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Saudi-Arabien: Wenn das Kreuz zu schwer ist

Jamila ist fasziniert von Jesus – und fürchtet die Konsequenzen einer Entscheidung

(Open Doors, Kelkheim) – „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.“ Jamila* kann das ganze Gewicht dieser alten Worte Jesu an seine Jünger gut ermessen. Die biblischen Berichte über den Mann aus Nazareth faszinierten die 20-jährige Frau aus Saudi-Arabien. Doch obwohl sie die Bibel las, zu Jesus betete und ihm sogar in einer Vision begegnet war, stand fest: ihn als Gott anzuerkennen, konnte sie buchstäblich alles kosten.
 

Symbolbild
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Besondere Gute-Nacht-Geschichten

Schon als Kind liebte Jamila Geschichten. Sie wuchs auf als Kind einer typischen islamischen Familie in einer Stadt Saudi-Arabiens. Doch es war ihr philippinisches Kindermädchen, von dem sie besonders viele Geschichten hörte – jeden Abend vor dem Einschlafen. Später, als junge Frau, brachte ihr Faible für Geschichten Jamila dazu, eine ausländische Arbeitskollegin nach der Weihnachtsgeschichte zu fragen.

„… dann bringen sie mich um“

Kate* ist eine von zahlreichen Gastarbeitern, die als Fachkräfte in der saudischen Wirtschaft tätig sind. Und sie ist Christin. Durch sie lernte Jamila nicht nur die Weihnachtsgeschichte kennen, sondern auch andere biblische Begebenheiten. Überrascht stellte sie fest, dass ihr einige davon bekannt vorkamen – aus den Gute-Nacht-Geschichten ihrer Kindheit. Ihre Sehnsucht nach dem Gott der Bibel wurde immer größer, doch nachdem Jesus sie direkt in einer Vision angesprochen hatte, schrieb sie Kate eines Tages: „Wenn ich glaube, dass Jesus Gott ist, bringen sie mich um.“ Es war das Ende ihrer Gespräche über den Glauben.

Die größtmögliche Schande

Kate betet bis heute täglich für Jamila. Sie weiß: Jesus nachzufolgen, ist für saudische Frauen sogar noch schwieriger als für die Männer. „Sie haben fast keine Chance, das Haus zu verlassen, und stehen rund um die Uhr unter Beobachtung. Wird ihr Glaube entdeckt, bedeutet das für ihre Familie die größtmögliche Schande.“ In dem Fall droht die Verstoßung aus der Familie, die Scheidung und Verlust der Kinder oder Schlimmeres. Kate erklärt: „Jamilas Perspektive war, den Rest ihres Lebens unter der Autorität eines Mannes zu verbringen, der sie vielleicht töten würde, sollte er ihr Geheimnis entdecken.“

*Name geändert

Bitte beten Sie für Jamila und andere Menschen auf der Suche nach Wahrheit in Saudi-Arabien:

  • Beten Sie, dass Jesus Jamila neu anspricht und ihr die Kraft schenkt, eine klare Entscheidung zu treffen.
  • Beten Sie für alle Suchenden und alle Christen in Saudi-Arabien, dass Gott sie schützt und ihnen Kontakt zu anderen Christen schenkt.
  • Beten Sie um Weisheit und die Leitung des Heiligen Geistes für Menschen wie Kate, die Gottes Liebe mit anderen teilen möchten.

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