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(Open Doors, Kelkheim) – Als Chee* sich entschied, ihren animistischen Glauben aufzugeben und Jesus nachzufolgen, erlebte sie gleich doppelten Widerstand: von der Dorfgemeinschaft und von ihrem Ehemann. Vor etwa vier Wochen verprügelte Chees Mann sie so stark, dass sie im Krankenhaus behandelt werden musste. Sie und ihre Kinder brauchen unser Gebet.
Chee stammt aus einem Dorf im Nordwesten Vietnams. Die Dorfbewohner folgen traditionellerweise dem animistischen Glauben. Bei einem Missionseinsatz einer Kirche erfuhr Chee von Jesus und beschloss, ihm nachzufolgen. Sie begann, regelmäßig die Gottesdienste einer örtlichen Hausgemeinde zu besuchen, und nahm auch ihre drei Kinder (neun, sieben und fünf Jahre alt) zu den Treffen mit. Doch ihre Entscheidung für Jesus stieß auf den Widerstand ihres Mannes, der anfing, nicht nur Chee, sondern auch die Kinder zu schlagen.
Mitte Juni erhielt die Familie Besuch von den lokalen Behörden. Sie verboten Chee und ihren Kindern, die Gottesdienste zu besuchen, und befahlen ihnen, ihren Glauben an Jesus aufzugeben. Außerdem ermutigten sie Chees Mann dazu, seine Frau und Kinder zu überwachen und den Behörden regelmäßig Bericht über ihre Aktivitäten zu erstatten. Einige Zeit lang ging Chee deshalb nicht zum Gottesdienst – las jedoch weiterhin in der Bibel. Bis ihr Mann ihr auch diese wegnahm und sie zusammen mit Chees anderen christlichen Büchern verbrannte.
Vor etwa vier Wochen, als ihr Mann nicht zuhause war, wagten sich Chee und ihre Kinder doch wieder zum Gottesdienst. Als sie zurückkamen, wurden sie bereits erwartet: Chees betrunkener Mann nahm einen Stock und schlug auf Chees Körper und Kopf ein, bis sie zu Boden stürzte und dort bewusstlos liegen blieb. Erst ein paar Stunden später wurde Chee von ihrer Mutter gefunden, die sie ins Krankenhaus brachte.
Auch wenn sie inzwischen nicht mehr im Krankenhaus ist, hat Chee sich immer noch nicht vollständig von ihren Verletzungen erholt. Ihre Kinder hat das Erlebte ebenfalls sehr mitgenommen und sie haben große Angst davor, nach Hause zu ihrem Vater zurückzukehren. Deshalb leben Chee und die Kinder nun bei Chees Mutter. Doch für den Lebensunterhalt der vier zusätzlichen Personen in ihrem Haushalt aufzukommen, ist für die alte Frau nicht leicht. Chees Gemeinde unterstützt sie, so gut es geht, mit Lebensmitteln. Chees Pastor hat bereits mehrmals versucht, in dem Fall bei den lokalen Behörden zu vermitteln, wurde von diesen aber immer wieder abgewiesen.
*Name geändert