Meldungen zu Zentralasien
Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten und persönliche Berichte verfolgter Christen aus den Ländern des Weltverfolgungsindex, und abonnieren Sie unsere kostenlosen Formate.
Laden Sie als Gemeinde einen unserer Referenten ein und hören Sie bewegende Berichte und informative Vorträge über verfolgte Christen.
Lesen Sie in unserem kostenlosen Monatsmagazin bewegende Zeugnisse aus der verfolgten Kirche und beten Sie mithilfe des herausnehmbaren Gebetskalenders.
Hören Sie von unseren Mitarbeitern, was Gott in unserem Dienst für verfolgte Christen bereits getan hat und immer noch tut.
Sei dabei, wenn wir vom 14. bis 16. Mai bei den Open Doors Tagen 2026 Geschichten von verfolgten Christen hören und uns gemeinsam eins machen, um sie im Gebet zu stärken! Buche dir jetzt deine kostenlosen Tickets.
Gebet ist meist das Erste, worum verfolgte Christen bitten. Das Open Doors Gebetshaus ist eine Reaktion auf diesen Hilferuf. Reagieren auch Sie jetzt!
Die bewegenden Zeugnisse im kostenlosen Monatsmagazin und der herausnehmbare Gebetskalender bieten eine Grundlage für Ihr Gebet für die verfolgte Kirche.
Durch Ihre Unterstützung kann Open Doors verfolgten Christen mit Projekten konkret helfen. Hier finden Sie Informationen zu Spenden und deren Verwendung.
(Open Doors, Kelkheim) – Sameda* ist Anfang 20, Mutter eines kleinen Babys, Christin – und frisch geschieden. Seitdem ihr Mann sie wegen ihres Glaubens verstieß, lebt sie mit ihrem Baby bei ihrer Mutter und der jüngeren Schwester in einer engen, heruntergekommenen Wohnung ohne Gas- oder Wasseranschluss. Weil die Frauen Christen sind, verweigern die Behörden ihnen eine bessere Wohnung. Doch Sameda droht noch Schlimmeres.
Vor drei Jahren wendete sie sich vom Islam ab und Jesus zu. Über ihre Ehe mit Rashid* sagt sie im Rückblick: „Wir waren glücklich, bis er sich stärker für meinen neuen Glauben zu interessieren begann.“ Als er verstand, welche Bedeutung Jesus für seine Frau hatte, wuchsen seine Vorbehalte. Rashid fing an, Sameda unter Druck zu setzen, und verlangte, dass sie zum Islam zurückkehrte. Als sie sich weigerte, begann er sie zu schlagen – selbst als sie im 5. Monat schwanger war.
Nach der Geburt ihrer Tochter stellte Rashid ihr ein Ultimatum. Sollte Sameda an ihrem Glauben festhalten, würde er sich von ihr scheiden lassen und ihr das Baby wegnehmen. Doch Sameda blieb standhaft. Sie sagt: „Ich kann mir mein Leben ohne Jesus gar nicht mehr vorstellen!“ Daraufhin warf Rashid seine Frau zunächst mit ihrem Kind aus dem Haus. „Es war für mich eine unerträgliche Tragödie. Mein geliebter Mann, der immer so freundlich und fürsorglich schien, hat mich mit unserem einen Monat alten Kind einfach aus dem Haus geworfen! Ich habe es fast nicht bis zu meiner Mutter geschafft“, schildert Sameda die Situation.
Von ihrem durchweg islamischen Umfeld kann die junge Mutter keine Hilfe erwarten – im Gegenteil: „Die Menschen nennen mich eine Verräterin der ‚reinen‘ Religion und des ‚wahren‘ Propheten Mohammed. Aber wie kann ich etwas verraten, das ich nie gekannt oder verstanden habe?“
Wenn Rashid seine Drohung wahrmacht, wird er seiner Frau das Baby wegnehmen – es wäre die übliche Praxis nach einer Scheidung. Sie selbst sagt über ihre inneren Kämpfe: „Ich möchte meine Beziehung zu Christus nicht verlieren, aber es ist sehr hart. Ich brauche Kontakt zu anderen Christen.“ Mitarbeiter von Open Doors besuchen Sameda regelmäßig, ermutigen sie und versorgen sie mit einigen Bedarfsgütern.
*Name aus Sicherheitsgründen geändert
Ermutige verfolgte Christen durch deine Nachricht! Ein kurzer Gruß, ein persönlicher Brief oder ein Video können unsere Glaubensgeschwister trösten und stärken.
Verfolgte Christen beten nicht, dass Verfolgung aufhört. Wofür sie beten und was wir davon lernen können, lesen Sie hier.