Meldungen zu Ägypten
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(Open Doors, Kelkheim) – Noch immer stehen Ägyptens Christen unter dem Eindruck der blutigen Anschläge der vergangenen Wochen. Der Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan Ende Mai hat vielen zusätzliche Sorge bereitet. Während dieser Zeit steigt der Druck auf Christen in islamischen Ländern alljährlich spürbar an. Verbale Angriffe sind an der Tagesordnung, viele Christen nehmen ihre Mahlzeiten heimlich zu sich.
Dennoch betrachten viele Christen diese Zeit als Gelegenheit, ihren muslimischen Mitmenschen durch besondere Aufmerksamkeiten die Liebe Jesu zu zeigen. So hatte der Kairoer Priester Vater Boules George bereits am Folgetag der Doppelanschläge am Palmsonntag in einer Botschaft an die Attentäter erklärt: „Jesus hat gesagt: Liebt eure Feinde. Darum lieben wir euch, auch wenn ihr es nicht verstehen könnt.“
Um den Muslimen in ihrer Nachbarschaft diese Liebe zu zeigen, hatten in den vergangenen Jahren einige Kirchen während des Ramadan Frühstückstische am Straßenrand aufgebaut – für die nur tagsüber fastenden Muslime eine willkommene Gelegenheit, auf dem Weg zur Arbeit oder in die Schule noch eine letzte Stärkung vor Sonnenaufgang zu sich zu nehmen. Wegen der angespannten Sicherheitslage setzten viele Kirchen das Angebot in diesem Jahr aus. Doch eine Gruppe von Christen in Oberägypten fand einen anderen Weg.
Anstelle eines öffentlichen Frühstückstisches packten sie ca. 100 Kartons mit Lebensmitteln und etwas Kinderspielzeug, um sie anschließend im Rahmen von Hausbesuchen direkt an die Muslime eines abgelegenen Dorfes zu verteilen. Dabei ergaben sich viele gute Gespräche, häufig konnten die Besucher für persönliche Anliegen ihrer Gastgeber beten. Auch Maged* nahm an der Aktion teil und berichtet: „Ein Mann sagte uns: ‚Ihr erweist uns mehr Liebe und Respekt als irgendjemand sonst!‘ Die Leute fühlen sich sicher in ihrem Zuhause und sind gerne bereit, sich mit uns zu unterhalten. Wenn wir ihnen so Gottes Liebe zeigen, spüren wir den Herzschlag Jesu.“
* Name geändert
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 42. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Ägypten verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
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