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Syrien: Im Hoffnungszentrum Jesus erlebt

(Open Doors, Kelkheim) – Als der Krieg Syrien traf, verstummte das Lachen der Kinder in den Schulen, Geschäfte wurden zu Waffenlagern und Häuser zu Zielen terroristischer Anschläge. Freude und Hoffnung verließen die Menschen. Doch selbst in Kriegszeiten kann Gott die Dinge zum Guten wenden. Eine aus Aleppo vertriebene Familie erfuhr dies in einem der Hoffnungszentren von Open Doors.
 

Emma und ihre Kinder
Emma und ihre Kinder (Herunterladen: Foto in höherer Auflösung)

Emma Salosian musste 2014 gemeinsam mit ihrem Mann Kivork Bedros und den drei Kindern aus Aleppo fliehen. Nachdem sie in Mashta Al Helou, einer kleinen Stadt in den Bergen zwischen Homs und Tartus, angekommen waren, hörten sie, dass ihr Haus bei einem Bombenangriff zerstört worden war. Eine Rückkehr nach Aleppo war nun keine Option mehr. So begannen sie und ihr Mann nach Arbeit zu suchen. Sie mussten bescheiden leben und wegen der steigenden Mieten oft die Wohnung wechseln. „Dann hörte ich von einer Kirche, die Essen verteilte und Familien mit ihrer Miete half. Der Pastor war entfernt verwandt mit meinem Mann“, berichtet Emma. Die Gemeinde ist eines der Hoffnungszentren, das durch eine lokale Partnerorganisation und mit der Unterstützung von Open Doors gegründet wurde. Emma nahm an den Versammlungen teil und fand Hilfe.

„Ich fragte Gott, warum dies alles mir und meiner Familie passiert ist“, sagt Emma. „Im Jahr 2016 begann ich mich zu verändern. Ich hatte Jesus als meinen Retter erkannt und verstand, wie er alles für die, die Ihn lieben, zum Guten wendet.“

„Ehre sei Gott! Ich habe seitdem keine Schmerzmittel mehr genommen.“

„Eines Tages trafen wir uns in einer Hauskirche. Alle begannen zu beten und eine Frau schlug vor, für die Kranken zu beten.“ Emma hatte schon immer Probleme in ihrem Darm gehabt. Auch viele Ärzte in Aleppo konnten keine Verbesserung bewirken. „Ein Arzt erklärte mir, die Probleme seien psychischer Natur und würden wohl nie verschwinden. Immer wenn ich ärgerlich oder wütend wurde, hatte ich einen schrecklichen Schmerz in meinem Darm. Bei dem Treffen wurde gefragt, ob jemand zum Heilungsgebet kommen wolle. Ich machte einen Schritt nach vorne, und sie legten ihre Hände auf mich, beteten und salbten mich mit Öl. Ich fühlte mich danach so erleichtert wie nie zuvor.“ Zuhause bemerkte sie dann, dass die Schmerzen weg waren. „Ich habe seither kein weiteres Schmerzmittel genommen. Ehre sei Gott“, sagt Emma. Ihr Gesicht strahlt mit dem schönsten Lächeln, als sie diese Geschichte erzählt.

Ihre drei Kinder Anna, Hagop und Lucy nehmen begeistert an den Aktivitäten des Hoffnungszentrums teil und lernen jede Woche etwas Neues über Jesus. Eine Familie voll Sorge, die aus ihrer Heimat fliehen musste, wurde zu einer Familie treuer Nachfolger von Jesus. Sie glauben an eine helle Zukunft mit Gott.

Nachricht bereitgestellt von Open Doors Deutschland

Hinweis: Am 15. Januar veröffentlicht Open Doors den neuen Weltverfolgungsindex 2020, die Liste der 50 Länder, in denen es am gefährlichsten ist, Jesus nachzufolgen.

 

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