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(Open Doors, Kelkheim) – Mounir* war hin- und hergerissen, als er die Diskriminierung seiner christlichen Mitschüler miterlebte. Natürlich waren sie für ihn als Muslim „Ungläubige“ – aber wie die anderen Muslime mit ihnen umgingen, erschien ihm zutiefst unfair. Aufgerüttelt von diesem Erlebnis wuchs die Neugier des jungen Muslims auf den Glauben der Christen. Seine Suche nach Antworten führte ihn zu einer folgenschweren Entscheidung.
Mounir hatte alles, was er sich wünschte: ein komfortables Leben, eine fürsorgliche Familie und gute Chancen auf eine erfolgreiche Karriere. Sein wohlhabender Vater würde ihn bei allen seinen Plänen unterstützen. Doch Mounirs Lebensplanung kam an dem Tag ins Schwanken, als er miterlebte, wie seine christlichen Klassenkameraden beleidigt und diskriminiert wurden. „Als ich die Traurigkeit und Hilflosigkeit auf den Gesichtern sah, fühlte ich mich als Muslim beschämt“, erzählt Mounir. Er hatte das Bedürfnis, sie zu unterstützen, und begann sich für ihren Glauben zu interessieren.
Zu Hause berichtete Mounir seinem älteren Bruder von dem Erlebnis und diskutierte mit ihm über den Glauben der Christen. Der Bruder hatte jedoch wenig Verständnis für Mounirs Empfinden und sah keinen Grund für irgendeine Form von Rücksicht auf die Christen. Für ihn war klar, dass sie „Verführte“ waren und an „verfälschte Schriften“ glaubten. Dem wollte Mounir auf dem Grund gehen und begann, im Internet biblische Texte zu lesen und Informationen zu sammeln.
Bei seinen Nachforschungen stieß Mounir in der Bibel immer wieder auf die Themen Liebe, Frieden und Barmherzigkeit. Was er dort las, verglich er mit dem Koran; besonders beunruhigte ihn dort ein Vers, der zum Kämpfen aufrief und damit im klaren Gegensatz zur Lehre der Christen stand. Während er in den folgenden Monaten und Jahren immer mehr über die Botschaft der Bibel lernte, begann er, seinen eigenen Glauben zu hinterfragen.
Kurz nach Ende seines Jurastudiums erhielt Mounir von einem christlichen Arbeitskollegen ein gedrucktes Exemplar der Bibel. In den folgenden Tagen las er das komplette Neue Testament durch. Mehr als je zuvor versetzte ihn die klare Botschaft von der Liebe Gottes in Erstaunen und er beschloss, ein Nachfolger Jesu zu werden.
Mounirs Familie reagierte entsetzt auf seinen neuen Glauben. Sein Bruder fesselte ihn sogar und verprügelte ihn, der nun selbst zu einem „Ungläubigen“ geworden war. Mounir wurde klar: Wenn er bei seiner Entscheidung für Jesus blieb, würde er nicht nur seine geliebte Familie verlieren, sondern auch sein Leben in Sicherheit, Ansehen und Wohlstand. So schmerzhaft all das war: Tief in seinem Herzen war er sicher, dass sein neuer Glaube diesen Preis wert war. Traurig, aber fest entschlossen verließ er sein Elternhaus, gab seine Arbeit auf und zog in eine andere Stadt, um dort ein neues Leben zu beginnen.
Inzwischen hat Mounir eine Wohnung und eine neue Arbeitsstelle gefunden. Sein Eifer für Jesus ist ungebrochen. Er brennt darauf, auch anderen von der verwandelnden Liebe zu erzählen, die Gott in seinem Herzen entfacht hat. Er sagt: „Wenn ihr heute seine Stimme hört, dann verhärtet eure Herzen nicht. Er liebt jeden von euch bedingungslos.“ Mounir weiß, welchen Preis es hat, auf diese Stimme zu hören. Doch für ihn steht außer Frage, dass ein Leben mit Jesus diesen Preis wert ist.
*Name geändert
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 42. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Ägypten verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
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