Meldungen zu Laos
Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten und persönliche Berichte verfolgter Christen aus den Ländern des Weltverfolgungsindex, und abonnieren Sie unsere kostenlosen Formate.
Laden Sie als Gemeinde einen unserer Referenten ein und hören Sie bewegende Berichte und informative Vorträge über verfolgte Christen.
Lesen Sie in unserem kostenlosen Monatsmagazin bewegende Zeugnisse aus der verfolgten Kirche und beten Sie mithilfe des herausnehmbaren Gebetskalenders.
Hören Sie von unseren Mitarbeitern, was Gott in unserem Dienst für verfolgte Christen bereits getan hat und immer noch tut.
Sei dabei, wenn wir vom 14. bis 16. Mai bei den Open Doors Tagen 2026 Geschichten von verfolgten Christen hören und uns gemeinsam eins machen, um sie im Gebet zu stärken! Buche dir jetzt deine kostenlosen Tickets.
Gebet ist meist das Erste, worum verfolgte Christen bitten. Das Open Doors Gebetshaus ist eine Reaktion auf diesen Hilferuf. Reagieren auch Sie jetzt!
Die bewegenden Zeugnisse im kostenlosen Monatsmagazin und der herausnehmbare Gebetskalender bieten eine Grundlage für Ihr Gebet für die verfolgte Kirche.
Durch Ihre Unterstützung kann Open Doors verfolgten Christen mit Projekten konkret helfen. Hier finden Sie Informationen zu Spenden und deren Verwendung.
(Open Doors, Kelkheim) – Eine Gemeinde im Norden von Laos hat einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen müssen. Nachdem drei leitende Mitarbeiter bereits einige Monate im Gefängnis verbracht haben, wurde am 26. Januar das gerade fertiggestellte Kirchengebäude der Gemeinde zerstört. Die Christen brauchen unsere Ermutigung und unser Gebet.
Am 4. Oktober des vergangenen Jahres erreichte die Nachricht von dem nicht genehmigten Bauprojekt der Christen die Polizei. Die Gemeinschaft war zuvor stetig gewachsen. Allein 100 Mitglieder der Gemeinde halfen mit, ein eigenes Gottesdienstgebäude zu errichten. Die meisten Menschen in der Region sind Animisten und stehen dem christlichen Glauben und seinen Anhängern feindselig gegenüber. Wer in einem solchen Umfeld beschließt, Jesus nachzufolgen, erfährt in Laos großen Druck bis hin zu physischer Gewalt seitens der lokalen Behörden, der eigenen Familien und des sozialen Umfelds. Diese Konvertiten kommen üblicherweise heimlich in Hauskirchen zusammen, da ihre Treffen als „illegale Versammlungen“ gelten. Doch selbst von den Gemeinden der offiziell anerkannten Evangelischen Kirche von Laos (LEC) haben etwa 75 Prozent kein eigenes Kirchengebäude und feiern ihre Gottesdienste in Privathäusern.
Als erste Reaktion auf die Nachricht von dem Bauprojekt der Christen verhafteten die Beamten drei leitende Mitarbeiter der Gemeinde, Dao*, Chan*, und Som*. Nach Auskunft einer lokalen Kontaktperson von Open Doors wurde ihnen die sofortige Entlassung unter der Bedingung angeboten, dass sie sich schriftlich zur Einstellung aller Arbeiten an dem Haus verpflichteten. Doch die drei Männer weigerten sich, das vorgelegte Dokument zu unterschreiben. Dao erklärte: „Wir werden unsere Kirche weiterbauen, weil wir einen Ort brauchen, um Gott anzubeten.“ Gleichzeitig wurden die Männer gedrängt, ihren christlichen Glauben zu verleugnen.
Angesichts dieser Entschlossenheit setzten die Behörden auch die anderen Christen unter Druck. Alle am Bau Beteiligten würden ebenfalls ins Gefängnis geworfen, sollten die Arbeiten nicht eingestellt werden – so lautete die Warnung. Doch die Sehnsucht nach einem gemeinsamen Ort der Anbetung war so stark, dass die Gemeindemitglieder allen behördlichen Drohungen und Anordnungen zum Trotz weiter an ihrer Kirche bauten.
Tatsächlich wurden die Wände und der Boden des Gebäudes mit Zementblöcken fertigstellt und schließlich das Dach aufgesetzt. Am 11. Januar berichtete unsere Kontaktperson von der Fertigstellung des Gebäudes; eine kurze Zeit lang konnte es wie geplant von der Gemeinde für gemeinsame Versammlungen genutzt werden.
Ende Januar erreichte uns jedoch die Nachricht, dass zum einen die drei Gemeindeleiter weiterhin in Haft sind. Darüber hinaus hatte der Distriktgouverneur die Zerstörung des Gebäudes angeordnet. Daraufhin machten sich am 26. Januar lokale Behördenvertreter zusammen mit Mitgliedern der Dorfgemeinschaft auf den Weg zum Gemeindehaus, ausgerüstet mit Hämmern und anderen Werkzeugen. Unsere lokale Kontaktperson berichtet: „[Die Kirche] wurde erst letzten Monat fertiggestellt, aber innerhalb eines Tages zerstört. Bitte betet für unsere Geschwister in dieser Gegend!“
*Name geändert
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 28. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Laos verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
Shockwave ist die Jugend-Gebetsbewegung von Open Doors für verfolgte Christen. Bestellt euch die kostenlose Materialbox für euer Gebetsevent und werdet ein Teil von Shockwave!