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(Open Doors, Kelkheim) – Pastor Rambahadur* wurde von Hindu-Extremisten bedroht und bis zur Bewusstlosigkeit zusammengeschlagen. Auf diese Weise wollten die Angreifer ihn einschüchtern und seine Aktivitäten in der lokalen Hauskirche unterbinden – doch das Gegenteil ist der Fall: Mehr denn je möchte Pastor Rambahadur den Glauben der Christen in Nepal stärken. Stellen wir uns im Gebet an seine Seite.
Ein Pastor im Visier
Im Oktober 2025 stürmte eine Gruppe von etwa 20 Hindu-Extremisten das Haus des Pastors, während seine kleine Gemeinde dort versammelt war – sie hatten es auf Pastor Rambahadur abgesehen und warfen ihm vor, von Jesus erzählt zu haben. Die Angreifer schrien Pastor Rambahadur an, bedrohten ihn und stürzten somit die Versammlung der Christen ins Chaos. Schließlich gingen sie auf ihn los; sie traten auf ihn ein und bewarfen ihn mit Gegenständen. Als Pastor Rambahadur bereits am Boden lag, zerrten sie ihn nach draußen, um ihn öffentlich zu demütigen – einige versuchten, ihm die Kleidung vom Leib zu reißen, andere schlugen weiter auf ihn ein. Mehrere Gemeindemitglieder versuchten einzugreifen. Dennoch dauerten die Misshandlungen fast eine Stunde lang an. Die Angreifer ließen erst von Pastor Rambahadur ab, als er bewusstlos wurde. Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Dank Jesu Bewahrung überlebte er den Angriff.
Nicht aufgegeben
Doch wie konnte es so weit kommen? Inzwischen hat ein lokaler Partner von Open Doors Pastor Rambahadur besucht, um ihn zu unterstützen – da erklärt Pastor Rambahadur: „Meine Hauskirche ist rasch gewachsen. Die Dorfbewohner haben mich beobachtet und mir gedroht. Ich solle nicht mehr von Jesus erzählen und keine Gottesdienste mehr abhalten.“ Trotz des Angriffs gibt Pastor Rambahadur nicht auf – er ist sogar noch entschlossener, seinen Dienst fortzusetzen: „Vor dem Angriff haben mir die wiederholten Drohungen Angst gemacht. Doch nun, nach dem Angriff, habe ich die Angst überwunden und bin sogar noch motivierter, den Christen in der Gegend zu dienen – auch wenn es gefährlich ist. Trotz der Verletzungen im Gesicht und am Körper spürte ich während des Angriffs keinen Schmerz und fühlte mich von Jesus beschützt.“
Dieser Angriff ist kein Einzelfall. In Nepal traten 2018 Anti-Bekehrungs-Gesetze in Kraft, die jeden Glaubenswechsel sowie jede Form von Evangelisierung unter Strafe stellen. Wird ein Christ der Evangelisation bezichtigt, drohen Ausschluss aus der Dorfgemeinschaft, Gewalt oder Haftstrafen. In vielen Fällen werden bei Straftaten gegen Christen keine Ermittlungen aufgenommen; die Verfolger werden nicht zur Rechenschaft gezogen. Ein lokaler Kirchenleiter berichtet außerdem: „Gottesdienste zu feiern, ist aufgrund der ständigen Überwachung durch extremistische Gruppen und der anhaltenden Gefahr von Angriffen immer schwieriger geworden. Als Reaktion darauf treffen sich die Hauskirchen außerhalb regulärer Gottesdienstzeiten und in kleineren, verstreuten Gruppen, um weniger aufzufallen.“ Auch Pastor Rambahadur hält an verschiedenen Tagen der Woche kleine Treffen für die Christen seiner Hauskirche ab, um sie zu ermutigen, an Jesus festzuhalten.
*Name geändert
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