Meldungen zu Kolumbien
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(Open Doors, Kelkheim) – Am Abend des 9. Februar wurde Pastor Leider Molina beim Verlassen der Kirche mit fünf Schüssen getötet. Der Vorfall ereignete sich in der Ortschaft Caucasia im nordwestlichen Teil Kolumbiens. In derselben Region war im September 2018 bereits Pastor Galarza gezielt ermordet worden (Open Doors berichtete).
Pastor Molina wurde 24 Jahre alt und war noch unverheiratet. Er galt als leidenschaftlicher Prediger, der sich aktiv für die Jugendlichen in seiner Stadt engagierte. Seine Beerdigung fand am vergangenen Montag statt. Nach seinem Tod sind Christen in der Gegend verängstigt. Einige von ihnen haben als ganze Familien die Flucht ergriffen. Andere haben sich entschieden zu bleiben und hoffen auf das Eingreifen der Behörden, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Pastoren und christliche Leiter setzen unterdessen ihre evangelistische Arbeit trotz bestehender Morddrohungen fort.
Die Region rund um Caucasia hat in den letzten vier Monaten eine beispiellose Eskalation der Gewalt erlebt. Ursache sind die Aktivitäten bewaffneter Gruppen von Kriminellen, die um die Kontrolle des Drogenhandels und der entsprechenden Anbaugebiete kämpfen.
Derek*, leitender Mitarbeiter von Open Doors für den Bereich Lateinamerika, erläutert die Lage der Christen in Kolumbien: „Die christliche Kirche in Kolumbien erleidet seit vielen Jahren Verfolgung und Gewalt durch illegale bewaffnete Gruppen wie kommunistische Guerillas, paramilitärische Gruppen, kriminelle Banden und Drogenkartelle. Diese Gruppen sehen die christliche Kirche als einen Feind, der ausgerottet werden muss. Es ist allgemein bekannt, dass dort, wo die christliche Kirche einen starken Einfluss ausübt, die Menschen für solche Gruppierungen schwerer zu gewinnen sind. Dank der Predigt und des mutigen Vorbilds von geistlichen Leitern und Pastoren halten sich viele junge Menschen fern von bewaffneten Konflikten und kriminellen Aktivitäten. Dadurch wird die christliche Kirche zu einer Bedrohung für die Kartelle und ihre Ziele. Als Reaktion greifen diese Gruppen die geistlichen Leiter gezielt an.“
In dieser ungewollten Auseinandersetzung brauchen die Christen in Kolumbien, besonders aber in der Region von Caucasia, die Unterstützung der weltweiten Gemeinde Jesu.
* Name geändert
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 47. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Kolumbien verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
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