Beten Sie mit

Tägliche Gebetsanliegen

Jeden Tag für ein Anliegen der verfolgten Kirche beten

Jeden Tag stellen wir ein Gebetsanliegen aus der verfolgten Kirche online zur Verfügung. So können Sie konkret für verfolgte Christen und ihre Anliegen beten. Auf dieser Seite finden Sie das Gebetsanliegen von heute und die Anliegen des letzten Monats im Überblick.

Wenn Sie diese Gebetsanliegen lieber auf Papier in der Hand halten möchten, können sie auch den Gebetskalender im Monatsmagazin bestellen. Andere Möglichkeiten, für verfolgte Christen im Gebet einzustehen, finden sie hier.

Das Gebetsanliegen für heute

Cho* ist eine nordkoreanische Christin, die in ein anderes Land fliehen konnte. Dort lebt sie in ständiger Angst, verhaftet und abgeschoben zu werden. Sie sehnt sich nach Kontakt zu ihrer Mutter, die sie 20 Jahre nicht gesehen hat. Beten wir, dass Jesus dies möglich macht und er Cho und andere geflüchtete Nordkoreaner vor Abschiebung bewahrt. (*Name geändert)

Vielen Dank für Ihr Gebet

Unser Gebet macht einen Unterschied – wie viel es unseren verfolgten Geschwistern bedeutet, lesen Sie hier

Weitere Gebetsanliegen des letzten Monats

 

Indonesien

Danken wir Jesus für seinen Segen im Leben des Ehepaars Ketut* und Ajeng*. Nachdem die Christen hinduistischer Herkunft von ihren Familien verstoßen worden waren, konnten sie mit der Hilfe anderer Christen ein neues Haus für sich und ihre zwei Kinder bauen. Zudem hat sich die Beziehung zu ihren Verwandten wieder gebessert. (*Name geändert)

Malaysia

Im Jahr 2017 wurde Pastor Koh entführt. Am 5. November 2025 entschied das Oberste Gericht, dass der Fall neu untersucht und die Familie entschädigt werden muss. Danken wir für das Urteil, dass die Christen ermutigt hat. Beten wir um Trost für Pastor Kohs Familie und darum, dass ans Licht kommt, was mit Pastor Koh geschehen ist.

Sontosh*, ein Christ hinduistischer Herkunft, dient Jesus als Evangelist unter Hindus. Ortsansässige Muslime bedrohten ihn deshalb mehrfach und verprügelten ihn schließlich so heftig, dass er eine Woche lang nicht richtig gehen konnte. Beten wir um körperliche und seelische Heilung. (*Name geändert)

Weil sie sich nicht am Bau eines Hindu-Tempels beteiligen wollten, hat eine Dorfgemeinschaft etwa 100 christlichen Familien die Lebensgrundlage entzogen. Zu den Verboten zählen der Zugang zu Trinkwasser, das Fischen in öffentlichen Gewässern und der Kauf und Verkauf von Lebensmitteln. Bitten wir Jesus um seine Versorgung.

Beten wir um Gottes Beistand für alle Christen, die aufgrund falscher Anklagen in Lebensgefahr geraten sind. Der Vorwurf der Blasphemie führt oft dazu, dass Christen verhaftet werden oder ganze Familien fliehen und sich verstecken müssen. Viele christliche Gemeinschaften leben in ständiger Angst vor Gewalt.

Als die Taliban 2021 die Macht übernahmen, floh Ariana* mit ihrer Familie wie andere Christen nach Zentralasien. Dort lebt sie in Angst vor Entdeckung und Abschiebung. Beten wir für sie und andere geflüchtete Christen, dass sie nicht nach Afghanistan abgeschoben werden. (*Name geändert)

Beten wir für eine schnelle Freilassung für Aida Najaflou, eine Christin muslimischer Herkunft, die wegen ihres christlichen Glaubens inhaftiert ist. Trotz ihrer rheumatoiden Arthritis bekam sie nur ein Etagenbett; am 31. Oktober erlitt sie bei einem Sturz vom Bett einen Wirbelbruch. Die nötige medizinische Behandlung wird ihr verweigert.

In den vergangenen Wochen wurden mehrere Christen inhaftiert, verhört und gefoltert. Beten wir, dass Jesus ihre Schmerzen trägt, ihnen die richtigen Worte gibt und sie schnell freigelassen werden. Beten wir, dass er ihren Peinigern begegnet und sie erkennen, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

Seit dem Regierungswechsel am 8. Dezember 2024 werden immer wieder Drohungen an Wände von Kirchen und Häusern von Christen geschrieben. Beten wir für die Christen um Gottes Schutz und seinen Frieden.

Im Juli brachen in Suwayda Kämpfe zwischen Drusen und Muslimen aus; Christen gerieten zwischen die Fronten. Als es zu Übergriffen auf Christinnen kam, floh Rama mit ihren Kindern, während ihr Mann zurückblieb, um das Haus zu schützen. Beten wir um Frieden in der Region, um Heilung für traumatisierte Christen wie Rama und darum, dass die Familien wiedervereint werden.

Viele Christen muslimischer Herkunft wie Ibrahim* halten ihren Glauben an Jesus geheim, denn von ihren Familien und der Gesellschaft drohen ihnen Ausgrenzung und Gewalt. Bitten wir Jesus, die Christen zu trösten und ihnen Mut und die Möglichkeit zum Bleiben zu geben. „Ich mag mein Land“, sagt Ibrahim. „Ich weiß, es braucht Menschen, die dort dienen wollen.“ (*Name geändert)

Palästinensische Gebiete

Céline ermutigt andere christliche Jugendliche, die Bibel zu lesen. Gerade inmitten zunehmenden Drucks ist es wichtig, dass die Christen fest in Gottes Wort gegründet sind. Beten wir, dass in der jungen Generation eine neue Sehnsucht nach der Bibel geweckt wird und sie durch sein Wort im Glauben an Jesus wachsen.

Palästinensische Gebiete

Im Februar 2025 wurde eine 20-jährige Frau ermordet, weil sie sich kurz zuvor vom Islam abgewandt hatte, um Jesus zu folgen. Ein Pastor, mit dem sie in Kontakt stand, erhielt Morddrohungen. Beten wir um Schutz für die Christen muslimischer Herkunft in der Region – und auch für den Pastor und andere Christen, die ihnen helfen.

Palästinensische Gebiete

Viele Christen im Gazastreifen und im Westjordanland leiden unter Traumata. Reem ist eine von vielen christlichen Frauen, denen Traumaseelsorge im Heilungsprozess geholfen hat. Nun hilft Reem anderen traumatisierten Frauen. Danken wir Gott für die Möglichkeit dieser Hilfe und beten wir für die betroffenen Christen um seelische Heilung. /

Palästinensische Gebiete

In den Gebieten unter palästinensischer Verwaltung sind Christen eine winzige Minderheit. Benachteiligung und fehlende Perspektiven lassen viele auswandern. Adham setzt sich dafür ein, dass die Gemeinde dort nicht ausstirbt. Beten wir, dass gerade junge Christen den Mut finden, im Vertrauen auf Jesus zu bleiben.

Palästinensische Gebiete

Zu Beginn des Krieges im Gazastreifen lebten dort etwa 1.000 Christen. Nach dem Waffenstillstand sind es noch etwa die Hälfte, doch viele wollen auswandern. Beten wir dafür, dass die Gemeinde Jesu im Gazastreifen nicht verschwindet, sondern als Licht und Salz in diesem herausfordernden Teil der Welt präsent bleibt.

Islamisten spüren Christen auf, um sie zu töten. In Gesellschaft und Familie gilt es als ultimativer Verrat, den Islam zu verlassen. Allein der Verdacht, Christ geworden zu sein, ist lebensgefährlich. Bitten wir, dass Jesus die Christen schützt und durch sie Licht nach Somalia bringt.

In Eritrea werden Christen inhaftiert, die nicht zu den staatlich anerkannten Kirchen gehören. Manche sind schon viele Jahre in Haft. Beten wir, dass Jesus den Christen im Gefängnis neue Hoffnung gibt und ihnen Kraft und Gesundheit schenkt.

Im Bürgerkrieg mussten viele Christen fliehen, um sich in Sicherheit zu bringen. Viele sind traumatisiert wegen des Leids, das sie gesehen und selbst erlebt haben. Bitten wir Jesus, dass er die Betroffenen in seine Arme nimmt und vollständig heilt, und dass er sie allumfassend versorgt mit dem, was sie brauchen.

Der Bürgerkrieg dauert seit dem 15. April 2023 an und eskaliert immer weiter. Die Christen sind als unterdrückte Minderheit besonders schutzlos; sie werden vertrieben und getötet. Bitten wir Jesus um Frieden im Land und darum, dass die Verfolger zu ihm umkehren. Beten wir auch darum, dass die Christen standhaft im Glauben bleiben.

Im August wurde Pastor Martino Mathiew Miyan von der islamisch-extremistischen Miliz RSF auf offener Straße erschossen. Er lässt seine Frau und sechs Kinder zurück. Diese befinden sich nun in einer verzweifelten Lage, die durch die Hungersnot im Sudan noch dramatischer ist. Beten wir, dass Jesus die Familie versorgt und ihnen nahe ist.

Allein bei zwei Angriffen Mitte November töteten Kämpfer der islamistischen Miliz ADF mehr als 20 Christen. Von August bis Oktober hatte es im Durchschnitt monatlich 12 Angriffe auf Christen gegeben, mit Dutzenden Todesopfern. Flehen wir zu Gott um ein Ende der Gewalt.

Im November drangen bewaffnete Unbekannte in eine Kirche in der Stadt Eruku ein und schossen auf die Gottesdienstbesucher. Dabei töteten sie mindestens zwei Menschen. Bitten wir Jesus, die Gemeinde und die Angehörigen der Opfer zu trösten. Bitten wir auch um Kraft, damit sie weiter unerschrocken Gottesdienst feiern können.

Vertrieben, misshandelt, getötet: Die Gewalt gegen Christen durch islamistische Gruppen nimmt kein Ende. Doch seit Ende Oktober wird ihr Leid auch von den Medien wahrgenommen. Danken wir Jesus dafür, dass die Not in Nigeria mehr gesehen wird. Beten wir, dass die Betroffenen schnell die Hilfe bekommen, die sie brauchen.

In Santiago de Cuba wurde ein Gottesdienst kurz nach dem Beginn von den Behörden gestoppt. Nach dem Abbruch fuhren die Teilnehmer draußen damit fort, zu singen und Gott zu loben. Beten wir, dass dieses Beispiel die kubanischen Christen ermutigt, trotz Schikanen, Verhaftungen und Einschüchterung weiter mutig Jesus nachzufolgen.

Pastoren wie Abraham* werden streng überwacht – schon ein falsches Wort im Gebet kann Konsequenzen wie Gefängnis haben. „Das Gebet hilft uns, die Hoffnung lebendig zu halten“, sagt Abraham. In diesem Jahr sind in Kuba mehr als 100 Gebetsgruppen entstanden. Beten wir für die Christen um Frieden und Widerstandskraft. (*Name geändert)

Die staatliche Kontrolle und Unterdrückung der Kirchen nimmt zu. Mehr als 260 Christen wurden seit 2018 des Landes verwiesen und 1.294 christliche Einrichtungen geschlossen. Beten wir, dass Jesus die Gemeinden schützt und ihnen Weisheit im Umgang mit den Behörden gibt.

Marat* ist der einzige Christ in seinem Dorf. Wegen seines Glaubens wurde er von den anderen Dorfbewohnern zusammengeschlagen. Beten wir für Marat um Trost, Frieden und Glaubensstärke, und für die Dorfbewohner darum, dass Jesus sich ihnen offenbart. (*Name geändert)

Beten wir für alle Christen, die wegen ihres Glaubens in Arbeitslagern gefangen gehalten werden. Bitten wir Jesus, sie körperlich, geistlich und seelisch zu kräftigen. Beten wir um Frieden, Trost, Freude und einen unerschütterlichen Glauben.

Die Menschen in Nordkorea leiden Hunger, Lebensmittel werden immer knapper. Über Untergrundnetzwerke in einem Nachbarland unterstützt Open Doors nordkoreanische Christen mit lebensnotwendigen Gütern. Beten wir für alle Beteiligten um Schutz, dass sie nicht von den Behörden entdeckt werden.

Eine Mitarbeiterin von Open Doors betet für eine verfolgte Christin

Gebet ist das Erste, um das verfolgte Christen bitten – besonders wenn wir beten, spüren sie unsere Liebe und Unterstützung. Lassen Sie uns auf diese Bitte antworten!

Von der Kraft des Gebets

Verfolgte Christen berichten, wie Gottes Handeln und die Kraft des Gebets wunderbar zusammengewirkt haben. Lesen Sie, wie Sie für verfolgte Christen beten können.

Eine Frau mit Moderationskarten in der Hand. Im Hintergrund sitzt ein Mann an einem Klavier

Gebet ist meist das Erste, worum verfolgte Christen bitten. Unser Gebetshaus ist eine Reaktion auf diesen Hilferuf. Melde Dich zum Gebet vor Ort an oder bete online mit!