Meldungen zum Irak
Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten und persönliche Berichte verfolgter Christen aus den Ländern des Weltverfolgungsindex, und abonnieren Sie unsere kostenlosen Formate.
Laden Sie als Gemeinde einen unserer Referenten ein und hören Sie bewegende Berichte und informative Vorträge über verfolgte Christen.
Lesen Sie in unserem kostenlosen Monatsmagazin bewegende Zeugnisse aus der verfolgten Kirche und beten Sie mithilfe des herausnehmbaren Gebetskalenders.
Hören Sie von unseren Mitarbeitern, was Gott in unserem Dienst für verfolgte Christen bereits getan hat und immer noch tut.
Sei dabei, wenn wir vom 14. bis 16. Mai bei den Open Doors Tagen 2026 Geschichten von verfolgten Christen hören und uns gemeinsam eins machen, um sie im Gebet zu stärken! Buche dir jetzt deine kostenlosen Tickets.
Gebet ist meist das Erste, worum verfolgte Christen bitten. Das Open Doors Gebetshaus ist eine Reaktion auf diesen Hilferuf. Reagieren auch Sie jetzt!
Die bewegenden Zeugnisse im kostenlosen Monatsmagazin und der herausnehmbare Gebetskalender bieten eine Grundlage für Ihr Gebet für die verfolgte Kirche.
Durch Ihre Unterstützung kann Open Doors verfolgten Christen mit Projekten konkret helfen. Hier finden Sie Informationen zu Spenden und deren Verwendung.
(Open Doors, Kelkheim) – Der zwölfjährige Noeh betritt den Schulhof. Hier, in seiner Heimatstadt Karamles im Norden des Irak, ging er jahrelang zur Schule. Dann kam der „Islamische Staat“ (IS). Wie alle Christen mussten Noeh, seine Eltern und Geschwister im August 2014 plötzlich fliehen. Etwa drei Jahre haben sie anschließend als Flüchtlinge in Erbil verbracht. Nachdem Karamles befreit wurde, kann Noeh erstmals wieder seine frühere Schule besuchen.
Die Schule ist menschenleer. In einer Ecke des Hofes bleibt Noeh vor einer offenen Tür stehen: sein altes Klassenzimmer. Die weißen Holztische stehen noch da wie immer. Nach den Plänen der irakischen Regierung soll der Unterricht hier bald wieder aufgenommen werden, aber noch ist es nicht sicher genug. Das Ausmaß der Zerstörung in Karamles ist entmutigend: Die meisten Häuser sind schwer beschädigt, die Infrastruktur komplett zerstört. Dennoch haben 250 Familien bereits erklärt, wieder nach Karamles zurückkehren zu wollen. Einige Häuser werden bereits wieder instand gesetzt.
Das Haus von Noehs Familie ist ausgebrannt. Der Schaden ist so groß, dass man es abreißen und wieder neu errichten muss. Noeh zeigt Mitarbeitern von Open Doors sein früheres Zimmer. „Das waren meine Spielsachen. Sie sind alle verbrannt, jetzt habe ich nichts mehr.“ Doch er träumt schon davon, wie sein neues Zimmer aussehen wird: Bunt soll es sein, rot, blau und grün. Angst hat Noeh nicht. Er glaubt, dass Jesus immer bei ihm ist und dass der Heilige Geist ihn führt und stark macht. „Er ist wie ein Gewissen. Er sagt mir, was richtig und was falsch ist.“
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 18. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen im Irak verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
Bestellen Sie unser kostenloses Magazin mit Gebetskalender oder abonnieren Sie aktuelle Meldungen mit Nachrichten und Informationen aus der verfolgten Kirche.