Christen in Irak und Nigeria ermutigen

Schreibaktion zum Open Doors Tag 2024 
 

Sie haben die Gelegenheit, sich an einer besonderen Ermutigungsaktion zu beteiligen: Markus Rode, der Leiter von Open Doors Deutschland, wird im Frühjahr 2024 in den Irak und nach Nigeria reisen. Dort übergibt er Ermutigungskarten aus Deutschland an die Christen vor Ort, die unter Verfolgung leiden. Seien Sie Teil davon – schreiben Sie Ihren verfolgten Geschwistern im Irak und in Nigeria einen persönlichen Gruß! Schicken Sie uns eine oder mehrere Karten bis zum 29.02.2024, damit Markus Rode sie auf die Reise mitnehmen kann.
 

Zwei Männer sitzen auf einem Felsen und halten sich bei den Händen
Pastor Zachariah aus Nigeria hat seine Frau und seinen Sohn bei einem Angriff verloren – verfolgte Christen wie er benötigen unsere Ermutigung

Warum Christen im Irak und in Nigeria Ermutigung brauchen

Im Irak herrscht eine Atmosphäre von Chaos und Unsicherheit – bedingt durch islamisch-extremistische Gruppen, Korruption und organisiertes Verbrechen. Nach mehreren schlimmen Verfolgungswellen beträgt der Anteil der Christen im Land nur noch 0,4 Prozent. Die wenigen verbliebenen Christen sind nach Jahrzehnten von Krieg und Verfolgung erschöpft – es ist herausfordernd für sie, sich nicht der Mutlosigkeit hinzugeben, sondern einen Auftrag für sich im Irak zu sehen. Den stärksten Druck erfahren Christen muslimischer Herkunft, die ihren Glauben aus Angst vor Ermordung oftmals vor ihrem Umfeld geheim halten.

Auch Nigeria ist ein Brennpunkt für die Gewalt islamisch-extremistischer Gruppen. Die Kämpfer wollen den Machtbereich des Islam in Afrika ausweiten und gehen dabei äußerst brutal gegen Christen vor. Sie brennen ganze Dörfer nieder, töten christliche Männer und entführen und versklaven Frauen und Kinder. Viele Christen mussten fliehen und leben in Lagern für Binnenvertriebene. Sie haben alles verloren und sind aufgrund der erlebten Gewalt traumatisiert.

Irak und Nigeria, zwei stark bedrängte Gemeinden – schreiben Sie den Christen eine Nachricht, die sie ermutigt, trotz allem Druck und der Gewalt an Jesus festzuhalten. Lassen Sie sie wissen, dass Sie für sie beten.

Bibelverse: Geben Sie Gottes Wort weiter

Fühlen Sie sich frei, etwas Persönliches von Ihnen und Ihrem Glauben zu erzählen. Passende Bibelverse in verschiedenen Sprachen finden Sie unter www.bibleserver.com. Versuchen Sie, einen Bibelvers zu finden, der ermutigt und Trost zuspricht.
Einige Bibelverse zum Thema als Inspiration:

  • Jesaja 41,10
  • Psalm 27,1
  • Römer 8,38-39
  • 5. Mose 31,6
  • Jeremia 29,11
  • Psalm 62,6-7
  • Matthäus 10,28

Beispielsätze auf Englisch

  • I/We pray for you.
    Ich/Wir bete/n für dich/euch.
  • Jesus loves you and he is with you.
    Jesus liebt dich/euch und er ist bei dir/euch.
  • Our heavenly father will take care of you.
    Unser Vater im Himmel wird für dich/euch sorgen.
  • Jesus is our hope and our strength.
    Jesus ist unsere Hoffnung und unsere Stärke.
  • God is faithful and he is almigthy.
    Gott ist treu und er ist allmächtig.
  • God bless you!
    Gott segne dich/euch!
  • May the Lord comfort you and protect you!
    Möge der Herr dich/euch trösten und beschützen!
Beten Sie am Anfang, dass Gott Ihnen gute Ideen und die richtigen Worte schenkt..
Schreiben Sie eine oder mehrere schöne Grußkarten mit einigen ermutigenden Sätzen in einfachem Englisch. Der Text sollte so gehalten sein, dass er sich sowohl an Christen im Irak als auch in Nigeria richten kann.
Wir sind eine Familie – werden Sie persönlich! Schreiben Sie, wie Sie heißen (nur Vorname), wie alt Sie sind und aus welchem Land Sie kommen.
Gerne können Sie Bibelverse hinzufügen, die ermutigend sind. Bitte halten Sie Ihre Nachricht dennoch kurz.
Erinnern Sie sich daran, wie Sie in schwierigen Zeiten neuen Mut gefunden haben und welcher Vers Ihnen dabei geholfen hat. Geben Sie dies in einigen kurzen Sätzen an Ihre verfolgten Geschwister weiter.
Bitte erwähnen Sie nicht Open Doors! Gehen Sie nicht auf politische Themen oder islamischen Extremismus ein. Sehen Sie auch davon ab, Israel zu erwähnen. Im Nahen Osten könnte eine Erwähnung Israels von den Behörden missverstanden werden und zu Schwierigkeiten für die Empfänger führen. Bitte fügen Sie Ihrer Karte kein Geld bei.
Schicken Sie Ihre Karte in einem Umschlag an unser Büro; Markus Rode wird sie überbringen.

 


Schreiben Sie bis zum 29.02.2024 an:

„Christen in Irak/Nigeria“

c/o Open Doors

Postfach 1142

65761 Kelkheim