Morddrohungen für Friedensgebete

Andrés riskiert sein Leben, um Kriminellen einen Neuanfang zu ermöglichen

Pastor Andrés Galeano* stammt aus Buenaventura an Kolumbiens Pazifikküste. Seit 14 Jahren dient er als Pastor in seiner von Armut, Kriminalität, Drogenhandel und Konflikten zwischen bewaffneten Gruppierungen geprägten Heimatstadt.
 

Pastor Andrés
Pastor Andrés wurde von einer kriminellen Gruppe entführt und geschlagen (Symbolbild: Pastor aus Kolumbien)


Pastor Andrés hilft Mitgliedern solcher Gruppen dabei, auszusteigen und ein neues Leben mit Jesus zu beginnen. Dieser Dienst ist sehr gefährlich. 2017 wurde er entführt und stundenlang geschlagen, weil er sich den Aktivitäten einer kriminellen Gruppe widersetzte. 2018 nahm Pastor Andrés trotz Warnungen gemeinsam mit mehr als 20 anderen Pastoren und hunderten weiteren Christen an einem Gebetsmarsch für Frieden in der Stadt teil. Im August 2019 erhielt er Morddrohungen von mehreren bewaffneten Gruppen, sollte er weiterhin Friedensgebete durchführen.

Einsatz für Jesus trotz Lebensgefahr

Die Gefahr ist sehr real, immer wieder bezahlen Pastoren in Kolumbien ihr christliches Engagement mit dem Leben. Sie geraten ins Visier krimineller Netzwerke, weil sie sich aktiv gegen Drogenhandel und andere Aktivitäten dieser Gruppen einsetzen. So wurde am 9. Februar 2019 der 24-jährige Pastor Leider Molina beim Verlassen seiner Kirche mit fünf Schüssen ermordet, am 10. August erschossen bewaffnete Männer Pastor Plinio Rafael Salcedo (39) vor den Augen seiner Familie.

*Name geändert

Weitere Gesichter der Verfolgung

Rachel und ihr Mann leiteten eine geheime Hauskirche in Iran. Doch eines Tages wurde Rachel verhaftet. Im Gefängnis erlebte sie Demütigung und Angst – aber auch Stärkung von Gott.
Als Esther* sich entschied, Jesus nachzufolgen, wurde sie von ihrem Ehemann verlassen und von ihrer Familie verstoßen. Sie und ihre Kinder leben nun auf sich allein gestellt.

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