Laden gekündigt, weil er von Jesus erzählte

Neue Räumlichkeiten wurden für Abdul zum Segen

Abdul* ist ein Christ muslimischer Herkunft aus dem Norden Kameruns. Er betreibt eine kleine Schneiderwerkstatt. Doch in seinem ihm feindlich gesinnten muslimischen Umfeld ist dies nicht einfach. „Meine Nachbarn hassen jeden, der Muslim war und jetzt Christ ist. Du bist ein Niemand für sie. Sie halten andere davon ab, mit Aufträgen zu mir zu kommen“, erzählt er.

 

gefaltete Hände von Abdul
Abdul

Sein erster  Vermieter kündigte Abdul den Mietvertrag für die Ladenfläche, nachdem er einem seiner Kunden von Jesus erzählt hatte und dieser daraufhin Christ geworden war. Ein wichtiges Mitglied der islamischen Gemeinde hatte davon erfahren, den Vermieter unter Druck gesetzt und die Kündigung erwirkt. In der Folge fand Abdul zunächst niemanden, der bereit war, ihm neue Räumlichkeiten für seine Schneiderei zu vermieten. Dass er inzwischen wieder ein Geschäft betreiben und dort sogar andere Christen muslimischer Herkunft unterweisen kann, schreibt er allein Gott zu, denn die Menschen in seinem Umfeld versuchen weiterhin, dieses zu ruinieren.


*Name geändert

 

Karte des Weltverfolgungsindex 2021

Weltverfolgungsindex 2021

Jedes Jahr gibt Open Doors den Weltverfolgungsindex heraus – eine Rangliste von den 50 Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.