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Saudi-Arabien: Gottes wundersame Wege

Die Gute Nachricht zieht Kreise im Zentrum des Islam

(Open Doors) – Es gibt kein kirchliches Leben in dem Land, wo mit Mekka die heiligste Stätte des Islam liegt. Auf Abkehr vom Islam steht in Saudi-Arabien die Todesstrafe. Doch Gott baut seine Gemeinde auch in diesem sehr verschlossenen Land. Alle 19 Millionen Saudis sind laut offizieller Statistik Muslime, unter ihnen leben nur sehr wenige Christen muslimischer Herkunft. Sollte ihr Glaube an Jesus bekannt werden, droht ihnen die Hinrichtung durch die Regierung oder ihre eigene Familie. Letztere müsste nicht einmal Strafverfolgung befürchten.

Jesus befreit Jaywant* und Prabhakara* aus Irrwegen

In Saudi-Arabien leben acht Millionen Gastarbeiter, etwa eine Million von ihnen sind Christen. Viele kommen von den Philippinen, aus Indien, Eritrea oder Äthiopien. Sie können sich nur heimlich treffen, jegliche Missionierung ist streng verboten. Doch unter den Gastarbeitern zieht die Botschaft von Gottes Liebe Kreise – mit erstaunlichen Auswirkungen.

Jaywant ist gebürtiger Hindu. Als er in Saudi-Arabien Arbeit fand, musste er seine Frau und Kinder in Indien zurücklassen. Er erlangte schnell Bekanntheit für allerlei Fehlverhalten, und auch die christliche Gemeinschaft von Indern wurde auf ihn aufmerksam. "Einer unserer Brüder lud ihn zu einem Treffen ein", erzählt ein Mitarbeiter, der unter Christen tätig ist, die zu 80% hinduistischer Herkunft sind. "Ein einziges Mal komme ich", erklärte sich Jaywant bereit. Noch während die Gruppe Loblieder sang, öffnete er sein Herz für Jesus. Sofort änderte er sein Leben und brachte alte Fehltritte in Ordnung.

Auch Prabhakara stammt aus Indien. Aufgewachsen in einer christlichen Familie, wandte er sich als Jugendlicher vom Glauben ab. Er mühte sich, Gott auf Abstand zu halten, und machte sich auf nach Saudi-Arabien. Dort kontaktierten ihn bald indische Christen und fragten ihn, ob er mithelfen würde, den Raum zu streichen, wo sie sich trafen. "Bald kam er auch zu den Treffen", berichten seine Freunde, die oft für ihn beteten. "Wir haben ihm Tag und Nacht Gottes Wort gebracht und ihn schließlich direkt angesprochen: ‚Bitte Gott heute Abend, in dein Leben zu kommen‘. Wir lasen ihm aus Matthäus 16,26 vor: ‚Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele verliert?‘" Darauf weinte Prabhakara die ganze Nacht und fand schließlich Frieden bei Gott. Bald teilte er dies seiner Familie in Indien mit und so wurden ihre Beziehungen wieder geheilt.

* Namen aus Sicherheitsgründen geändert

Danke, dass Sie sich an die Seite der Christen in Saudi-Arabien stellen!

  • Danken Sie Gott für die Gemeinde im Untergrund, die Gottes Liebe im Land ausbreitet.
  • Beten Sie bitte für die Christen muslimischer und hinduistischer Herkunft, dass sie auch ihre Familien mit dem Evangelium erreichen.
  • Beten Sie für die Verantwortlichen im Land, dass sie zur Erkenntnis von Jesus Christus gelangen.

Hinweis: Aufgrund vieler Anfragen bei Open Doors zur aktuellen Flüchtlingssituation hat der Leiter von Open Doors Deutschland, Markus Rode, dazu zwei Stellungnahmen veröffentlicht:
1) Zur aktuellen Flüchtlingssituation in Deutschland
2) Antwort an besorgte Leser

Diese und weitere Informationen können hier abgerufen werden (https://www.opendoors.de/fluechtlingssituation).
Die Stellungnahme " Zur aktuellen Flüchtlingssituation in Deutschland" kann auch in Druckform bestellt werden unter 06195-67670 oder info@opendoors.de.

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