachfolgen.