Beten Sie mit

Tägliche Gebetsanliegen

Jeden Tag für ein Anliegen der verfolgten Kirche beten

Jeden Tag stellen wir ein Gebetsanliegen aus der verfolgten Kirche online zur Verfügung. So können Sie konkret für verfolgte Christen und ihre Anliegen beten. Auf dieser Seite finden Sie das Gebetsanliegen von heute und die Anliegen des letzten Monats im Überblick.

Wenn Sie diese Gebetsanliegen lieber auf Papier in der Hand halten möchten, können sie auch den Gebetskalender im Monatsmagazin bestellen. Andere Möglichkeiten, für verfolgte Christen im Gebet einzustehen, finden sie hier.

Das Gebetsanliegen für heute

Zwischen der muslimischen Mehrheitsbevölkerung und der christlichen Minderheit kommt es immer wieder zu Spannungen, die ein friedliches Zusammenleben bedrohen. Durch Seminare erwerben Christen ein tieferes Verständnis vom Islam und werden so befähigt, Muslimen im Sinne Jesu zu begegnen. Danken wir Jesus dafür.

Vielen Dank für Ihr Gebet

Unser Gebet macht einen Unterschied – wie viel es unseren verfolgten Geschwistern bedeutet, lesen Sie hier

Weitere Gebetsanliegen des letzten Monats

 

Vor einigen Wochen wurden an einem einzigen Tag Dutzende Christen entdeckt und hingerichtet. Ihre Familien wurden wahrscheinlich in Arbeitslager deportiert. Beten wir für die Angehörigen der Getöteten, dass Jesus Christus sie durchträgt und denjenigen begegnet, die ihn noch nicht kennen.

Trotz staatlicher Indoktrinierung und Kontrolle gibt es heimliche Christen im Land. Bei Entdeckung droht ihnen der sofortige Tod oder lebenslange Haft und Folter in einem Arbeitslager. Bitten wir Jesus Christus, seine Nachfolger vor den Augen der Behörden zu verbergen und vor den Agenten zu schützen.

Die Regierung nimmt immer mehr Einfluss auf die staatlich registrierten Kirchen. Beten wir besonders für die Pastoren um Weisheit, Mut und Gottes Leitung im Umgang mit den Behörden. Beten wir, dass diese Gemeinden in China Licht und Salz für Christus sind.

Zentralasien

Als der muslimische Taxifahrer erkannte, dass Maria* Christin sein musste, fuhr er mit ihr in den Wald und vergewaltigte sie auf brutale Weise. Anschließend wollte er sie töten, doch auf ihr Flehen hin ließ er von ihr ab. Beten wir für die junge Frau, dass Jesus sie körperlich und seelisch heilt und fest bei sich hält. (* Name geändert)

Viele afghanische Christen sind vor den Taliban in Nachbarländer geflohen. Dort leben sie oftmals in Angst vor Abschiebung und unter schwierigen Bedingungen. Bitten wir Jesus Christus, sie zu ermutigen, zu schützen und durch sie auch anderen Flüchtlingen zu begegnen, die ihn noch nicht kennen.

Seit ihrer Machtübernahme fahnden die Taliban nach Christen, um sie zu töten. Einige Christen konnten innerhalb des Landes untertauchen und halten sich versteckt. Das Leben im Untergrund birgt viele Herausforderungen, z. B. können sie bei Problemen wie Krankheit niemanden zu Hilfe holen. Beten wir um Gottes Schutz und Versorgung.

Danken wir Jesus dafür, dass ein Berufungsgericht vor einigen Wochen 9 bereits verurteilte Christen freigesprochen hat. Allerdings sehen sich zwei von ihnen bereits mit erneuten Anklagen konfrontiert, ein dritter ist wieder im Gefängnis. Bitten wir Jesus um seinen Beistand.

Seit über vier Jahren ist der Christ Nasser Navard Gol-Tapeh unschuldig im Gefängnis. Er wurde zu 10 Jahren Haft verurteilt. Ende Februar wurde sein Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens abgelehnt. Beten wir, dass der Heilige Geist ihn mit Trost, Kraft, Frieden und Freude erfüllt.

Obwohl der »Islamische Staat« (IS) für besiegt erklärt wurde, führen IS-Kämpfer weiterhin Anschläge durch. Bitten wir Jesus Christus, seine Gemeinde im Irak zu schützen und zu stärken.

Einige Gemeindeleiter dienen in einem gefährlichen Umfeld mutig Jesus Christus. Doch die vielen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, drohen sie oftmals zu überwältigen. Bitten wir Jesus für sie um Kraft, Weisheit und um Menschen, die ihnen mit Hilfe und Rat zur Seite stehen.

Anfang März wurde in Erbil eine 20-jährige Christin muslimischer Herkunft ermordet. Offenbar handelt es sich um einen »Ehrenmord« durch ihren Onkel und ihren Bruder. Sie ist ein Beispiel dafür, wie gefährlich es sein kann, sich vom Islam abzuwenden. Beten wir für Christen muslimischer Herkunft um Schutz und Standhaftigkeit.

»Wo ist Gott geblieben? In unserem Leben kennen wir nur Tränen und Leid«, sagte Salamata* 2020 nach einem Angriff islamischer Extremisten. Vor einigen Monaten sagte sie: »Eure Gebete haben viele Dinge in meinem Leben verändert. Ich habe Freude und Frieden in meinem Herzen empfangen.« Beten wir, dass Jesus auch andere durch Verfolgung traumatisierte Christen heilt. (* Name geändert)

Nach Angriffen islamischer Extremisten gibt es in weiten Teilen des Landes keine Christen mehr. Pastor Ouedraogo aus Burkina Faso sagte: »Wir beten dafür, dass [die Islamisten] die Waffen fallen lassen und sagen: ›Wir werden nicht mehr töten …‹ Nur Gott kann das wirklich tun, nur Gott«. Schließen wir uns seinem Gebet an.

Als Pastor steht Pengdwende besonders im Visier der Islamisten. Weil sein Leben in Gefahr war, floh er aus dem Dorf. Nun kämpft er mit dem Gefühl, seine Gemeinde im Stich gelassen zu haben. Beten wir für ihn und andere Geflüchtete sowie für diejenigen, die mit der Frage ringen, ob sie fliehen sollen, um Gottes Trost und Leitung.

Beten wir für Witwen wie Martine. Vor 3 Jahren stürmten Islamisten ihre Kirche und töteten ihren Vater, ihren Ehemann, ihren Bruder und ihren Schwager. »Ich wollte beten, aber alles, was aus meinem Mund kam, waren Schmerzenslaute«, sagt Martine. »Bitte betet, dass wir im Glauben fest bleiben.«

Fadi hat bereits mehrere Überfälle von Islamisten überlebt. 2015 wurde ihre 14-jährige Schwester Vusa entführt. Die Eltern leben nicht mehr. »Ich bin allein übriggeblieben«, sagt sie. Bitten wir Jesus Christus, Fadi zu trösten, zu stärken und ihr neue Perspektiven zu schenken.

Nicht nur die Tausenden entführten Christinnen brauchen unser Gebet, sondern auch ihre Eltern und Geschwister. Die Ungewissheit kann zu seelischen und körperlichen Problemen führen. Beten wir, dass die Angehörigen der Entführten trotz der Trauer und der Sorge Frieden in Jesus erfahren.

Agnes wurde im Januar 2019 von Islamisten entführt und versklavt. Danken wir Jesus, dass ihr zwei Jahre später die Flucht gelang. Doch seither erfährt Agnes von ihrem Umfeld Ablehnung als »Boko-Haram-Frau«. Bitten wir Jesus, kulturelle Barrieren zu durchbrechen, dass junge Frauen, die ihren Entführern entkamen, mit Liebe wiederaufgenommen werden.

In den vergangenen Jahren wurden Tausende christliche Mädchen und Frauen entführt und zwangsverheiratet oder versklavt. Bitten wir ihren himmlischen Vater, sie zu schützen, zu trösten, zu heilen und sich um ihre Bedürfnisse zu kümmern. Bitten wir ihn, die Christinnen zu befreien und den Entführungen ein Ende zu setzen.

»Wenn Jesus mich nicht berufen hätte, würde ich wahrscheinlich nicht mehr als Pastor arbeiten«, sagt Pastor Andrew, der bereits zweimal vor Boko Haram fliehen musste. Beten wir für ihn und andere Pastoren in den Brennpunktregionen Afrikas, die in ihrem Dienst besonderen Gefahren und Entbehrungen ausgesetzt sind.

Auf der Flucht vor islamistischen Kämpfern wurde Charity von ihren beiden ältesten Kindern getrennt. Nach Wochen der Ungewissheit wurden sie wieder vereint. Danken wir Jesus dafür und auch für die seither erfahrene Hilfe, die Charity ermutigt hat. Beten wir, dass Charity auch andere ermutigen kann, die Ähnliches erleben.

In Nigeria werden mehr Christen wegen ihres Glaubens ermordet als in allen anderen Ländern der Welt zusammen. Seit 2010 starben mehr als 20.000 Christen den Märtyrertod. Beten wir für die Hinterbliebenen um Gottes Trost.

Am 2. Februar wurde ein Verfahren zur Schließung der Kirche in AitAtteli eingeleitet. Seit November 2017 wurden bereits 16 Kirchen geschlossen. Beten wir, dass keine weiteren Kirchen geschlossen werden und die bereits geschlossenen Gemeinden wieder Gottesdienste feiern dürfen.

Ende Januar wurde in Asmara Pastor Mekonen verhaftet. Er ist einer von vielen Christen, die ohne Gerichtsverfahren festgehalten werden, oft unter schrecklichen Bedingungen. Beten wir für Pastor Mekonen und die anderen gefangenen Christen in Eritrea um Gottes Beistand, Weisheit, Kraft und Ermutigung.

In der Grenzregion zu Burkina Faso und Mali setzen islamische Extremisten die strenge Einhaltung der Scharia durch. Überfälle und Entführungen nehmen zu. In manchen Dörfern versammeln sich Christen aus Angst vor Angriffen nur noch privat statt in Kirchen. Beten wir um Schutz.

Auch nach dem Militärputsch Ende Januar setzen sich die Angriffe islamisch-extremistischer Gruppen fort. Mitte Februar wurde eine christliche Hochschule überfallen. Danken wir, dass niemand getötet wurde. Beten wir um Frieden und Stabilität im Land und Schutz für die Christen, die ein bevorzugtes Ziel für Anschläge sind.

Kirgisistan

Ihr Mann verlangte, Irina* solle aufhören, in der Bibel zu lesen und die Hauskirche zu besuchen. Nachdem er sie nachts geschlagen hatte, floh sie mit ihrem 5-jährigen Sohn. Drei Kinder sind noch beim Vater. Beten wir für Irina um Weisheit und Gottes Leitung und beten wir, dass Jesus ihrem Mann begegnet. (* Name geändert)

Kirgisistan

Laylas* Mann setzt sie unter Druck, ihren Glauben an Jesus aufzugeben. Außerdem wurde er drogensüchtig, was die Situation verschlimmert. Bitten wir Jesus Christus, Layla zu stärken und zu schützen. Beten wir, dass auch ihr Mann zu Jesus findet und von Drogen frei wird. (* Name geändert)

Nach der Machtübernahme der Taliban im August 2021 konnten einige Christen innerhalb des Landes oder ins Ausland fliehen, andere wurden getötet. Beten wir für die im Land verbliebenen heimlichen Christen um Schutz und Versorgung und darum, dass Jesus sie in ihrer hoffnungslos scheinenden Lage tröstet und stärkt.

Ihr Mann war erbost, weil Mina* sich vom Hinduismus abgewandt hatte, um Jesus zu folgen. Er sagte, er wünschte, sie wäre tot oder würde für immer verschwinden. Später verließ ihr Mann Mina und heiratete eine andere Frau. Beten wir, dass Jesus Mina und andere Christen hinduistischer Herkunft schützt und versorgt. (* Name geändert)

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