Meldungen zu Äthiopien
Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten und persönliche Berichte verfolgter Christen aus den Ländern des Weltverfolgungsindex, und abonnieren Sie unsere kostenlosen Formate.
Laden Sie als Gemeinde einen unserer Referenten ein und hören Sie bewegende Berichte und informative Vorträge über verfolgte Christen.
Lesen Sie in unserem kostenlosen Monatsmagazin bewegende Zeugnisse aus der verfolgten Kirche und beten Sie mithilfe des herausnehmbaren Gebetskalenders.
Hören Sie von unseren Mitarbeitern, was Gott in unserem Dienst für verfolgte Christen bereits getan hat und immer noch tut.
Sei dabei, wenn wir vom 14. bis 16. Mai bei den Open Doors Tagen 2026 Geschichten von verfolgten Christen hören und uns gemeinsam eins machen, um sie im Gebet zu stärken! Buche dir jetzt deine kostenlosen Tickets.
Gebet ist meist das Erste, worum verfolgte Christen bitten. Das Open Doors Gebetshaus ist eine Reaktion auf diesen Hilferuf. Reagieren auch Sie jetzt!
Die bewegenden Zeugnisse im kostenlosen Monatsmagazin und der herausnehmbare Gebetskalender bieten eine Grundlage für Ihr Gebet für die verfolgte Kirche.
Durch Ihre Unterstützung kann Open Doors verfolgten Christen mit Projekten konkret helfen. Hier finden Sie Informationen zu Spenden und deren Verwendung.
(Open Doors, Kelkheim) – Dinke* war wie vom Donner gerührt, als sie die Nachricht erhielt: Ihr erstgeborener Sohn Lemma* hatte den Islam verlassen und war Christ geworden! Ihr Mann war außer sich: „Er hat den Tod verdient! Der Junge muss wählen: Entweder er kehrt zum Islam zurück oder er muss sterben!“ Kurz darauf stellten sie jegliche finanzielle Unterstützung für Lemma ein, der als Student dringend darauf angewiesen war. Trotz aller Missbilligung für Lemmas Entscheidung trafen die Worte ihres Mannes Dinke zutiefst.
Was sich seit der Nachricht von Lemmas Bekehrung ereignet hat, erfuhren Mitarbeiter von Open Doors während eines Besuches bei Dinke und ihren acht Kindern. Aufgewachsen in einer islamisch geprägten Gegend im Süden Äthiopiens, war sie nach der Hochzeit mit ihrem Mann in eine Gegend gezogen, wo der Islam besonders streng ausgelebt wurde. „Als sich die Neuigkeiten im Dorf herumsprachen, waren alle außer sich und wollten Lemma umbringen; mein Herz war voller Angst um ihn. Er ist mein erstgeborenes Kind!“, sagt Dinke, während Tränen über ihre Wangen rinnen.
Trotz der Gefahr nutzte Lemma jede Gelegenheit, um seine Mutter und seine Geschwister zu besuchen, wenn sein Vater nicht zu Hause war. Nachdem Dinke ihren Sohn lange beobachtet und immer mehr über Jesus erfahren hatte, beschloss sie schließlich, sich selbst auch diesem Gott anzuvertrauen. Auch die älteren unter den übrigen Kindern entschieden sich nacheinander zu diesem Schritt. „Durch meinen Sohn hat Jesus unsere Familie besucht“, sagt Dinke dankbar. Doch das hatte seinen Preis. „Als mein Mann davon erfuhr, betrachtete er mich als seinen Feind. Er jagte uns aus dem Haus, verschloss alle Türen und zwang uns, weit wegzuziehen.“ Lemma ergänzt: „Die ganze Dorfgemeinschaft hat uns beobachtet und nur darauf gewartet, dass wir aufgeben. Aber Gott hat seine Hand über uns gehalten. Ich habe mein ganzes Herz in seine Hand gelegt und ich weiß, er wird uns ein besseres Leben geben.“
Open Doors konnte Dinke und ihren Kindern mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und bei den Gerichtskosten helfen. Inzwischen hat sie ihr Haus und ihr Land zurückbekommen und dadurch auch das Erbe der Kinder gesichert, auch wenn eine Rückkehr dorthin derzeit noch zu gefährlich wäre. Ihr Mann hat sich mit der Entwicklung abgefunden und besucht seine Familie sogar von Zeit zu Zeit.
„Gott ist treu“, betont Dinke. „Er hat meine Familie und mich nicht im Stich gelassen. Wir haben nicht Reichtum nachgejagt, sondern gelernt, dass alles Geld und Gold Gott gehören. Sagt das auch anderen verfolgten Geschwistern: Der Herr lässt niemals die im Stich, die auf ihn vertrauen!“
*Name geändert
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 36. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Äthiopien verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
Verfolgte Christen beten nicht, dass Verfolgung aufhört. Wofür sie beten und was wir davon lernen können, lesen Sie hier.